• 17. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Halt, noch nicht schauen! Früher war neben mehr Lametta auch mehr Überraschung. - © Interfoto/picturedesk

Weihnachten

Kinder, was wird’s morgen geben?4

  • Erstaunlich, atemberaubend, unerwartet: Tipps der Feuilleton-Redaktion für einen überraschenden Gabentisch.

Früher war bekanntlich nicht nur mehr Lametta, es wurde auch noch mehr überrascht zu Weihnachten. Da soll es Zeiten gegeben haben, in denen Kinder nicht forsch davon ausgingen, jeden einzelnen Posten ihres Wunschzettels unterm Baum zu finden. Man reichte sich nicht formlos gegenseitig die am ehesten brauchbaren Produktlinks vom... weiter




Literatur

Dem unsinnigen Sozialismus nachtrauern

  • Michael Rutschkys Westberliner Aufzeichnungen aus den Jahren 1988 bis 1992.

Auf "Mitgeschrieben" (2015), das sich mit dem Leben und Treiben der bundesdeutschen Intellektuellen in den frühen 80er Jahren befasste, lässt Michael Rutschky nun einen Band mit Aufzeichnungen über die weltbewegenden Jahre um 1989 in Berlin folgen, als vor unser aller Augen alles anders wurde, bloß dass man es im Moment gar nicht recht sehen konnte... weiter




Seine Memoiren endeten im Kamin des Verlegers: Lord Byron, hier auf einem Gemälde von Thomas Phillips (um 1835). - © gemeinfrei

Literatur

Reise um die Welt in acht Büchern2

  • Mannigfach tragische Geschichten des Verschwindens: Der Italiener Giorgio van Straten hat ein Buch über verloren gegangene Meisterwerke geschrieben.

Eine berühmte Schriftstellerin. Sieben berühmte Schriftsteller. Acht Verlustmeldungen. Das ist der Stoff, dem sich Giorgio van Straten in seinem "Buch der verlorenen Bücher" mit Hingabe widmet. Von Straten - 1955 in Florenz geboren, Leiter des italienischen Kulturinstituts in New York und der Literaturzeitschrift "Nuovi Argomenti"... weiter




Literatur

Zugvögel statt Flüchtlinge

  • Emmanuel Carrère hat über die Situation in Calais eine großartige Reportage verfasst.

Denkt man an Calais, dann denkt man heute nicht mehr an feine Webspitzen aus Nordfrankreich, kaum noch an die Fährverbindung nach Dover, dafür aber vor allem an den "Dschungel", das illegale Flüchtlingscamp, in dem zeitweise bis zu 8000 Menschen campierten - und auf eine Gelegenheit warteten... weiter




Literatur

Reise durch ein Stadthaus

  • Kunstvolle Rekonstruktion in Form einer architektonischen Spurensuche: Christophe Boltanskis Roman "Das Versteck" ist die anrührende Würdigung (s)einer besonderen Familie.

Der Großvater nannte es "mein Gnügtmir". Der zufällige Schlupfwinkel, kleiner als das kleinste Zimmer, irgendwo im Körper eines alten Pariser Stadthauses, war der Lieblingsort von Étienne Boltanski. Dass ein Hohlraum daneben von einem findigen Verwandten Anfang der 1940er Jahre zu einem Versteck ausgebaut wurde - ein Meter auf ein Meter zwanzig -... weiter




Bauhaus-Gründer Walter Gropius (l.) beim Studieren einer Blaupause. - © M. D. Cooke/Getty Images (Ausschn.)

Literatur

Drachensteigen in Weimar1

  • Theresia Enzensberger lässt in ihrem Romandebüt "Blaupause" die Bauhaus-Ideen neu aufleben und zeigt deren Protagonisten zwischen Autoritarismus und Sektiererei.

Eine Zentrifuge neuer künstlerischer Ideen, Pläne und Errungenschaften waren die zwanziger Jahre in Deutschland. Mehr noch als beim elitären Jugendstil der Jahrhundertwende ging man nach dem endgültigen Zusammenbruch der alten Ordnungen im Ersten Weltkrieg auf Konzepte los, die das Gesamtgefüge der Gesellschaft grundlegend erneuern sollten... weiter




Literatur

Best Of Biron5

  • Der Wiener Autor rührt in der "Buchstaben-Suppe".

Aus diesem Anlass, nämlich der Herausgabe eines Lesebuches mit Texten des Wiener Autors, Journalisten und Schauspielers Georg Biron aus vier Jahrzehnten, sei ein Eigenzitat gestattet: "Georg Biron ist ‚der Amerikaner‘ der literarischen Alpenrepublik, ein Monolith im Feld der Langeweile... weiter




Prägnante und wichtige Stimme in der französischen Gegenwartsliteratur: Virginie Despentes. - © Samson/afp

Literatur

Tief gefallen9

  • Virginie Despentes gibt in ihrem Roman "Das Leben des Vernon Subutex" Nachhilfestunden in relevanter literarischer Gesellschaftskritik.

Punks, Prostituierte, Kriminelle und gesellschaftliche Randgruppen bildeten das bevorzugte Figurenensemble ihrer ersten Veröffentlichungen. Mit ihren Romanen "Baise-moi - Fick mich", "Teen Spirit" und "Pauline und Claudine" wurde die 1969 in Nancy geborene Virginie Despentes zu einer literarischen Ikone der französischen Subkultur... weiter




Literatur

Braunauer Familiengeschichten

  • Henning Burk erzählt von Hitlers Hebamme und anderen bemerkenswerten Menschen.

Rosalia Hörl, geborene Schichtl, lebte im späten 19. Jahrhundert als Haushälterin und Hebamme in Braunau am Inn. Ihrem eigenen Bericht zufolge arbeitete sie im Haus von Adolf Hitlers Eltern und wirkte an der Geburt des zukünftigen "Führers" als Hebamme mit... weiter




Literatur

Ozeanische Gefühle

  • Der Roman "Meere" von Alban Nicolai Herbst ist lange durch ein Gerichtsurteil am Erscheinen gehindert worden. Nun kann das Buch wieder in seiner Originalgestalt gelesen werden

"Meere", zum vierten und auch letzten Mal. Beziehungsweise zurück zum Original. Denn den Roman von Alban Nikolai Herbst, wie er nun im Mare Verlag erschienen ist, gab es erstmals 2003 in dieser Form zu lesen, allerdings nur für eine Woche. Dann erfolgte eine Klage der Lebensgefährtin des Schriftstellers... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung