• 23. Mai 2017

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Literatur

Alfred-Döblin-Preis geht an Maria Cecilia Barbetta

Die aus Argentinien stammende Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta bekommt den diesjährigen Alfred-Döblin-Preis. Das teilte die Akademie der Künste in Berlin am Samstag mit. Barbetta erhalte die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Manuskript "Bloody Mary"... weiter




Diskrete Erinnerung an Stefanie Bachrach: Grabplastikauf dem Döblinger Friedhof. - © Peter Jungwirth

Literatur

Wiener Trauerreigen5

  • Am 15. Mai 1917, seinem 55. Geburtstag, weilte Arthur Schnitzler in Salzburg, als eine seiner liebsten Weggefährtinnen in Wien Suizid beging. Ein gesellschaftliches Sittenbild.

Im Reigen der illustren Frauen um Arthur Schnitzler nahm eine junge Hilfskrankenschwester eine Sonderrolle ein, stand sie doch dem Autor und seiner Ehefrau Olga gleichermaßen nahe, ohne die Eifersucht der fast gleich alten Gattin herauszufordern. Die im Mai 1887 geborene Stefanie Bachrach, Tochter eines Bankiers... weiter




Zigaretten, Aschenbecher, Weinglas: Ernst Jandl zeichnet seinen Arbeitsplatz. - © Literaturmuseum

Ausstellung

Sechzig Zigaretten später16

  • "Im Rausch des Schreibens": Das Literaturmuseum untersucht den produktiven Exzess.

"...wieder Zuflucht bei Chloroform gesucht". Georg Trakl ist, man möge die despektierliche Ausdrucksweise verzeihen, wahrscheinlich der größte Junkie in der aktuellen Ausstellung im Wiener Literaturmuseum. "Im Rausch des Schreibens" widmet sich Exzessen und Bewusstseinserweiterungen in der Literatur - und nicht nur... weiter




Poetische Strahlkraft: Panait Istrati (1884-1935). - © Ullsteinbild - Roger Viollet/Henri Martinie

Literatur

Disteln mit Peitschen1

  • Der rumänische Schriftsteller Panait Istrati ließ in seinem Werk noch einmal die Sinnesfreuden und Schrecken des orientalischen Balkans und der Levante aufleuchten.

Der rumänische Dichter Panait Istrati war einst, in den späten zwanziger Jahren, ein leuchtender Stern am Literaturhimmel. Seine Strahlkraft ging zunächst von einem einzigen Erzählwerk aus: dem Kurzroman "Kyra Kyralina". Der französische Literat und Pazifist Romain Rolland hatte sich des Werks angenommen und es 1924 veröffentlicht... weiter




Typisch lila: Zweigs Manuskript "Die geistige Einheit Europas". - © farmbauer

Literatur

Vergessene Aktualität5

  • Zum 75. Todestag von Stefan Zweig ist in seiner Exil-Heimat Brasilien ein bisher nicht in Buchform erschienenes Manuskript auf den Markt gekommen. "Die geistige Einheit Europas" ist heute genauso aktuell wie im Entstehungsjahr 1936.

Rio de Janeiro. Stefan Zweig hält einen Vortrag in der Musikschule Rio de Janeiro, es ist der 27. August und Zweig schließt seinen ersten, triumphalen Besuch in Rio im Jahr 1936 ab. Das Publikum spendet dem Literaten stehende Ovationen, begeisterte Fans warten auf Autogramme... weiter




Sobald Küsse zu Kunstwerken geworden sind, werden sie öffentlich beachtet. - © Philippe Desmazes/AFP

Literatur

Verheißungen des Glücks

  • Meister der Mitteilungskunst: Peter von Matt untersucht "Glück und Unglück in der Literatur" - am Beispiel von sieben verschiedenen, literarisch gestalteten Küssen.

Belesenheit ist ein Vermögen, das man nicht allein zu besitzen braucht. Man kann es durchaus mit anderen teilen. Voraussetzung ist, neben einem gerüttelt Maß Erzählfreude, ein altruistischer Wesenszug. Geteilter Genuss ist verdoppelter Genuss. Der Schweizer Peter von Matt ist ein Meister nicht nur der Belesenheit, sondern auch der Mitteilungskunst... weiter




Riesenrad-Perspektiven in Sepia aus dem "Dritten Mann". - © Edition Büchergilde

Literatur

Kanal in Aquarell

  • Annika Siems hat Graham Greenes "Der dritte Mann" illustriert: keine leichte Aufgabe im Schatten des berühmten Films.

",Der dritte Mann‘ wurde nicht geschrieben, um gelesen, sondern nur, um gesehen zu werden", schreibt Graham Greene in seinem Vorwort zu seinem Klassiker aus dem Nachkriegs-Wien. Tatsächlich ist kaum ein Roman so mit Bildern besetzt wie der "Dritte Mann" - mit den Bildern des Films von Carol Reed... weiter




"Ich bin ein Sprachmensch, kein Inhalteverteiler": Paul Nizon sieht sich nicht als Geschichtenerfinder. - © apa/Neubauer

Literatur

"Ich bin meine eigene Fiktion"5

  • Sprachsuche als Glücksjagd: Der Schweizer Schriftsteller Paul Nizon ist ein Grenzgänger der Literatur. Lob eines Nicht-Festlegbaren.

Paul Nizon, ein über Europas Grenzen hinaus anerkannter Autor höchster Sprachkunst, steht bei Kritik wie Lesern in einer widersprüchlichen und heterogenen Wahrnehmung. Der differenzierte Umgang mit komplexer Sprache gehört selten zum Mainstream. Der 87-jährige Schweizer, der seit 40 Jahren in Paris lebt, ist aber in Frankreich dennoch geschätzt... weiter




Literatur

Kein Weg führt aus dem Dorf heraus2

  • In "Out Demons Out" will Walter Kohl dem englischen Musiker Edgar Broughton ein Denkmal errichten und bleibt dabei Gefangener seiner eigenen provinziellen Geschichte.

Am Anfang steht eine bier- und rührselige Szene: In einem Partyzelt in Oberösterreich sitzen Charly und sein Bruder zusammen und reden nach Jahren der Entfremdung wieder miteinander. Reden um ihr Leben , wie es an dieser Stelle heißt. Der Anlass, der sie zusammengeführt hat, ist ein Privatkonzert des britischen Sängers... weiter




Demokraten haben mehr Skrupel, sagt Luis J. Rodriguez. - © Arlene Mejorado

Literatur

"Lügen, die sie hören wollen"3

  • Der mexikanisch-stämmige US-Schriftsteller Luis J. Rodriguez über die geistige Krise der Mitte Amerikas.

Luis Javier Rodriguez, 63, ist einer der bekanntesten mexikanisch-stämmigen Autoren der USA. Der vielfach ausgezeichnete Dichter, Schriftsteller und Politaktivist gilt als Aushängeschild der sogenannten "Chicano Literature" und hat bisher 15 Bücher veröffentlicht. Sein Werk "Always Running: La Vida Loca, Gang Days in L.A... weiter




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