• 22. Februar 2017

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Schlagwortsuche

Literatur

Nobelpreisträgerin Alexijewitsch eröffnete Lesetage in Hamburg

  • Zweifel an der Demokratiefähigkeit der Bewohner der ehemaligen Sowjetunion geäußert.

Hamburg. Die weißrussische Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch bezweifelt, dass die Bewohner der ehemaligen Sowjetunion schon demokratiefähig sind. "Ein Mensch, der aus dem Lager kommt, der kann morgen nicht frei sein. Weil sein ganzes Wissen die Lagererfahrung ist"... weiter




Seit fast 50 Jahren im Verlagsgeschäft tätig: Ulrich N. Schulenburg - © Robert Wimmer

Interview

"Ein Verleger hat für den Autor zu kämpfen"8

  • Ulrich N. Schulenburg, Geschäftsführer und Miteigentümer des Thomas Sessler Verlags, über das Geschäft mit Theatertexten, literarische Zufallsentdeckungen - und seine Männerfreundschaft mit Peter Turrini.

"Wiener Zeitung": Herr Prof. Schulenburg, wer im deutschen Sprachraum Theater macht, kommt an Ihnen beziehungs-weise am Thomas Sessler Verlag nicht vorbei . . . Ulrich N. Schulenburg: Das ist richtig, wir sind in einer sehr guten Position. Wir blicken auf eine lange Tradition zurück und sind mit unseren neuen Stücken am Puls der Zeit... weiter




Einst Wohnhaus des Ehepaares Zweig, heute Museum: die Casa Stefan Zweig in Petrópolis - und eine Ausstellungsvitrine. - © Casa Stefan Zweig (li), Martina Farnbauer (re).

Literatur

Tragödie im Paradies6

  • Stefan Zweig verbrachte die letzten Exil-Jahre mit seiner Frau Lotte in Brasilien - und ist dort immer noch präsent. Am 22. Februar 1942 nahm sich das Paar in Petrópolis das Leben.

"Stefan Zweig vive" steht auf dem Schild vor der Casa Stefan Zweig (CSZ) in Petrópolis. "Stefan Zweig lebt", ausgerechnet an dem Ort, an dem er und seine Frau Lotte sich am 22. Februar 1942, vor 75 Jahren, das Leben genommen haben. Das Zitat, das auch eine Wand im Inneren des Hauses ziert... weiter




Literatur

Dichter Cardenal will Nicaragua nicht verlassen

Trotz juristischer Streitigkeiten will der nicaraguanische Dichter Ernesto Cardenal sein Heimatland nicht verlassen. "Ich gehe nicht aus Nicaragua weg. Ich bezahle nicht, was ich nicht schuldig bin", sagte der 92-Jährige am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur... weiter




Vom Gstanzl zum Hybridroman: Markus Binder liest am 22. Februar im Stadtkino Wien. - © Gerald von Foris

Pop

"Lässig, wenn sich ein Umweg ergibt"2

  • Markus Binder von Attwenger legt seinen Hybridroman "Teilzeitrevue" vor. Eine Begegnung.

Als die eine Hälfte der heimischen Zweimannband Attwenger nimmt Markus Binder die ungewöhnliche Rolle des Schlagzeugers ein, der Songtexte schreibt und diese auch singt - was eine gewisse Wortaffinität also bereits impliziert. Konsequenterweise hat der Mann 2005 über den Berliner Verbrecher Verlag mit "Testsiegerstraße" seine literarische... weiter




Thomas Bernhard, gestorben am 12. 2. 1989. - © Ullsteinbild/B. Friedrich

Literatur

Übertreibung und bittere Wahrheit9

  • Thomas Bernhards Werk ist breit durchforstet. Die Anthologie "Städtebeschimpfungen" birgt dennoch Fundstücke, das Autorenheft von "Text + Kritik" immerhein ein Juwel.

Auch heuer folgt auf den Jänner der Feber, und damit zwei Gelegenheiten, des österreichischen Nationaldichters Thomas Bernhard zu gedenken: auf den 9. Februar fiel sein 86. Geburtstag; nur drei Tage später der 28. Todestag, wobei diese schmale Zeitspanne insofern sinnig ist... weiter




Beschert uns diesmal ein Erzählmonstrum: Paul Auster. - © Anatomica Press/Action press/picturedesk.com

Literatur

Ambitioniertes Verwirrspiel

  • Der US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster spielt im voluminösen Roman "4321" vier biografische Varianten in Form einer bilanzierenden Selbstbefragung durch.

"Schreiben ist für mich kein Akt des freien Willens, es ist eine Frage des Überlebens", hat Paul Auster kürzlich in einem Interview bekannt. Dementsprechend liest sich auch sein gigantischer Roman "4321". Es ist ein opulentes biografisches Verwirrspiel, ein höchst ambitioniertes literarisches Rätsel... weiter




Muss vor dem Schreiben wissen, wie eine Geschichte ausgeht: Martin Suter. - © Gaby Gerster/laif/picturedesk.com

Interview

Der absolute Erzähler

  • Bestseller-Autor Martin Suter über den Wissensvorsprung beim Schreiben, Langeweile beim Lesen und sein neues Buch "Elefant".

Wien. Lange verschachtelte Sätze, die man zweimal lesen muss, um sie zu verstehen, sind Martin Suters Sache nicht. Sein Stil ist geprägt von einer klaren, linearen Sprache. Spannung entsteht in seinen Büchern aus den Geschichten selbst und der Art, wie sie erzählt werden... weiter




Mag das Unperfekte: Jean Philippe Blondel. - © Cédric Loison

Interview

"Ich liebe starke Frauen"4

  • Jean Philippe Blondel, Autor des Bestsellers "6 Uhr 41", über Paris und die Provinz, die Ängste der Jugend und seinen neuen Roman "Die Liebeserklärung".

"Wiener Zeitung": Monsieur Blondel, haben Sie heute früh den Zug um 6 Uhr 41 genommen? Jean Philippe Blondel: Nein, ich bin sogar schon um fünf Uhr früh aufgestanden, bin also schon mit dem Früheren gefahren. Da schlafen leider noch alle, schade. Um 6 Uhr 41 hingegen sind sie wach, bereiten ihren Tag vor... weiter




Beschäftigt sich mit allen Facetten des Frauseins: Sofi Oksanen. - © Antti Aimo-Koivisto/Lehtikuva/picturedesk

Interview

"Ein Wettrennen der besten Gene"

  • Schriftstellerin Sofi Oksanen über Designerbabys, die Leidenschaft für Haare und Trump als Chance für Frauenrechte.

Kaum eine zeitgenössische Schriftstellerin erschafft so kraftvolle und dabei schillernde Frauenfiguren wie Sofi Oksanen. Die finnisch-estnische Autorin feierte 2009 ihren internationalen Durchbruch mit dem packenden Roman "Fegefeuer", in dem sie mithilfe einer alten, übellaunigen Bäuerin und einer dem Menschenhandelterror entkommenen... weiter




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