• 22. Oktober 2017

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Den besten deutschsprachigen Roman hat 2017 der österreichische Schriftsteller Robert Menasse geschrieben, befand die Jury des Deutschen Buchpreises. - © dpa / Arne Dedert

Literatur

Menasse gewinnt den Deutschen Buchpreis10

  • Der österreichische Autor wurde für seinen Europa-Roman "Die Hauptstadt" ausgezeichnet.

Frankfurt. Sein Essay "Der Europäische Landbote" wurde von der Friedrich Ebert Stiftung Berlin als "Das Politische Buch 2013" ausgezeichnet. Sein Europa-Roman "Die Hauptstadt" ist am Montag mit dem Deutschen Buchpreis 2017 gewürdigt worden. Bei dem überzeugten Europäer Robert Menasse geht politisches Engagement und literarische Qualität Hand in... weiter




Der österreichische Autor Robert Menasse ist für seinen Roman "Die Hauptstadt" nominiert. - © APA, dpa, Arne Dedert

Frankfurter Buchmesse

Zwei Österreicher im Rennen um Deutschen Buchpreis2

  • Franzobel und Robert Menasse nominiert für besten deutschsprachigen Roman: Verleihung am Abend.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Sechs Autoren, darunter zwei Österreicher, konkurrieren um den Deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman, der am Montagabend in Frankfurt vergeben wird: Gerhard Falkner ("Romeo oder Julia"), Franzobel ("Das Floß der Medusa"), Thomas Lehr ("Schlafende Sonne"), Robert Menasse ("Die Hauptstadt")... weiter




Von Verzweiflung nie ganz frei: Michel Houellebecq. - © Jens Gyarmaty/Visum/picturesdek.com

Literatur

Dankbarkeit für einen Denker6

  • Michel Houellebecq erklärt in einem sehr kurz geratenen Buch die Gründe seiner Verehrung für Arthur Schopenhauer - und bleibt dabei vieles schuldig.

Die Erfolgsgeschichte des Philosophen Arthur Schopenhauer, der sich, sehr zu seinem Unmut, lange Zeit verkannt sah, kam erst spät in Gang; dann aber nahm sie Fahrt auf und hält bis heute an. Prominente Verehrer haben sich zu Schopenhauers Philosophie bekannt, darunter Leo Tolstoj ("Ja, das ist es... weiter




Literatur

Gedankentiefe, Innovation und Tradition6

  • Iris Radisch versucht zu (er)klären, warum die Franzosen so gute Bücher schreiben.

Für die deutschsprachige Literatur war die zweite Hälfte der 1950er Jahre so etwas wie eine Wunderzeit. Mit der "Blechtrommel" von Günter Grass, den "Mutmassungen über Jakob" von Uwe Johnson, Heinrich Bölls "Billard um halbzehn", Alfred Anderschs "Sansibar" und "Homo faber" von Max Frisch war die Nachkriegsliteratur endgültig in der Moderne... weiter




Literatur

Höhen und Tiefen

  • Ein Best-of des wunderbaren Zeichners Sempé.

Der französische Zeichner und Karikaturist Jean-Jacques Sempé, 1932 in Bordeaux geboren, lebt in Paris. Wenige kennen seinen Vornamen, viele seine wunderbaren Bilderwelten: diese winzigen Menschen, die nicht selten eine Baskenmütze tragen und entweder verloren in weiter Flur, verträumt in hohen Räumen oder als Masse (im Café, am Strand, im Stau... weiter




Literatur

Fingernägel als Trophäen

  • Julie Estèves Debütroman "Lola" entwirft das provokante Psychogramm einer Frau.

"Ein blauer Himmel ist für sie vollkommen nutzlos." Wenn es dunkel wird, erwacht Lola zum Leben. Dann zieht sie in Netzstrümpfen, Minirock und High Heels los und sucht im Pariser Großstadtdschungel nach Sex. Ihr ist jeder Mann recht, Hauptsache, er sorgt dafür, dass sie ihre Trauer und Einsamkeit für kurze Zeit vergisst... weiter




Der Romancier Jean Echenoz. - © Ullstein Bild-EFE/Alejandro García

Literatur

Die entführte Verführerin1

  • Nonsens-Surrealismus: "Unsere Frau in Pjöngjang" ist ein ziemlich verkünstelter Agententhriller von Jean Echenoz.

Noch sind wir nicht so weit. Noch wird nicht alle Tage eine Frau bei aufrechtem Bewusstsein in einen Sarg gelegt und der Deckel draufgesetzt. Aber wir befinden uns in Jean Echenoz’ Thrillerroman "Unsere Frau in Pjöngjang", und da bleibt noch lange vieles ungewohnt... weiter




Literatur

Vertreibung aus dem Paradies2

  • Der berührende autobiografische Debütroman "Kleines Land" von Gaël Faye.

Wie sollte Gabriels Vater seinem Sohn erklären, warum sich Tutsi und Hutu bekriegten? Wo er dem Jungen keinen vernünftigen Unterschied zwischen den Ethnien in Burundi nennen kann. Bisher war es im Schmelztiegel Bujumbura, der Hauptstadt, zweitrangig gewesen, woher man kam... weiter




Annie Ernaux brilliert mit dem Erinnerungsprojekt "Das Leben schreiben". - © Effigie/Leemage/afp

Literatur

Verlorene Tiefe der Zeit5

  • Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux legt ein unglaublich kluges, melancholisches Buch über das Vergehen der Jahre und das Älterwerden vor.

"Rückkehr nach Reims", die im vorigen Jahr erschienene autobiografische Recherche des französischen Soziologen Didier Eribon, gilt als eine Art Buch der Stunde. Eribon beschreibt darin in durchaus komplexer Sprache, wie es kam, dass vor allem die Menschen in den wirtschaftlich gebeutelten Regionen Nordfrankreichs nicht mehr links... weiter




Steckt den Finger tief in vergessene Ängste und Sehnsüchte: Kazuo Ishiguro. - © Graeme Robertson/Eyevine/picturedesk.com

Literaturnobelpreis

Samurai der Erinnerung10

  • Kazuo Ishiguro, ein Bestsellerautor und Reiter durch die Genres, erhält den Literaturnobelpreis 2017.

"Ich bin mit seinem Werk nicht sehr vertraut und wie viele andere überhaupt erst durch die Verleihung des Literaturnobelpreises auf ihn aufmerksam geworden." Dieser Satz mag für alle, denen es oft bei der Verkündung der renommierten Auszeichnung ähnlich geht, eine Beruhigung sein... weiter




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