• 24. März 2017

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Literatur

Gert-Jonke-Preis 2017 an Paul Nizon verliehen

Der zum vierten Mal vergebene Gert-Jonke-Preis, der diesmal in der Sparte Prosa verliehen wird, geht an den aus der Schweiz stammenden und in Paris lebenden Schriftsteller Paul Nizon. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde dem Autor am Sonntagvormittag im Klagenfurter Musil Haus überreicht... weiter




Festival

Alexijewitsch zeigte sich bei Literaturfestival kämpferisch

"Wir müssen uns zur Wehr setzen": Auch am Samstag, dem zweiten Abend des Festivals "Literatur im Nebel" in Heidenreichstein, zeigte sich die weißrussische Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch kämpferisch. War tags zuvor noch das Kriegsgeschehen vom Zweiten Weltkrieg bis Afghanistan im Fokus gestanden... weiter




Festival

Nobelpreisträgerin Alexijewitsch in Heidenreichstein

"Swetlana" steht in roter Schrift auf den Ankündigungsplakaten der elften Festivalausgabe von "Literatur im Nebel", die am Freitagabend in der voll besetzten Margithalle von Heidenreichstein eröffnet wurde. Zwei Tage lang ist erstmals eine Nobelpreisträgerin zu Gast: Der weißrussischen Autorin Swetlana Alexijewitsch wird im Waldviertel mit Lesungen... weiter




Literatur

Literaturnobelpreisträger Derek Walcott gestorben

Die Karibik hat einen ihrer sprachgewaltigsten Poeten verloren: Literaturnobelpreisträger Derek Walcott starb am Freitag im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Cap Estate auf der Karibikinsel St. Lucia. "Seine Familie und Freunden werden ihn sehr vermissen"... weiter




Literatur

Aufklärende Intervention

  • Der Roman "Selbst" des deutschen Autors und Musikers Thomas Meinecke.

Es gibt nur wenige Autoren in der deutschen Gegenwartsliteratur, die einen derart individuellen Stil besitzen, dass man sie selbst dann erkennen würde, wenn man ein Buch von ihnen blind aufschlägt. Thomas Meinecke ist einer dieser außergewöhnlichen Autoren... weiter




Autor und Regisseur Kurt Palm, geboren 1955 in Vöcklabruck. - © www.corn.at/Deuticke

Literatur

Rebellische Träumereien2

  • Kurt Palms Entwicklungsroman "Strandbadrevolution" kredenzt politische und sexuelle Erweckungserlebnisse zum Sound der Siebzigerjahre.

Kurt Palms Roman "Strandbadrevolution" spielt im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren. Im Strandbad warten nicht nur die ersten amourösen Abenteuer auf Ernst und seine Freunde - das Strandbad ist auch der ideale Ort, um mit rebellischer Attitüde den Aufstand gegen Establishment und Spießbürgerlichkeit zu proben und den... weiter




Literatur

Liebestanz

 Als sie sich kennenlernten, hatte sie Georges eingeladen, ihren Wahnsinn mit ihr zu teilen. Später nannte Georges seine Frau niemals länger als zwei Tage bei demselben Vornamen. Ihr Sohn begriff nie, warum, so wie er vieles an seinen Eltern nicht verstand, die voller verrückter Ideen steckten... weiter




Lukas Bärfuss verlässt in seinem Buch mutig die ausgetretenen Pfade der Literatur. - © Frederic Meyer/Wallstein Verlag

Literatur

In den Fängen der Schwellenzeit3

  • Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss legt mit seinem neuen Roman, "Hagard", eine höchst irritierende Parabel auf das 21. Jahrhundert vor.

Literatur ist eine Möglichkeitswelt, ein Experimentierfeld, auf dem fiktionale Handlungen und Lebensentwürfe durchgespielt werden. Zu den poetischen Freiheiten gehört dabei die Lizenz zur Grenzüberschreitung, zu Verhaltensweisen, die nicht der "Norm" der Realität entsprechen und entsprechend verstörend auf den Leser wirken... weiter




Literatur

Liebeserklärung und Abgesang

  • Gerhard Stadelmaiers autobiografisch gefärbtes Romandebüt "Umbruch".

Der Theaterregisseur Peter Zadek soll einmal gesagt haben: "Eine Premiere ohne Stadelmaier ist keine Premiere". Wie es und er so weit kommen konnten, davon erzählt Gerhard Stadelmaier in seinem autobiografisch gefärbten ersten Roman mit dem eindeutig zweideutigen Titel "Umbruch"... weiter




Ironischer Parteikomponist: Dmitri Schostakowitsch (1906-1975). - © Heritage Images/ Fine Art Images

Literatur

Viele Fakten suchen einen Roman2

  • Der britische Schriftsteller Julian Barnes scheitert an der künstlerischen Gestaltung des Lebens von Dmitri Schostakowitsch.

An einer Stelle beschreibt Julian Barnes Tichon Chrennikow: Er sei mittelmäßig begabt, aber ein "Komponist mit der Seele eines Parteisoldaten". Worauf Chrennikow weitere gnadenlose Verurteilungen seines Charakters und seiner Kunst erfährt. Das kann ein Autor machen, doch der Leser will wissen, ob hier Julian Barnes spricht oder seine Hauptfigur... weiter




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