• 22. Juni 2017

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Schlagwortsuche

Vier Schriftstellerinnen über das Konkurrenzverhältnis von Kunst und Kind: Julia Franck, Linda Stift, Zuzsa Bánk, Kirstin Breitenfellner (v. l. o. im Uhrzeigersinn). - © dpa (2), C. Andorfer, I. Götz

Literatur

Das Kind im Kopf10

  • Wie lässt sich das Dasein als Schriftstellerin und Mutter vereinbaren? Vier Autorinnen berichten von ihren Erfahrungen.

Es ist schon eine Weile her, da veröffentlichte die Schriftstellerin Julia Franck in der "Welt" einen berührenden Essay. "Schreiben und Kinder sind unvereinbar", lautete der Titel kategorisch. Denn beides erfordere volle Hingabe. Allerdings: Auf keines von beidem könne sie verzichten. Von diesem Zwiespalt handelte ihr Text... weiter




Oskar Maria Graf (1894-1967). - © Ullstein Bild/Fritz Eschen

Literatur

Großer Erzähler mit Narrenmaske3

  • Am 28. Juni 1967 starb der Schriftsteller Oskar Maria Graf, der sich selbst als Spezialist für "Ländliches" bezeichnete. Sein Gesamtwerk zählt zu den eminenten Zeitdeutungen des 20. Jahrhunderts.

Oskar Maria Graf, am 22. Juni 1894 in Berg am Starnberger See geboren, war, als er im Februar 1933 ins Wiener Exil ging, schon ein berühmter Autor, bekannt für seine Bauernromane, seine "Kalendergeschichten", sein "Bayrisches Dekameron" - auf seiner Visitenkarte stand: "Spezialitäten: Ländliches"... weiter




Gerhard Roth im Garten seines Hauses in der Südsteiermark. - © Imagno/Getty Images

Interview

"Kunst ist Tag für Tag ein Neubeginn"3

  • Der Schriftsteller Gerhard Roth, der am 24. Juni 75 Jahre alt wird, über die Zukunft der Bücher, die politische Lage der Gegenwart - und seine neue Venedig-Trilogie.

"Wiener Zeitung": Herr Roth, Sie sind nun bald 75 Jahre alt. Sieht man die Welt, aber auch das eigene Land sowie das eigene Metier, in Ihrem Fall also das Schreiben und den deutschspra-chigen Literaturbetrieb, mit anderen, milderen Augen, als noch vor 10 oder 20 Jahren? Gerhard Roth: Milder sehe ich nichts, nur die Zeiteinteilung wird eine andere... weiter




"Erstaunliche Reisende": 200 Autoren beim Empfang im Rathaus von Saint-Malo. - © Waldinger

Literatur

Destination Weltfranzösisch2

  • Beim Literaturfestival "Étonnants Voyageurs" im bretonischen Saint-Malo wurde die Welt erzählt - und zu deren Verbesserung aufgerufen.

"Grauer Bahnhof im Morgengrau’n": An der Pariser Gare Montparnasse kommt einem leicht Bécauds Chanson "So viele Züge gehn" in den Sinn. Denn das Bahnhofsgebäude punktet nicht eben mit Atmosphäre, sondern mit Funktionalität. Der Beiname der hier abfahrenden Hochgeschwindigkeitszüge fügt der prosaischen Architektur allerdings eine poetische... weiter




Auszeichnung

Israelischer Autor David Grossman erhält Man Booker Preis

Der israelische Autor David Grossman und die US-amerikanische Übersetzerin Jessica Cohen haben den internationalen Man Booker Preis 2017 gewonnen. Sie wurden für das Buch "A Horse Walks Into A Bar" ausgezeichnet, wie die Jury am späten Mittwochabend in London mitteilte. Die Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen Großbritanniens... weiter




Literatur

Aquarelle des "Kleinen Prinzen" für 500.000 Euro versteigert

Für mehr als 500.000 Euro sind zwei Aquarelle des "Kleinen Prinzen" von Antoine de Saint-Exupery versteigert worden. Eine Zeichnung, die den Literaturhelden auf einem Stuhl sitzend beim Betrachten der untergehenden Sonne zeigt, fand für 294.000 Euro einen Käufer, wie das Auktionshaus Artcurial am Mittwochabend in Paris mitteilte... weiter




Literatur

Peschka will sich bei Bachmann-Preis "nichts erwarten"

Die Einladung zu den 41. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt erfolgte hoch verdient. Für ihre Romane "Watschenmann" und "FanniPold" hat Karin Peschka viel Lob und einige Preise erhalten. Ihre Lesung wird jedoch zum Fiasko. Als sie beginnen soll, merkt sie, dass sie ihren Text vergessen hat - glücklicherweise nur in einem Angsttraum... weiter




"Oft passiert ja auch im wirklichen Leben alles wie im Traum": Dominique Paravel. - © Raphaël Gaillarde

Literatur

"Schreiben verlangt Aufrichtigkeit"2

  • Die französische Schriftstellerin Dominique Paravel über ihr Romandebüt, die Krankheit Diabetes - und den heutigen Stellenwert von Arbeit.

"Wiener Zeitung": Joaquin und Vivienne, die Hauptpersonen in Ihrem Roman "Die Schönheit des Kreisverkehrs", führen ein höchst gegensätzliches Leben. Er steckt in einer Zweierbeziehung fest, in der er fast erstickt, sie ist unabhängig, ein wenig wild und unzähmbar, aber frei. Können Frauen mit Freiheit generell besser umgehen... weiter




Schreiben war für Ernest Hemingway eine fast sakrale Angelegenheit. - © Lloyd Arnold/Hulton Archive/Getty Image

Literatur

"Kurven wie eine Rennyacht"

  • In dem Buch "Und alle benehmen sich daneben" erzählt die US-Journalistin Lesley M. M. Blume anregend davon, wie Hemingway zum erfolgreichen Schriftsteller wurde.

Ernest Hemingway wusste, was er werden wollte: ein großer Schriftsteller. Und er wurde ein großer Schriftsteller. Einer, der mit dem Pulitzerpreis und dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Einer, dessen Bücher verfilmt wurden und sich zeitlebens und auch danach sehr gut verkauften. Und einer, der berühmt wurde, bevor er dreißig war. Aber warum... weiter




Julia Wolf gewann 2016 den 3sat-Preis. - © Ullstein Bild/Schleyer

Literatur

Schwimmstöße und Schwindelgefühle

  • Ein spannendes Psychogramm: Julia Wolf ist mit "Walter Nowak bleibt liegen" das tragikomische Porträt eines deutschen Spießbürgers gelungen.

Jeden Morgen um acht Uhr schwimmt Walter Nowak einen Kilometer im Freibad. Bei jedem Wetter, Ausreden lässt er nicht gelten: "Zehnmal hin und zurück, wenn man anfängt, erscheint einem das immer viel. Aber eigentlich geht es ganz schnell, man muss nur dabei an etwas anderes denken. Man muss es bloß tun. Eine heiße Dusche, eine Tasse heißer Kaffee... weiter




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