• 13. Dezember 2017

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Literatur

Ozeanische Gefühle

  • Der Roman "Meere" von Alban Nicolai Herbst ist lange durch ein Gerichtsurteil am Erscheinen gehindert worden. Nun kann das Buch wieder in seiner Originalgestalt gelesen werden

"Meere", zum vierten und auch letzten Mal. Beziehungsweise zurück zum Original. Denn den Roman von Alban Nikolai Herbst, wie er nun im Mare Verlag erschienen ist, gab es erstmals 2003 in dieser Form zu lesen, allerdings nur für eine Woche. Dann erfolgte eine Klage der Lebensgefährtin des Schriftstellers... weiter




Officer des Order of the British Empire: die 1928 geborene Jane Gardam. - © Colin McPherson/Getty Images

Literatur

Very British

  • Janes Gardams Kurzgeschichtenband "Die Leute von Privilege Hill" zeigt die englische Autorin auf der Höhe ihrer Kunst - und das Empire in boshaft funkelnden Farben.

Sie leben außerhalb von London im Grünen. In der "Enklave", wie sie es nennen. Ihre Ehemänner, einstmals hohe Tiere in Militär oder Wirtschaft, haben ausgedient, die Kolonien haben sich aufgelöst, die Heimgekehrten sitzen ein bisschen zwischen den Stühlen... weiter




Über Tinder sagt der Autor Hanif Kureishi: "Ich bin zu alt dafür. Meine Kinder benutzen das, die sind in den 20ern. Keine Ahnung, was zur Hölle sie da tun. Es ist großartig, aber mir erscheint es auch ein bisschen leer" - © Michael Hetzmannseder

Literatur

"Ohne Polen kollabiert London"5

  • Der britische Schriftsteller Hanif Kureishi über irreale Ideen vom Brexit, muslimisch-jüdische Parallelen und Porno als Kunst.

Mit seinem autobiografischen Roman "Der Buddha aus der Vorstadt" etablierte sich Hanif Kureishi 1991 als eine der wichtigsten anglo-asiatischen Stimmen der Literatur. Der Sohn eines pakistanischen Vaters und einer britischen Mutter schrieb auch die Vorlage zum Film "Mein wunderbarer Waschsalon" (mit Daniel Day-Lewis)... weiter




Über Tinder sagt der Autor Hanif Kureishi: "Ich bin zu alt dafür. Meine Kinder benutzen das, die sind in den 20ern. Keine Ahnung, was zur Hölle sie da tun. Es ist großartig, aber mir erscheint es auch ein bisschen leer" - © Michael Hetzmannseder

Literatur

"Ohne Polen kollabiert London"27

  • Der britische Autor Hanif Kureishi über irreale Ideen vom Brexit, und muslimisch-jüdische Parallelen.

Mit seinem autobiografischen Roman "Der Buddha aus der Vorstadt" etablierte sich Hanif Kureishi 1991 als eine der wichtigsten anglo-asiatischen Stimmen der Literatur. Der Sohn eines pakistanischen Vaters und einer britischen Mutter schrieb auch die Vorlage zum Film "Mein wunderbarer Waschsalon" (mit Daniel Day-Lewis)... weiter




Literatur

Die Poetisierung der Welt1

  • Peter Handke zelebriert und transzendiert in der Erzählung "Die Obstdiebin" die Reise ins Innere. Am 6. Dezember feiert der Schriftsteller seinen 75. Geburtstag.

Alexia heißt sie eigentlich, die Obstdiebin. Ein Beiname, der ihr blieb nach einer kindlichen Eskapade, als das Mädchen von einem fremden Obstbaum eine schöne Frucht stahl, nein: "stibitzte" in den Worten Peter Handkes. Der Vorfall steht also eher symbolhaft für impulsives Verhalten... weiter




Eine Ménage à trois, ein Kind, das Zeichnen und immer zu wenig Geld: Wie lässt sich das unter einen Hut bringen? - © Suhrkamp

Graphic Novel

Von unten sieht alles anders aus8

  • Ulli Lusts Comicroman "Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein": betörende Bilder von Leidenschaft.

"Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein", der neue Comic der in Berlin lebenden österreichischen Zeichnerin Ulli Lust, schließt ästhetisch wie autobiografisch an den 2009 erschienenen Comicroman "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" an... weiter




Jeanette Winterson will wegen des Brexit nach Paris ziehen. - © Michael HetzmannsederInterview

Literatur

"Wir wollen, dass ein Wunder geschieht"13

  • Die britische Schriftstellerin Jeanette Winterson über Robotersex, die Superheldin Maria und Weihnachtsmagie.

"Ach! Reden wir über die Liebe" ist das Motto der Erich-Fried-Tage. Das kann Jeanette Winterson. Die britische Schriftstellerin wurde berühmt mit ihrem autobiografisch inspirierten Roman "Orangen sind nicht die einzige Frucht" über ein Mädchen, das in einer konservativ religiösen Adoptivfamilie aufwächst und noch dazu lesbisch ist... weiter




Ken Follett: "Den Briten ist versprochen worden, der Brexit wäre schmerzfrei - das ist nicht wahr." - © Christian Wind

Ken Follett

"Ich habe keine gefolterte Seele"14

  • Bestseller-Autor Ken Follett im Gespräch über den Brexit, den Wert von Rankings und warum er lieber dicke Bücher schreibt.

Wien. Die Grenze zwischen Fiktion und historischen Tatsachen ist für Ken Follett eine ganz klare. Geschichte umzuschreiben - und sei es nur in Details -, ist für ihn keine Option. Die Fakten müssen Fakten bleiben, historische Figuren sowieso. Auch wenn das für die Geschichte eines seiner Bücher gerade eher hinderlich sein kann... weiter




Literatur

Zeitgenössischer Neuheits-Wahn

Bis vor wenigen Jahren ("Erlesen" berichtete) hatte ich mich um Henry James immer herumgedrückt, aber offenbar hatte ich das richtige, nämlich das ältere Alter gerade zu dem Zeitpunkt erreicht, als der Manesse Verlag begann, seine Reihe von Henry-James-Neuübersetzungen zu publizieren... weiter




Schillernder Exponent der Moderne: Max Ernst (1891-1976). - © Fred Stein Archive/Getty Images

Literatur

Freigeist und Homme à femmes2

  • Der deutsche Schriftsteller Markus Orths legt einen opulenten Roman über das Leben und die Lieben des Künstlers Max Ernst vor.

Der Maler, Zeichner, Bildhauer und Dichter Max Ernst ist einer der wichtigsten Vertreter des Dadaismus und des Surrealismus - und einer der schillerndsten Exponenten der Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der 1891 im deutschen Brühl geborene und 1976 in Paris gestorbene... weiter




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