• 19. Februar 2018

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Wirtschaft

Vom Nutzen des Liberalismus

  • Der Altösterreicher Ludwig von Mises, ein bedeutender Nationalökonom des 20. Jahrhunderts, wurde vor 125 Jahren geboren.

Ludwig von Mises ist einer jener großen Denker, die Wien vor dem politisch verursachten Exodus in den 1930er Jahren hervorgebracht hat. Doch im Gegensatz zu seinem Schüler Friedrich A. von Hayek, der ein Jahr nach von Mises Tod den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten hat, ist Ludwig von Mises Wirken nahezu vollständig vergessen... weiter




Der neue Kult: Einkaufszentren werden wie Kathedralen des Konsums gestaltet. Foto: Illuscope

Wirtschaft

Der Markt: Weder Gott noch Teufel

  • Das Marktgeschehen beansprucht in Zeiten der Globalisierung die Weltherrschaft. Aber bietet es auch eine Weltanschauung?
  • Anscheinend hat die kapitalistische Marktwirtschaft etwas zustande gebracht, was bisher noch keiner Religion gelungen ist: sie hat die Weltherrschaft auf der Basis ihrer Dogmen errungen. Kein Wunder also, dass man ihre Praktiken als Religion versteht, ja dass "der Markt" gerne als Gott bezeichnet wird. Aber hat das kapitalistische Wirtschaftssystem tatsächlich eine Weltanschauung zu bieten, welche die Menschen zu einer Weltgesellschaft verbindet?

Die Geschichte der Marktentwicklung in Europa ist seit den ökonomischen Analysen von Karl Marx bekannt. Auch hat Georg Simmel bereits vor hundert Jahren die Bedeutung des Geldes für die Beschleunigung des Warenverkehrs und des sozialen Wandels erläutert... weiter




Die Verödung der Erdgeschoßzonen durch aufgelassene Geschäfte ist ein stadtplanerisches Problem.

Wirtschaft

Schlecht geplanter Konsum

  • Einkaufszentren haben Konjunktur- aber wie lange hält der Boom an?

Die Stadt Wien wird dem Land Niederösterreich eines wahrscheinlich nie verzeihen: die Shopping City Süd. Vor 30 Jahren wurde Europas größtes Einkaufszentrum rund einen Kilometer südlich der Stadtgrenze in Wiens Nachbargemeinde Vösendorf eröffnet. Seither hat die SCS nicht nur den kleinstrukturierten Einzelhandel der Bezirke Mödling und Baden... weiter




Spekulationen sind die notwendige Grundlage jedes zukunftsbezogenen planvollen Handelns. Foto: Illuscope

Wirtschaft

Wirtschaften heißt spekulieren

  • Vor einigen Jahren hatte der Ökonom in mir ein erschütterndes Erlebnis: Ein hervorragender Intellektueller des Landes vertrat mir gegenüber die Meinung, Spekulationen seien grundsätzlich unmoralisch und insbesondere alle Finanzmarktspekulationen seien verwerflich. Dabei sind Spekulationen doch das Wesen allen zukunftsbezogenen Handelns; denn die Zukunft ist immer ungewiss. Der Mensch aber ist seinem Wesen nach ein auch für die Zukunft vorsorgendes, die Zukunft bedenkendes Wesen. Ob er wirklich Homo sapiens genannt werden darf, darüber kann man streiten. Notgedrungen aber ist er Homo speculans .

Im wirtschaftlichen Bereich ist Spekulation definiert als Entscheidung im Hinblick auf zukünftig zu erwartende Preise. In Marktwirtschaften sind Preise Ausdruck von Knappheiten - anders gesagt: Ausdruck von gegenwärtigen und zukünftigen Versorgungslagen... weiter




Die Institution der G 8, hier bei ihrem letzten Treffen in Gleneagles in Schottland, ist so belanglos geworden, dass man sie bestenfalls als einen Medienzirkus bezeichnen kann. Foto: EPA

Wirtschaft

Wer übernimmt die Führung?

Alle waren sie versammelt, die führenden Köpfe der freien und der weniger freien Welt, im Schotten-Prunk des Gleneagles Hotels im Sommer letzten Jahres: Die Regierungschefs der G8 taten, was sie alljährlich zu tun pflegen, diesmal gemeinsam mit ihren Kollegen aus China, Indien, Brasilien, Südafrika und einer Handvoll anderer Entwicklungsländer... weiter




Da in Amerika Arbeitskräfte viel billiger sind, gibt es in Supermärkten- im Gegensatz zu Europa - keinen Personalmangel. Bedienstete kümmern sich ums Einpacken, um Einfkaufswagen und zur Not auch um die Kinder. Dafür verdienen sie weniger und sind oft deutlich weniger qualifiziert und effizient. Foto: Begsteiger

USA

Welches Modell ?4

Leider finden Diskussionen über die Modernisierung der Wirtschaft in Mitteleuropa auf einem betrüblich niedrigen Niveau statt, wobei die meisten Aussagen um die Begriffe "Neoliberalismus" und "Amerikanisierung" kreisen. Während Börsenanalysten die Wettbewerbsvorteile des US-Modells unreflektiert preisen, glauben deren Gegner... weiter




Marktregulierung: Sichtbare oder unsichtbare Hand? Cartoon: Gepp

Wirtschaft

Sind wir Münchhausen?

Ein Fußballtor in Peking hat die Abmessungen 7,32 x 2,44 m, so wie in Moskau oder Korneuburg. Auf öffentlichen Straßen gilt die Rechtsfahr-Regel. Sie wird von tausenden Polizisten gewissenhaft überwacht. Ehern sind allerorten auch die Gesetze und Verpflichtungen des GATT, der WTO und der Weltbank... weiter




Wirtschaft

Freihandel und Moral

  • Will man eine wirtschafts- oder sozialpolitische Maßnahme in Verruf bringen, taugt nichts so sehr wie der Begriff "Manchester-Liberalismus". Sofort denkt jeder an verdreckte Arbeiter, ausgehungerte Kinder und Massenarbeitslosigkeit. Und all das zum Wohle einiger fetter Kapitalisten, die teure Zigarren rauchen. So gibt man auch von Attac bis zur deutschen NDP dem Schriftsteller Günter Grass recht, der in einem Radiointerview meinte: "Wir erleben den Rückgriff auf einen Manchester-Liberalismus, der keine Rücksicht auf Menschen mehr nimmt."

Das böse "M-Wort" ist zu einem Kampfbegriff geworden, der es schafft, jeden Schritt gegen staatliche Interventionen völlig zu diskreditieren und einer rationalen Diskussion zu entziehen. Diese Sichtweise auf den Manchester-Liberalismus, die unterstellt, dass das Elend der Arbeiterschaft im ausgehenden 19... weiter




Die EU-Behörden in Brüssel - hier das Parlament - genießen nicht das Vertrauen der Bürger. Foto: Europäisches Parlament

Europa

Gebilde ohne Grenzen

  • Was Skeptiker erwarteten, ist Realität geworden: die Krise der EU. In paradoxer Weise haben die Kritiker Recht behalten. Die Abstimmungen in Frankreich und den Niederlanden brachten eine Umkehrung der Verhältnisse, denn hätten die "Gegner" der Verfassung wirklich "demokratischere" Instanzen gewollt, hätten sie für den Entwurf stimmen müssen.

Wieso löste sich das Vertrauensverhältnis zwischen EU und Europäern auf? Natürlich war am Beginn der EU an eine politische Ordnung demokratischer Staaten gedacht worden, deren Wirtschafts- und Sozialpolitik dauerhaften Frieden und Wohlstand sichern sollte. Jetzt scheint es diesen Konsens nicht mehr zu geben... weiter




- © Robert Bösch

Deutschland

Der Fahrkartenladen

Mittwochnachmittag in Baden-Württemberg: In einem Inter-Regio-Express queren wir die Schwäbische Alb. Es herrscht alles andere als Ausflugswetter, doch weil tags darauf mit Christi Himmelfahrt ein langes Wochenende gebinnt, ist Deutschland auf Achse - auf Schienen wie auf Straßen... weiter




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