• 23. Oktober 2017

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Literatur

Abecedarium1

  • Ein Kompendium von Robert Gernhardt in Stichwohrtwahl.

Er hat in Schulhefte gedichtet und gezeichnet, von 1970 bis zu seinem Tod im Jahr 2006: Robert Gernhardt. "Brunennhefte" heißen die Konvolute, aus deren literarischen Miniaturen der 1937 in Tallinn Geborene noch zu Lebzeiten ein Abecedarium anlegte, das nunmehr - komplettiert durch die Herausgeberin Andrea Stoll - unter dem Titel "Der kleine... weiter




Literatur

Aus der Zeit gehoben1

  • Valeria Parrellas Erzählband "Liebe wird überschätzt".

Valeria Parrella ist beim Schreiben eine Seiltänzerin, sie spannt ihr literarisches Seil zwischen Himmel und Erde. Die meisten der acht Geschichten in ihrem neuen Erzählband, "Liebe wird überschätzt", befassen sich mit Menschen, die in ihrem Leben nach Sinn und Wahrheit suchen... weiter




Entstammte altem italienischen Adel: Giacomo Leopardi (1798-1837). - © Wikimedia/gemeinfrei

Literatur

Philosophisches Lehrgespräch1

  • Giacomo Leopardis "Opuscula Moralia", eine Sammlung eleganter fiktiver Dialoge, ist ein großes, anspruchsvolles Lebens- und Menschen-Buch.

Die Leopardis waren ein stolzes altes italienisches Adelsgeschlecht. Seit dem 13. Jahrhundert in Recanati ansässig, einer Provinzstadt in den Marken, leitete sich ihr Stolz von den Posten ab, die viele von ihnen am Heiligen Stuhl innehatten, gehörten doch die Marken zum Kirchenstaat... weiter




Sonja Heiss wurde 1976 in München geboren. - © Till Janz

Literatur

Mitleidloses Mitgefühl

  • Die deutsche Filmemacherin und Autorin Sonja Heiss beobachtet eine Familie bei ihren Strategien, das Leben auszuhalten.

Ums Ankommen und ums Weggehen geht es oft bei Sonja Heiss, und auch ums Machtlos-Sein im eigenen Leben. Das hat sie in ihren Filmen "Hotel Very Welcome" und "Hedi Schneider steckt fest" gezeigt, aber auch in ihrem Erzählungsband mit dem programmatischen Titel "Das Glück geht aus"... weiter




Lehrt das Aufbegehren: Orhan Pamuk, der 1952 in Instanbul geborene Nobelpreisträger. - © AFP

Literatur

Tradition und Moderne2

  • Der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk schreibt eine Parabel über den Zwang, die Vergangenheit zu wiederholen.

Der Brunenn der Vergangenheit ist nicht nur tief, man kann auch hineinfallen wie in einen echten Brunnen. Die Palette der Brunnenmetaphorik, die Orhan Pamuk, türkischer Literaturnobelpreisträger des Jahres 2006, in seinem neuen Roman auffächert, beginnt mit der Frage des jungen Cem, "ob wir wohl recht daran taten... weiter




Literatur

Einbruch des Unerwarteten

  • Christoph Eckers Kurz- und Kürzestgeschichten "Andere Häfen".

Auf dieses Buch haben wir gewartet. Obgleich er bereits eine ganze Reihe von Veröffentlichungen vorgelegt hat, gelang Christoph Ecker erst mit dem monumentalen Erzählwerk "Fahlmann" (2012) der Durchbruch. Gelobt als "eines der großen Leseabenteuer der deut-schen Gegenwartsliteratur" (Denis Scheck)... weiter




Literatur

Silvester auf Selbsterfahrungstrip

  • Philosophisch, poetisch und unterhaltsam: Marion Poschmanns Roman "Die Kieferninseln".

Der Name ist geschaffen für einen Neuanfang: Gilbert Silvester verlässt eines Tages ohne Erklärung seine Wohnung und seine Frau Mathilda. Er hat geträumt, sie würde ihn betrügen, und dieser Traum legt sich so schwer auf sein Herz, dass er ihren entgegnenden Beteuerungen keinen Glauben schenken kann... weiter




Am 14. Oktober 1942 in Budapest geboren: Péter Nádas. - © ullstein bild - CARO/Paulus Ponizak

Literatur

Fanatiker der Genauigkeit1

  • Er ist ein Autor, den Polyphonie, Parallelität und Perspektiven mehr interessieren als lineare Geschichten: Zum 75. Geburtstag von Péter Nádas.

Der Schriftsteller Péter Nádas ist ein Mann der Extreme und mit konventionellen Maßstäben kaum zu messen. Er liebt seine Geburtsstadt Budapest ebenso wie die Abgeschiedenheit seines Dorfes Gombosszeg, wo er seit fast dreißig Jahren lebt; er ist einer der großen gebildeten Enzyklopädisten und tritt dennoch vornehm zurückhaltend auf; er schreibt... weiter




Der Triestiner Claudio Magris. - © Jens Kalaene/dpa/picturedesk

Literatur

Welttheater des Todes

  • Der Triestiner Schriftsteller Claudio Magris hat einen faszinierenden Roman über die neue Unübersichtlichkeit und das Chaos der Kriege in Zeiten weltweiter Auf- und Umbrüche geschrieben.

Italo Svevo, James Joyce und Umberto Saba schrieben Weltliteratur in Triest. Die Adriastadt mit ihren deutschen, deutsch-österreichischen, griechischen, serbischen, armenischen, slowenischen und jüdischen Minderheiten in der Grenzlage am Meer war ihnen Widerspruchsfeld und literarische Anregung für ihre Arbeit... weiter




Literatur

Berlin-Feeling

  • Ulrich Woelks Roman "Nacht ohne Engel".

Vincent ist studierter Taxifahrer in Berlin. Eine zufällige Begegnung mit Jule, mit der er vor vielen Jahren eine intensive Nacht verbracht hatte, fördert Erinnerungen an seine Jugend in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren zutage. Damals studierte er eine Reihe von Fächern, die ihn interessierten, wollte Schriftsteller werden und hatte... weiter




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