• 19. Februar 2018

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Irisch-Italienische Herkunft: Anna Quindlen. - © Maria Krovatin

Literatur

"Irgendwann kennt man seinen Text"

  • Die amerikanische Schriftstellerin Anna Quindlen spielt das ewige Drama von Vergänglichkeit und Altersschmerz auf anrührende Weise durch.

Die amerikanische Autorin Anna Quindlen (Jg. 1952) beherrscht die Kunst, unterhaltsam zu schreiben, ohne dabei Anspruch und Wirklichkeit aus den Augen zu verlieren oder, noch störender, literarische Ambitionen zu pflegen, die der Selbstbestätigung dienen, dem Leser aber in der Regel wenig Freude machen... weiter




Erzählt von großen Dingen: Anna Baar. - © apa/Gert Eggenberger

Literatur

Wer das Leben verpasst

  • In ihrem neuen Roman lässt die österreichische Schriftstellerin Anna Baar die Grenze zwischen Traum und Wahrheit bilderreich verschwimmen.

In ihrem neuen Buch, "Als ob sie träumend gingen", erzählt Anna Baar von großen Dingen: vom Krieg, der Liebe, vom Träumen, Hoffen und Scheitern. Wie in ihrem Debütroman "Die Farbe des Granatapfels" (2015) liegt der Schlüssel zur Handlung nicht in einer Person, sondern in der Sprache, mit der erzählt wird... weiter




Literatur

Niedere Stände und hohe Kultur

  • Petra Hartliebs Roman "Wenn es Frühling wird in Wien".

Das Mieder zwickt, der Schuh drückt, doch der Anlass ist es wert: er ist so atem(be-)raubend wie der Aufputz. Jedenfalls für Marie, die zum ersten Mal das k.k. Hoftheater besucht. Man gibt "Das weite Land", ein Stück aus der Feder ihres Dienstherrn. Marie arbeitet als Kindermädchen bei Arthur Schnitzler... weiter




Literatur

Ein anderes Frankreich

  • Sylvain Tesson ist durch "hyperländliche" Teile seiner Heimat unterwegs.

Sylvain Tesson ist so etwas wie der Wolfgang Büscher Frankreichs. Er war in den einsamen Wäldern Sibiriens unterwegs, ist mit dem Motorrad von Moskau nach Paris gefahren und nun auf versunkenen Pfaden quer durch seine Heimat gewandert. Leider schreibt er bei weitem nicht so gut wie Büscher... weiter




Norbert Gstrein wurde 1961 in Mils/Tirol geboren. Gustav Eckart

Literatur

Heimisch in der Kälte4

  • Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein lässt einen Gletscherforscher an der Liebe und der Welt zweifeln.

Glaziologen haben es bekanntermaßen in erster Linie mit Schnee und Eis zu tun. Die "Gletscherkunde", wie sie ursprünglich hieß, ist ein interdisziplinäres Feld, das verschiedene Geo- und Biowissenschaften integriert. Und doch beschäftigt sich diese Wissenschaft vor allem mit einem: mit der Zeit in all ihren Ausformungen... weiter




Literatur

Zauber der Werkstattphase2

  • Der hervorragende Katalog zur Dauerausstellung "Peter Handke" im Stift Griffen.

Im Gegensatz zu Thomas Bernhard vollzieht sich die Apotheose des Peter Handke noch zu Lebzeiten. Allerdings wird er nicht umstandslos zum Staatsdichter promoviert, sondern vorerst nur re-gional monumentalisiert in Form einer Dauerausstellung im Stift Griffen... weiter




Ein Autor, dem das Beschreiben der Welt nicht genügte: Stefan Zweig, ca. 1930. - © Three Lions/Hulton Archive/Getty Images

Literatur

Miniaturen als Großtat1

  • Stefan Zweigs "Sternstunden der Menschheit" wurde neu aufgelegt - und das Buch zeigt, gemeinsam mit vergessenen Essays, die ungebrochene Aktualität des österreichischen Dichters und Humanisten.

Wollte man das Flair, den Inhalt und auch den Sinn der berühmten "historischen Miniaturen", die Stefan Zweig unter dem Titel "Sternstunden der Menschheit" versammelt hat, in einem einzelnen Bild zusammenfassen, dann käme dafür wohl eine Szene aus Werner Herzogs Film "Fitzcarraldo" in Frage: und zwar jene... weiter




Literatur

Desorientierung in der Eiswüste

  • Anne von Canals Roman "Whiteout".

Eine wissenschaftliche Expedition in der Antarktis. Das Team, eine Handvoll junger Leute, ist auf sich gestellt. Hanna ist die Chefin. Doch in diese Situation, in der sie alle ihre Kräfte braucht, platzt eine Email-Nachricht herein, die Hanna hinauswirft aus dem Jetzt, zurück in ihre Jugend: in jene Zeiten... weiter




Literatur

Das Glück ist gewöhnlich und diskret5

  • Velibor Čolić’ autobiographischer Roman "Die Welt ist ein großer Flipper".

"Um nach einem Krieg zu schreiben, muss man an die Literatur glauben. Glauben, dass das Schreiben Mechanismen wieder in Gang setzen kann, die man beim Griff zu den Waffen außer Kraft gesetzt hatte." Velibor Čolić glaubt an die Literatur... weiter




Literatur

Im Körper einer Fremden

  • Die kanadische Schriftstellerin Barbara Gowdy erzählt intelligent und spannend von tiefen familiären Bindungen und der Macht der Schuld.

Rose ist Mitte dreißig, lebt in Toronto und betreibt mit ihrer Mutter ein Programmkino. Sie hatte nie eigene Berufspläne, ihr Leben richtet sich nach dem straffen Familiengefüge und einem strengen Zeitplan. Was Männer betrifft, so hat Rose seit jeher einen Hang zu Fehlgriffen: Noch keiner ihrer Liebhaber war es wert, für ihn aus der Spur zu geraten... weiter




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