• 17. Februar 2018

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Schlagwortsuche

Das Stifter-Denkmal in Linz. - © Apa/Heinz Peter Ziegler

Literatur

Der Anti-Heroiker17

  • Vor 150 Jahren, am 28. Jänner 1868, starb der österreichische Dichter Adalbert Stifter.

In der Nacht vom 25. auf den 26. Jänner 1868 fügte sich der k.k. Hofrat Adalbert Stifter mit dem Rasiermesser eine Schnittwunde quer über den Hals zu. Seine Frau Amalia fand ihn, heftig blutend, ohne Bewusstsein, und ließ einen Arzt holen. In Anbetracht der schweren Verletzung rief man auch den Domdechanten Schropp... weiter




Literatur

Guatemala-Roman1

  • "Die Rache der Mercedes Lima" von Arnoldo Gálvez Suárez.

Alberto hat nie erfahren, warum sein Vater Ende der 1980er Jahre sterben musste. Wie viele Morde im damaligen Bürgerkriegsland Guatemala, blieb auch dieser Mord unaufgeklärt. An den Tagen vor seinem Tod spielten sich zwischen seinen Eltern Eifersuchtsszenen ab. Es ging vor allem um eine Studentin seines Vaters, die bei ihnen wohnte... weiter




Eine unerschrockene Kämpferin: Irmgard Keun (1905-1982). - © Ullsteinbild

Literatur

Scharfsinn und Courage4

  • Die deutsche Schriftstellerin Irmgard Keun wurde immer wieder politisch unterdrückt. Eine hervorragende Werkausgabe würdigt ihr Schaffen.

"Sie hält es fest in der Hand, ihr kleines Leben, das Mädchen Gilgi. Gilgi nennt sie sich, Gisela heißt sie. Zu schlanken Beinen und kinderschmalen Hüften, zu winzigen Modekäppchen, die auf dem äußersten Ende des Kopfes geheimnisvollen Halt finden, paßt ein Name mit zwei i... weiter




Literatur

Totenmesse für Gott

  • "Requiem" von Markus Orths, Marlen Schachinger und Michael Stavarič.

Manchmal schieben sich Bücher unaufdringlich ins Blickfeld des Lesers, um diesen anschließend doch nachhaltig zu beschäftigen. Requiem, Gemeinschaftswerk der drei Autoren Markus Orths, Marlen Schachinger und Christian Stavarič, ist so ein Fall... weiter




Literatur

Der Mann im Keller1

  • Der Berliner Schriftsteller Nicol Ljubić exemplifiziert am brutalen Freitod des Anti-Atom-Aktivisten Hartmut Gründler die zerstörerische Kraft eines fanatischen Idealismus.

"In den Wochen nach Fukushima hatte meine Mutter einen ausgeprägten Drang, mit mir über Hartmut zu reden (. . .). Hartmut, das muss man ihm lassen, hatte richtiggelegen. Er hatte die Katastrophe vorhergesagt. Dreiunddreißig Jahre nach seiner Selbstverbrennung (. . .) bebte in Japan die Erde und löste eine Katastrophe aus... weiter




Spielt gern mit Referenzen und dramaturgischen Bausteinen: Hannes Stein. - © privat

Literatur

Skurrile Apokalypse1

  • "Nach uns die Pinguine": Hannes Steins Weltuntergangskrimi ist hochironische Prosa mit vielen Sagern, aber wenig Überzeugungskraft.

Es gibt nur noch Falkland. Dieses kleinbritannische Inselgrüppchen im Südatlantik, um das 1982 Argentinien und Thatchers Großbritannien einen Krieg ausfochten. Weil die greise Junta aus Buenos Aires durch die Islas Malvinas, so der spanische Name, von der Innenpolitik ablenken wollte. Bekanntlich scheiterte die Eroberung... weiter




Literatur

Erste Liebe im sterbenden Wald1

  • Kirstin Breitenfellners Roman "Bevor die Welt unterging".

Heraus aus der behüteten Kindheit und als aufgeweckter Teenager hinein ins pralle Leben? So einfach ist das heute nicht - und war es auch früher nie. Kirstin Breitenfellners Protagonistin Judith wird in den 1980er Jahren erwachsen: in der hessischen Gemeinde Biblis und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum zweitertragreichsten Kernkraftwerk der... weiter




Horror-Romanautor Stephen King würdigte die 1929 im kalifornischen Berkeley geborene Le Guin bei Twitter als "eine der Größten" ihres Fachsund als "literarische Ikone". - © APAweb/AP/The Orgeon

Ikone

Schriftstellerin Ursula K. Le Guin gestorben1

  • US-Science-Fiction- und Fantasy-Autorin wurde 88 Jahre alt.

Portland. Die US-Schriftstellerin Ursula K. Le Guin ist tot. Die Science-Fiction- und Fantasy-Autorin starb im Alter von 88 Jahren, wie ihre Familie am Dienstag beim Kurzmitteilungsdienst Twitter bekannt gab. Bekannt ist Le Guin vor allem für ihren "Earthsea"-Zyklus, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt wurde... weiter




Literatur

Zuschauerin des eigenen Lebens

  • Bernhard Schlinks nicht restlos überzeugender Roman "Olga".

"Sie macht keine Mühe, am liebsten steht sie und schaut." Mit diesem, seine Protagonistin Olga charakterisierenden Satz eröffnet Bernhard Schlink seinen neuen, weit ausholenden Roman. Darin versucht der Bestsellerautor ein historisches Panorama von über hundert Jahren auszubreiten... weiter




Literatur

Der alltägliche Wahnsinn1

  • Der deutsche Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino brilliert im Spagat zwischen Schmerz, Ironie und Melancholie. Am 22. Jänner feiert der Autor seinen 75. Geburtstag.

Wilhelm Genazino hat die melancholischen, zum Selbstmitleid neigenden Flaneure in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur salonfähig gemacht. Stets etwas neurotisch, dem Wahnsinn nahe, aber höchst empfindsam, so schickt er die zumeist recht biederen Alltags-Protagonisten durch seine leicht elegischen Romane... weiter




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