• 23. November 2017

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105 Tonnen Stoßzähne wurden bei dieser Razzia in Kenia am 28. April 2016 beschlagnahmt. Hier hält ein Vertreter des Stammes der Maasai einen der Zähne, die aufgetürmt sind, um als abschreckende Maßnahme verbrannt zu werden. - © reu/Thomas Mukoya

Artenschutz

"Die letzten ihrer Art"3

  • Experte warnt: "Illegaler Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen ist die dringendste Bedrohung für die Artenvielfalt."

Streng verboten, illegal: Tausende gefährdete Tierarten werden getötet, damit ihre Zähne, Knochen und Felle für teures Geld verkauft werden können. Das Washingtoner Artenschutzabkommen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, kurz: Cites) regelt den Handel mit Elfenbein, Kaviar, Holz oder präparierten Tieren... weiter




Der Tapanuli-Orang-Utan lebt im abgelegenen Hochland Sumatras. Videostill: Universität Zürich

Menschenaffen

Der dritte Orang-Utan10

  • Ein Forschungsteam hat eine neue Menschenaffen-Art entdeckt, die auszusterben droht.

Jakarta/Zürich/Wien. (dpa/est) Auf der indonesischen Insel Sumatra hat ein internationales Forschungsteam eine neue Orang-Utan-Art ausfindig gemacht. Nach jahrelangen Untersuchungen kamen die Wissenschafter zu dem Schluss, dass es sich bei der Gruppe von etwa 800 Menschenaffen um eine eigenständige Art handelt... weiter




Majestätisch und getupft: Amerikanischer Jaguar in seinem natürlichen Habitat. - © fotolia/photocech

Artenschutz

Wo die wilden Katzen wohnen8

  • Kotproben geben Aufschluss, wo Jaguare leben und wovon sie sich ernähren. Das dient dem Artenschutz.

Austin/Wien. Ob Schneeleopard, Löwe oder Tiger: Großkatzen sind vom Aussterben bedroht. Auch der Jaguar steht auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN, die gefährdete Arten registriert. Über den heutigen Lebenraum der drittgrößten Raubkatze der Welt war bisher wenig bekannt. Das Naturhistorische Museum Amerikas in New York will das ändern... weiter




Das Große Ochsenauge wurde von den Citizen-Scientists 874 Mal gesichtet. - © Bernd Wolter

Biologie

Mit dem Smartphone auf Schmetterlingsjagd6

  • Erste Schmetterlingszählung Österreichs mit Citizen-Science-Projekt.

Wien. Landauf, landab befinden sich immer mehr Menschen mit ihren Smartphones auf der Suche nach ganz besonderen Mitbewohnern, um diese bildlich einzufangen. Die Rede ist nicht von Pokémons, sondern von Schmetterlingen. Eine eigene App ermöglicht es Usern, die Artenvielfalt der Falter zu dokumentieren... weiter




Labrador-Hündin Maple erschnüffelt Luchse, Wildkatzen und Wölfe. - © Senckenberg-Institut/Lisa Hanke

Naturschutz

Schnüffler im Naturschutz5

  • Ein Suchhund entdeckt für Forscher die Hinterlassenschaften seltener Arten.

Berlin. Mit ihrer rabenschwarzen Schnauze hilft Maple dem Artenschutz auf die Sprünge: Gibt es in den Wäldern, auf den Feldern und in den Gewässern doch einige streng geschützte Arten wie Luchse, Wildkatzen und Wölfe, oder auch Fischotter und Feldhamster, von denen Behörden und Verbände nur zu gern die Einwohnerzahl auf vier Pfoten wüssten... weiter




Neue Arten werden in einer Fünf-Punkte-Skala erfasst. - © Getty (2), Wikimedia, apa

Ökologie

Die "Aliens" unter uns4

  • Viele Pflanzen- und Tierarten leben heute außerhalb ihrer ursprünglichen Heimat - auch Störenfriede.

Die berühmte Spinne in der Yucca-Palma, die versteckt in der Grünpflanze aus ihrer Heimat anreist, wird auch heute noch in Sagenerzählungen gefeiert. Das fremde Getier verrät sich durch leises Piepsen - und zwar jedes Mal, wenn das Pflänzchen gegossen wird... weiter




- © apa/G. Hulla

Artenschutz

Einsiedlerkrebse könnten obdachlos werden4

Wien. Anlässlich der Urlaubssaison warnt das Wiener Haus des Meeres davor, an Küstenabschnitten und auf dem Meeresboden leere Schneckenhäuser zu sammeln. Denn abgesehen davon, dass Sammler dabei kräftig gezwickt werden könnten, kann ihre Aktivität zu Wohnungsnot am Meeresgrund führen. Schneckenhäuser sind nämlich das Zuhause von Einsiedlerkrebsen... weiter




Ein Wal weniger. Harpuniert  an Bord eines japanischen Walfangschiffes vor der Antarktis. - © APAweb/dpa

Gefährdete Arten

Japans Walfänger stechen erneut in See1

  • 3 Zwergwale und 134 Seewale stehen auf der Abschussliste.

Tokio. Japan lässt die Harpunen nicht ruhen: Ungeachtet internationaler Proteste sind die Walfänger des Landes erneut in See gestochen - offiziell zu Forschungszwecken. Zwei Schiffe legten am Mittwoch vom Hafen der westlichen Walfangstadt Shimonoseki ab und nahmen Kurs Richtung Nordwest-Pazifik, wie japanische Medien meldeten... weiter




Korallen sind sensible Organismen, die nur in bestimmten Temperaturbereichen existieren können. - © APA, afp, William West

Great Barrier Reef

Fast 30 Prozent der Korallen abgestorben2

  • Forscher rechnen heuer mit weiterer verheerender Korallenbleiche. Chance für Erholung gebe es keine.

Sydney. Die Korallenbleiche am Great Barrier Reef vor Australiens Nordostküste ist noch schlimmer als gedacht: Im Jahr 2016 seien 29 Prozent der Flachwasserkorallen abgestorben, teilten Forscher am Montag mit. Bisher waren die Wissenschafter aufgrund von Luft- und Unterwasseraufnahmen davon ausgegangen... weiter




Idylle im Hintergrund und Wirklichkeit. - © Carnival Cruise PR, World Animal Protection

Grausamkeit

Tierschützer gegen Kreuzfahrtschiffe8

  • Hinter Touristenattraktionen steht oft eine grausame Realität.

Die NGO World Animal Protection hat eine Petition gegen den größten Kreuzfahrtveranstalter der Welt gestartet. Carnival Cruise Lines arbeitet eng mit dem Cayman Turtle Centre zusammen, das bedrohte Meeresschildkröten als Streicheltiere und für den Verzehr züchtet. Das Unternehmen lebt praktisch ausschließlich vom Tourismus... weiter




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