• 15. Dezember 2017

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Literatur

Konferenzbandfalle

Kathrin Röggla ist gewiss eine der interessanten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur. Ihr souveräner Wechsel zwischen Drama, Essay, Hörspiel, Prosa und anderen Schreibformen ist mit bemerkenswertem Nachdruck auf ein kritisches Verständnis der Gegenwart ausgerichtet... weiter




Literatur

"Niemand ist ganz unparteiisch"1

  • Die französische Journalistin Pascale Robert-Diard hat einen wahren Kriminalfall als Gerichtsreporterin begleitet und dann literarisch verarbeitet. Die Autorin in einem Gespräch über ihr Buch.

Pascale Robert-Diard arbeitet seit 1986 bei "Le Monde" und ist seit 15 Jahren Gerichtsreporterin der französischen Tageszeitung. Sie schreibt außerdem den Blog "Chroniques Judiciaires" und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Ihr Buch "Verrat... weiter




Literatur

Ohne Hoffnung3

  • Theodora Bauers "Chikago": eine Familiengeschichte aus den 1920er und 30er Jahren.

Das Grundthema von Theodora Bauers Roman "Chikago" ist die Loyalität. Ana, das Findelkind mit Zigeunerabstammung, ist es gewohnt, dass man sie übersieht. Dabei ist sie von mächtiger Statur - und auch diejenige, die in der Familie die wichtigen Entscheidungen trifft. Aber in den Augen der Dorfgemeinschaft ist sie ein Niemand... weiter




Unverwechselbar im Sound: Geoff Dyer. - © Javier Lizón/efe/picturedesk.com

Literatur

Allumfassende Ziellosigkeit2

  • Der britische Autor Geoff Dyer fasziniert mit seiner assoziativen, abschweifenden Annäherung an Orte und Biografien.

Wenn der Brite Geoff Dyer ein neues Buch vorlegt, kann man ziemlich sicher sein, dass es wenig Ähnlichkeit mit seinen bisherigen Texten hat. Wir verdanken ihm ein paar schräge Romane (etwa "Sex in Venedig, Tod in Varanasi"), eine sehr eigenwillige, ganz wunderbare Studie über Jazz ("But Beautiful")... weiter




Am Sonntag zu erleben: Colson Whitehead. - © apa/afp/O. Andersen

Literatur

Gesellschaftskritische Perspektiven2

  • Die Wiener Veranstaltung "Literatur im Herbst" arbeitet heuer an einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der linken Theorie.

Wien. "Literatur im Herbst", das alljährliche Festival der "Alten Schmiede", hat in früheren Jahren meist über Grenzen geblickt und Literaturen anderer Länder und Kulturen vorgestellt. Heuer geht die Reise nicht in räumliche Fernen. Stattdessen versucht die Veranstaltung vom 24. bis 26... weiter




Ritter Witiko gilt als Stammvater der böhmischen Witigonen in Krumau. - © Ceský Krumlov

Literatur

Experiment in Entschleunigung12

  • Adalbert Stifter hat vor 150 Jahren den Roman "Witiko" verfasst: ein antirevolutionäres Sittenbild.

"Ihr Fließen ist sehr langsam." So beschreibt Adalbert Stifter gleich in einem der ersten Absätze seines Romans "Witiko" die Moldau auf ihrem Weg durch den Böhmerwald. Diese Worte könnten aber auch als Motto für das gesamte Buch stehen. Stromschnellen sucht man hier vergebens, viel eher wälzt sich die Handlung des Romans dahin wie ein breiter... weiter




"Schauspieler des Jahres": Joachim Meyerhoff in "Die Welt im Rücken" im Wiener Akademietheater. - © Christa Fuchs/picturedesk.com

Literatur

Die Wallung der Behauptung

  • Der neuer Roman des vielfach ausgezeichneten deutschen Schauspielers Joachim Meyerhoff erzählt von ersten Engagements und ersten großen Lieben.

Der Regisseur Jan Bosse soll einmal gesagt haben, dass Joachim Meyerhoffs Theaterkunst letztendlich ein Dialog mit den Toten sei. Das könnte man auch seinen Büchern attestieren, die mit vielen Abschieden kämpfen und bei aller Komik immer auch davon sprechen, dass sich seelische Wunden nicht schließen... weiter




Lärmszene der Jungtschechen im österreichischen Reichsrat am 8. Juni 1900. - © Österreichische Nationalbibliothek

Literatur

Ein Amerikaner besucht Wien12

  • Mark Twains Berichte aus dem Reichsrat, dem Parlament der cisleithanischen Hälfte der k.k. Doppelmonarchie, liegen in einer lesens-und hörenswerten Neuedition vor.

"Es gibt einen Sinn für moralisches und einen Sinn für unmoralisches Verhalten. Ersterer lehrt uns, wie die Moral zu umgehen ist und zweiterer lehrt uns, die Unmoral zu genießen." - Diesen Aphorismus widmete Mark Twain einem österreichischen Bekannten, nachdem er sich in die Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger, ins Wien des Fin de siècle... weiter




Die Schriftstellerin Julya Rabinowich lebt in Wien und veröffentlichte 2016 ihr erstes Jugendbuch "Dazwischen: Ich". - © APAweb/ GEORG HOCHMUTH

Literatur

Julya Rabinowich erhält Oldenburger Jugendbuchpreis

  • Österreichische Autorin für "Dazwischen: Ich" ausgezeichnet.

Oldenburg. Die österreichische Schriftstellerin Julya Rabinowich hat den mit 8.000 Euro dotierten Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2017 erhalten. Sie werde für ihr Jugendbuchdebüt "Dazwischen: Ich" ausgezeichnet, teilte die Stadt am Mittwoch mit. In dem Buch geht es um ein 15-jähriges Flüchtlingsmädchen... weiter




Lässt sich auch von anderen Schriftstellern etwas beibringen: US-Autor Stewart O’Nan. - © Robert Newald

Interview

Die Lust am Verlust14

  • Stewart O’Nan, dessen Roman "Letzte Nacht" gratis verteilt wird, über die gespaltenen USA und den Trost von Charlie Brown.

Es ist wieder so weit: Die Stadt verschenkt Bücher. Dieses Jahr ist das Präsent der Roman "Letzte Nacht" vom US-Schriftsteller Stewart O‘Nan. Darin begleitet er Manny, den Manager einer Hummer-Restaurant-Filiale, in den letzten Stunden, bevor diese für immer schließt... weiter




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