• 24. Oktober 2017

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Literatur

Fatale Realitätsverweigerung3

  • Julien Gracqs beklemmendes Romanfragment "Das Abendreich".

Warner vor der Katastrophe finden kein Gehör, erste Akte brutaler Aggression werden zerredet, eine "Trägheit der Seele" befällt die Menschen - denn noch lebt man ja gut im Lande: "Die sehr wirkliche Ruhe, die im Königreich herrschte, wurde so zu einem Beweis für die Nichtigkeit der Gefahr... weiter




Literatur

Kosmopolitismus und Kleinstaaterei3

  • Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse präsentiert einen virtuosen Roman über das Kräftefeld, das in Europas Hauptstadt wirkt.

Ein mysteriöser Mord mit verschwundener Leiche im Hotel Atlas in Brüssel. Und ein herrenlos durch Brüssel laufendes Schwein. Verschwörungstheorien über ein geheimes Netzwerk katholischer Killer, Beschreibungen des Treibens der EU-Bürokratie, die sich aus Zynikern, Idealisten und Schreibtischhengsten aller Mitgliedsstaaten zusammensetzt... weiter




Medien

Laufmeterweise Intellekt15

  • "Reclams Universal Bibliothek" wird 150 Jahre alt. Wie eine Urheberrechtsänderung die Literatur demokratisierte.

Liebe und Hass liegen oft nahe beieinander. Im Bücherregal zum Beispiel. Während bei der ewigen Liebesgeschichte von "Romeo und Julia" geschmachtet wird, dass kein Taschentuch trocken bliebt, kann man gleich nebenan bei "Nora oder ein Puppenheim" in die Abgründe der Ehehölle starren... weiter




Robert Menasse und seine Schwester Eva Menasse sind für den österreichischen Buchpreis nominiert. - © Stanislav Jenis

Österreichischer Buchpreis

Longlist mit Rabinovici und zwei Menasses

  • Fünfköpfige Jury suchte aus 141 Werken aus. Am 7. November wird der Preis verliehen.

Wien. Am 7. November wird der zweite Österreichische Buchpreis verliehen. Die Longlist, die heute veröffentlicht wurde, enthält einige prominente Namen. So sind neben Robert Menasse ("Die Hauptstadt") und seiner Schwester Eva Menasse ("Tiere für Fortgeschrittene") auch Paulus Hochgatterer ("Der Tag... weiter




Lessings bekannteste Theaterfigur: "Nathan der Weise", hier in einer aktuellen Aufführung des Wiener Volkstheaters, mit Günter Franzmeier in der Titelrolle. - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Literatur

"Ich bin nur eine Mühle, kein Riese"2

  • Der Dichter Gotthold Ephraim Lessing hat die Vernünftigkeit anmutig und die Schwere unserer Bedenken leicht gemacht. Annäherung an einen Großen der deutschen Literaturgeschichte.

Es ist nicht einfach für einen Dichter, einfach zu schreiben; das Komplizierte macht mehr her. Von einem Dichter, der dunkle Satzgebilde strickt, nimmt man an, dass er schlauer sein könnte als andere, gerade weil man ihn nicht recht versteht. Wer einfach schreibt, muss zudem mutig sein: Er lehnt sich weit aus dem Fenster, alles, was er sagt... weiter




Franzobel hat es mit "Das Floß der Medusa" auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2017 geschafft. - © APA, Keystone, Anthony Anex

Deutscher Buchpreis

Fünf Österreicher auf Longlist

  • Fünf Romane sind unter den Nominierten für den Deutschen Buchpreis, der am 9. Oktober verliehen wird.

Frankfurt am Main. Fünf Romane österreichischer Autoren sind für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert. Franzobel befindet sich mit "Das Floß der Medusa", Monika Helfer mit "Schau mich an, wenn ich mit dir rede", Birgit Müller-Wieland mit "Flugschnee"... weiter




Sogenannte News-Bots könnten in Zukunft die Arbeit von Journalisten übernehmen. - © GettyImages/Fanatic Studio

Roboter

Literatur aus dem Automaten6

  • Computerprogramme verfassen nicht nur standardisierte Texte, sondern analysieren auch narrative Muster literarischer Werke.

Als am 17. März 2014 die Erde in Kalifornien bebte, dauerte es lediglich drei Minuten, bis die "Los Angeles Times" die erste Meldung veröffentlichte. Als Autor firmierte damals der Programmierer Ken Schwencke, doch die Meldung selbst schrieb in Wirklichkeit eine Software namens Quakebot... weiter




Friedrich Hölderlin, Pastell von Franz Karl Hiemer, 1792. - © Creative Commons

Literatur

"Es ereignet sich aber das Wahre"5

  • Wie der Dichter Friedrich Hölderlin versuchte, mittels Poesie, der "unschuldigsten aller Geschäfte", Einsicht in das Sein zu erlangen - und dieses Bestreben mit jahrzehntelanger geistiger Umnachtung bezahlte.

Manchmal schauen wir ohne Absicht und erhalten doch schon das Ganze. Aus dem Bannkreis eines Anblicks, der nicht für uns erdacht wurde, ergibt sich das Innige und Wahre, und wir erfahren den Anspruch des Heiligen. Eine andere Welt als die offensichtliche tut sich auf; sie ist mehr zu erahnen, als dass sie nachzuzeichnen oder zu bewahren wäre... weiter




Was an Europa ist so kostbar, dass es geschützt werden muss? - © Cartoon: Jugoslav Vlahovic

Literatur

Mitfühlende und Mitwütende4

  • Zerbrechliches Europa: Ein spannender Band gibt Einblick in das Denken von 28 europäischen Schriftstellern, die sich in Briefen zum Thema austauschen.

"Was an Europa ist so kostbar, dass es geschützt werden muss? Was daran droht zu zerbrechen?" Noch vor dem Krisenjahr 2016 ergriff das Netzwerk der Literaturhäuser die Initiative und forderte 14 deutschsprachige Autorinnen und Autoren auf, ein Jahr lang in Briefkontakt zu treten mit einem oder einer anderen Schreibenden in Europa... weiter




Literatur

Experiment und Harmonie1

  • "not / a concrete pot": Der Briefwechsel zwischen Ernst Jandl und Ian Hamilton Finlay.

Der eine Dichter hinterließ ein gewaltiges Werk, das sich auf 3700 Buchseiten beläuft. Der andere, ebenfalls Poet, hinterließ ein gewaltiges Werk - das ein Garten ist. Der eine war Ernst Jandl (1925-2000), der andere der Schotte Ian Hamilton Finlay, der, gleichfalls Jahrgang 1925, den Wiener Lyriker um sechs Jahre überlebte... weiter




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