• 21. November 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Theaterkritik

Über dem Massenmörder-Skelett

  • Josef Winkler rechnet für das Burgtheater mit seinem Vater ab.

Eine Kärntner Tracht Prügel, die will man nicht bekommen. Das ist nämlich eine, die einen "mit blauen Würsten am Arsch" hinterlässt. Diese drastische Illustration von Brutalität ereignet sich sehr früh in dem Stück, das Josef Winkler als Auftragswerk für das Burgtheater abgeliefert hat... weiter




Seherin in Bedrängnis: Sophia Löffler und Chor. - © Matthias Heschl

Theaterkritik

Klage der Erben nach Paragraf postmodern9

  • Antike auf Instagram: Thomas Köcks "Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder, Klagt)" im Schauspielhaus Wien.

Erben ist kein Vergnügen. Lauter Formalitäten, die man meistens auch noch im Ausnahmezustand der Trauer über sich ergehen lassen muss. Und wenn man ganz großes Pech hat, dann gibt es noch Streit und man landet in der ORF-Sendung "Schauplatz Gericht". Die kommt nicht vor in Thomas Köcks neuem Stück "Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder... weiter




Sieht aus wie "Richard III.": Michael Niavarani und sein Brumm-Teddybär. - © Anton Barz, www.teddybear.at

Theater

Ein Bär im Globe2

  • Michael Niavarani hat jetzt ein Maskottchen.

Das Globe ist gesperrt, aber die Show geht weiter. Nachdem bekanntlich kurz vor Saisonbeginn ein Feuerteufel in der Wiener Marx Halle zugeschlagen hatte, mussten sämtliche Vorstellungen von Michael Niavaranis Globe umgesiedelt werden (die meisten finden nun im nahen Gasometer statt... weiter




Im Nebel der Betonwüste: Filmstill aus dem Trailer zu "Seestadt-Saga".

Theater

"Grenzen des Theaters ausloten"

  • Das Schauspielhaus entwirft mit der "Seestadt-Saga" eine begehbare Social-Media-Installation.

Viele TV-Serien haben sich vom Medientrash-Image gelöst und werden als eigene Kunstform gefeiert - siehe Vorzeigeprodukte wie "Breaking Bad", "House of Cards" und "Game of Thrones". Diesen Fernseh-Epen gelingt ein seltener Spagat: Sie sind populär und elitär, vermögen ein breites Publikum und Kritiker im Feuilleton zu begeistern... weiter




Stefan Rosenthal als David Ballinger.  - © Theater der Jugend / Rita Newman

Theater

Unglück mit dem Mittelfinger5

  • "Der Fluch des David Ballinger" im Theater der Jugend

Wien. Mit kollektivem "U-u-u-h" und "A-a-a-h" raunen mehrheitlich Mädchenkehlen David Bollinger ins Happy-end. Sie meinen "Küss sie!", David. Tori, die Schönste in der Schule, gehört dir. Auch Ironie ist im Spiel. Wir wissen ja, dass alles gut wird. Und altklug gesagt: Der Hexenfluch, den sich David grob fahrlässig einfängt, stellt sich... weiter




"Ich wurde zum Aufbegehren erzogen, entwickelte eine Antipathie gegen jedes Dogma", sagt Leander Haußmann. - © picturedesk/MangioneInterview

Theater

"Ich bin eine Katastrophe"4

  • Regisseur Leander Haußmann über Lachen in Diktaturen, magische Theatermomente und wie die Welt nüchtern nur schwer zu ertragen ist.

Wien. Leander Haußmann sitzt im vergoldeten Besprechungszimmer des Burgtheaters; der Regisseur macht Pausenprobe. Haußmann, 58, gehört zu den bekanntesten und verkanntesten Regisseuren seiner Generation. Auf frühe Erfolge als Theaterregisseur folgte eine kurze Karriere als Intendant in Bochum sowie eine nicht minder bewegte Laufbahn als... weiter




- © Katharina Sartena

Interview

"Auch Schauspieler werden kaputt"23

  • Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka sind Ehepartner und Kollegen. Am Semmering lesen sie jetzt Thomas Bernhard.

Er ist eines der bekanntesten Gesichter der heimischen Bühnen-welt, sie seine kongeniale Partnerin am anderen Ende des Spektrums schauspielerischer Kunst: Nicholas Ofczarek, fixer Bestandteil des Burgtheaters, und Tamara Metelka, seit 2014 am Max-Reinhardt-Seminar als Institutsleiterin für Schauspiel und Schauspielregie tätig... weiter




In Jelineks Stück "Am Königsweg" deutet eine Figur, die Miss Piggy stark ähnelt, die Ein- und Ausfälle des US-Präsidenten.  - © New Yorker Segal Center

Theater

"Sie haben gewählt und wissen nicht, wen sie gewählt haben"6

  • Erste Lesung von neuem Jelinek-Stück "Am Königsweg" in New York - Premiere im Herbst in Hamburg.

New York. Ein verhasster König, der das gemeine Volk verachtet. Ein Mann der Macht, der alles, was ihm im Weg steht, zerbricht und am Widerstand seiner Gegner nur wächst. Ein twitternder Blinder, der alles zu wissen glaubt und die Stimmen der Massen stiehlt, weil er keine eigene hat. Eine Showfigur, die ihr wahres Gesicht nie zeigt... weiter




Immer im Abseits: Rainer Galke als Kasimir. - © www.lupispuma.com

Theaterkritik

Rülps? Rülps!3

  • Bananenfellatio, kaltes Licht und soziologische Texteindringlinge: "Kasimir und Karoline" im Volkstheater als unsubtile Gagparade.

Der Zeppelin, dieses Sinnbild von vergänglicher Luxus-Erhabenheit, sorgt für Begeisterung am Oktoberfest in Ödön von Horvaths "Kasimir und Karoline". In Philipp Preuss’ Inszenierung im Volkstheater rennt das ganze Ensemble zusammen und über einen Bildschirm sieht das Publikum auf die winkenden Adabeis im Leuchtschlangen-Karussell hinab... weiter




Wunderbare Metaphern in eindrücklichen Bildern: Shakespeares "Wie es euch gefällt" in St. Pölten. - © Landestheater St. Pölten, Alexi Pelekanos

Theater

Natur und Kultur tanzen versöhnt22

  • Shakespeares Komödie "Wie es euch gefällt" in St. Pölten.

Die reale und die erträumte Welt prallen in Shakespeares "Wie es euch gefällt" (1599) aufeinander: als ein Theater der Wirklichkeit und ein utopisches Theatertheater. Zu oft wird die tief im Denken der Renaissance verwurzelte Komödie in lauen Sommertheaterstunden gefühlswarm verblödelt. In St... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Schlagwörter


Werbung




Werbung