• 18. Februar 2018

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Bettina Ernst und Rainer Galke im Stück "Anderthalb Stunden zu spät". - © www.lupispuma.com / Volkstheater

Theaterkritik

Pingpong zwischen Tür und Angel7

  • "Anderthalb Stunden zu spät" von Gérald Sibleyras in Wiens Außenbezirken.

Aufbruch ist angesagt zum Abendessen bei einem befreundeten Ehepaar. Pierre wartet schon im Mantel. Doch seine Laurence probiert noch unschlüssig Kleider, Accessoires. Heute donnerte die volle Macht des Schicksals auf sie nieder: In der Ferne gebar eine Tochter eine Enkelin, und als letztes ihrer drei Kinder verließ ein Sohn das Familiennest... weiter




PR€SENTATION VON DESIGNIERTEM THEATER AN DER WIEN-INTENDANTEN STEFAN HERHEIM - © APA/GEORG HOCHMUTHVideo

Bühne

"Künstlerische Heimat" am Theater an der Wien1

  • Stefan Herheim wird das Haus ab 2022 leiten und will zwei Inszenierungen pro Saison selbst gestalten.

Wien. Regisseur Stefan Herheim verspricht dem Opernpublikum unter seiner Ägide "nicht nur kunstvoll Süßes, sondern auch Pikantes und Scharfes". Herheim, der ab 2022 Intendant am Theater an der Wien sein wird,  sagte: "Es wird eine übergeordnete Dramaturgie für dieses Haus geben, die auf meiner eigenen Ästhetik fußt"... weiter




Globe Theatre, London. - © wikicommons

Theater

Ganz wie es euch gefällt

  • Theaterbesucher im Globe London sollen per Mehrheitsentscheid unter drei Stücken wählen dürfen.

London. Globe Theatre, die 1997 zu Ehren Shakespeares rekonstruierte elisabethanische Spielstätte an der Themse, hat sich zum Jahresbeginn vorgenommen, dem Theaterbetrieb im Vereinigten Königreich ein paar demokratische Anstöße zu geben. Seine neue Leiterin Michelle Terry plant nicht nur... weiter




3 x Wiener Avantgarde: bernhard ensemble mit "Taxi.Speiber" (oben), theatercombinat zeigt "Poems of the Daily Madness" (mitte), "Home of the Not so Brave" von toxic dreams (unten). - © v. o. Pallfy/Würdinger/Miess

Theaterreform

Tod den Guckkästen!1

  • 20 Jahre toxic dreams, bernhard ensemble, theatercombinat: Wie geht’s freien Gruppen in Wien? Ein Rückblick mit Ausblick.

Wien, 1997. Das freie Theater steckt in einer Identitätskrise. Claus Peymann übernahm gut zehn Jahre zuvor das Burgtheater, die Spielregeln verändern sich: Uraufführungen sind keine Domäne der freien Szene mehr, Nachwuchskünstler haben es in dem abgesteckten Fördersystem besonders schwer... weiter




An early ear trumpet on display at the New York Historical Society's exhibition of 'Firsts,' 1950s. (Photo by Three Lions/Getty Images) - © Getty Images

Theater

Theater zum Zuhören

  • Live-Hörspiele von Audiamo: Egal, ob in absoluter Dunkelheit oder auf beleuchteter Bühne.

Wen du heute kannst ermorden, den vertröste nicht auf morgen. Eine skurril-morbide Kriminalerzählung unter diesem Motto kreischt geradezu nach Oscar Wilde. Im Untertitel nennt er die Geschichte von "Lord Arthur Saviles Verbrechen" eine "Studie über die Pflicht"... weiter




Tim Breyvogel, Bettina Kerl in "Erleichterung". - © Landestheater Niederösterreich, Alexi Pelekanos

Theater

Das Opfer verpatzt die Sühne8

  • "Erleichterung" von Árpád Schilling und Éva Zabezsinszkij im Landestheater St. Pölten.

St. Pölten. Druck aufbauen bis zum mehr zynischen als ironischen Happy End. Um den festlichen Familientisch herum sitzen endlich Vater und Mutter und die erwachsene Tochter. Großvater, ruraler Patriarch und politischer Strippenzieher, erhebt das Glas: "Darauf trinken wir! Felix schreibt wieder... weiter




Theaterkritik

Über dem Massenmörder-Skelett1

  • Josef Winkler rechnet für das Burgtheater mit seinem Vater ab.

Eine Kärntner Tracht Prügel, die will man nicht bekommen. Das ist nämlich eine, die einen "mit blauen Würsten am Arsch" hinterlässt. Diese drastische Illustration von Brutalität ereignet sich sehr früh in dem Stück, das Josef Winkler als Auftragswerk für das Burgtheater abgeliefert hat... weiter




Seherin in Bedrängnis: Sophia Löffler und Chor. - © Matthias Heschl

Theaterkritik

Klage der Erben nach Paragraf postmodern10

  • Antike auf Instagram: Thomas Köcks "Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder, Klagt)" im Schauspielhaus Wien.

Erben ist kein Vergnügen. Lauter Formalitäten, die man meistens auch noch im Ausnahmezustand der Trauer über sich ergehen lassen muss. Und wenn man ganz großes Pech hat, dann gibt es noch Streit und man landet in der ORF-Sendung "Schauplatz Gericht". Die kommt nicht vor in Thomas Köcks neuem Stück "Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder... weiter




Sieht aus wie "Richard III.": Michael Niavarani und sein Brumm-Teddybär. - © Anton Barz, www.teddybear.at

Theater

Ein Bär im Globe2

  • Michael Niavarani hat jetzt ein Maskottchen.

Das Globe ist gesperrt, aber die Show geht weiter. Nachdem bekanntlich kurz vor Saisonbeginn ein Feuerteufel in der Wiener Marx Halle zugeschlagen hatte, mussten sämtliche Vorstellungen von Michael Niavaranis Globe umgesiedelt werden (die meisten finden nun im nahen Gasometer statt... weiter




Im Nebel der Betonwüste: Filmstill aus dem Trailer zu "Seestadt-Saga".

Theater

"Grenzen des Theaters ausloten"

  • Das Schauspielhaus entwirft mit der "Seestadt-Saga" eine begehbare Social-Media-Installation.

Viele TV-Serien haben sich vom Medientrash-Image gelöst und werden als eigene Kunstform gefeiert - siehe Vorzeigeprodukte wie "Breaking Bad", "House of Cards" und "Game of Thrones". Diesen Fernseh-Epen gelingt ein seltener Spagat: Sie sind populär und elitär, vermögen ein breites Publikum und Kritiker im Feuilleton zu begeistern... weiter




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