• 14. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Verlagswesen

"Wie man davon lebt, muss ich erst herausfinden"10

  • Die "One-Woman-Show" Wortreich Verlag ist heuer erstmals bei der Buch Wien. Eine Bilanz eines ambitionierten Projekts.

Wie verrückt muss man sein? Diese Frage musste sich Karoline Cvancara nicht nur einmal gefallen lassen, auch von der "Wiener Zeitung". Als Cvancara vor nun fast drei Jahren beschloss, den Verlag Wortreich zu gründen, war die besorgte Skepsis durchaus vorhanden. Wie geht es dem Wortreich Verlag und Cvancara nun aber heute? "Ich hab’s überlebt... weiter




Ein Mann und sein Detektivfahrrad: Thomas Brezina auf Tom Turbo. - © Kurt PrinzInterview

Kinderliteratur

"Ausdenken geht immer sehr schnell"10

  • Die "Knickerbocker-Bande" ist jetzt erwachsen. In "Alte Geister ruhen unsanft" erzählt Thomas Brezina, was aus ihr geworden ist.

Der 1963 in Wien geborene Thomas Brezina hat nicht nur 550 Bücher geschrieben und 70 Millionen Stück verkauft, sondern auch zahlreiche TV-Serien entwickelt, die international erfolgreich laufen. Headquarter für all das ist Brezinas Firma Tower10 in Liesing. Im Besprechungszimmer steht Tom Turbo: mittlerweile mit 24 Jahren auf dem Sattel... weiter




Czernowitz

Die Stadt der Worte5

  • Der russisch-ukrainische Schriftsteller Igor Pomerantsev hat der ehemaligen Habsburger-Kulturmetropole Czernowitz ein literarisches Denkmal gesetzt. Auf der Buch Wien stellt er sein Buch in deutscher Übersetzung vor.

"Jeder Ort steht für etwas. Venedig ist Wasser, Glas und Filmstars. Parma ist Schinken. Und Czernowitz ist ein Buch. Es hat viele Stimmen und wird in vielen Sprachen verfasst", schreibt der Schriftsteller Igor Pomerantsev. "Ein vielsprachiges Palimpsest, wie es sich für Czernowitz gehört... weiter




- © Leonardo Cendamo/ Imago

Interview

"Ich bin Katholik mit einem
heidnischen Hang"
7

  • Der französische Schriftsteller Pierre Michon bekennt seine sprachliche Doppelprägung, erläutert seine Sicht auf Vaterschaft, Kunst und Religion, erzählt von seinem Filmdebüt - und von seinem Twitter-Double.

"Wiener Zeitung": Monsieur Michon, in einem Interview mit dem "Nouvel Observateur" haben Sie einmal gesagt: "Mit einem Journalisten zu reden, scheint mir das Gegenteil zu dem, weshalb man schreibt." Warum das Gegenteil? Pierre Michon: Nicht unbedingt das Gegenteil... weiter




Eine Statue von Sherlock Holmes in London. - © APAweb / dpa-tmn

Literatur

Meisterdetektiv Sherlock Holmes wird 13013

  • Den berühmtesten Detektiv der Weltliteratur verdanken wir dem Geldmangel eines britischen Arztes.

London. Der junge Arthur Conan Doyle hatte sich gerade mit seiner Hausarzt-Praxis im südenglischen Hafenstädtchen Portsmouth selbstständig gemacht. In seiner Freizeit stand er für den lokalen Fußballverein im Tor. In seine Praxis kamen nicht genügend Patienten. Er war pleite - und fing an zu schreiben... weiter




Am 14. Oktober 1942 in Budapest geboren: Péter Nádas. - © ullstein bild - CARO/Paulus Ponizak

Literatur

Fanatiker der Genauigkeit1

  • Er ist ein Autor, den Polyphonie, Parallelität und Perspektiven mehr interessieren als lineare Geschichten: Zum 75. Geburtstag von Péter Nádas.

Der Schriftsteller Péter Nádas ist ein Mann der Extreme und mit konventionellen Maßstäben kaum zu messen. Er liebt seine Geburtsstadt Budapest ebenso wie die Abgeschiedenheit seines Dorfes Gombosszeg, wo er seit fast dreißig Jahren lebt; er ist einer der großen gebildeten Enzyklopädisten und tritt dennoch vornehm zurückhaltend auf; er schreibt... weiter




Liefert diesmal eine weitgehend unpoetische historische Kolportage: Daniel Kehlmann. - © P. Jungwirth

Literatur

Kothaufen und zitternde Bärte5

  • Eine Wunderkammer des Dreißigjährigen Krieges: In "Tyll" mischt Daniel Kehlmann Fiktion und Fakten.

Die hinreißendste Szene ist, wie Albrecht von Wallenstein Johannes Keplers Horoskop misstraut. Da führt Tyll Ulenspiegel, der gerade bei Kepler zu Gast ist, seinen sprechenden Esel Origenes in die Stube, und der überzeugt Wallenstein von der Gültigkeit der Berechnungen Keplers... weiter




Den besten deutschsprachigen Roman hat 2017 der österreichische Schriftsteller Robert Menasse geschrieben, befand die Jury des Deutschen Buchpreises. - © dpa / Arne Dedert

Literatur

Menasse gewinnt den Deutschen Buchpreis10

  • Der österreichische Autor wurde für seinen Europa-Roman "Die Hauptstadt" ausgezeichnet.

Frankfurt. Sein Essay "Der Europäische Landbote" wurde von der Friedrich Ebert Stiftung Berlin als "Das Politische Buch 2013" ausgezeichnet. Sein Europa-Roman "Die Hauptstadt" ist am Montag mit dem Deutschen Buchpreis 2017 gewürdigt worden. Bei dem überzeugten Europäer Robert Menasse geht politisches Engagement und literarische Qualität Hand in... weiter




Der österreichische Autor Robert Menasse ist für seinen Roman "Die Hauptstadt" nominiert. - © APA, dpa, Arne Dedert

Frankfurter Buchmesse

Zwei Österreicher im Rennen um Deutschen Buchpreis2

  • Franzobel und Robert Menasse nominiert für besten deutschsprachigen Roman: Verleihung am Abend.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Sechs Autoren, darunter zwei Österreicher, konkurrieren um den Deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman, der am Montagabend in Frankfurt vergeben wird: Gerhard Falkner ("Romeo oder Julia"), Franzobel ("Das Floß der Medusa"), Thomas Lehr ("Schlafende Sonne"), Robert Menasse ("Die Hauptstadt")... weiter




Steckt den Finger tief in vergessene Ängste und Sehnsüchte: Kazuo Ishiguro. - © Graeme Robertson/Eyevine/picturedesk.com

Literaturnobelpreis

Samurai der Erinnerung10

  • Kazuo Ishiguro, ein Bestsellerautor und Reiter durch die Genres, erhält den Literaturnobelpreis 2017.

"Ich bin mit seinem Werk nicht sehr vertraut und wie viele andere überhaupt erst durch die Verleihung des Literaturnobelpreises auf ihn aufmerksam geworden." Dieser Satz mag für alle, denen es oft bei der Verkündung der renommierten Auszeichnung ähnlich geht, eine Beruhigung sein... weiter




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