• 17. Oktober 2017

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Mephisto Benedikt Greiner (v). mit Faust Florian Köhler.

Theaterkritik

Das Schweineherz des Faust1

  • Das Grazer Schauspielhaus bringt Werner Schwabs treffsichere Faust-Apokalypse.

Haben die Theaterleute vorschnell kapituliert, indem sie Werner Schwabs Faust-Paraphrase nach der Uraufführung (1994 in Potsdam) und einer weiteren Produktion in Schwerin links haben liegen lassen? 23 Jahre jedenfalls hat es gedauert, bis sich "Faust :: Mein Brustkorb : Mein Helm" auch nach Österreich... weiter




Platz ist auch im kleinsten Fiat: Die Darsteller steuern durch "Die Frequenzen". - © Lupispuma

Theaterkritik

Plädoyer fürs Lesen

  • Kanonenfeuer auf die Spatzen der Einbildungskraft: Clemens Setz’ "Die Frequenzen" in Graz.

Ein Synästhet, der die Woche mit Dienstag beginnen lässt, weil’s der Montag einfach nicht verdient: So einer ist Alexander Kerfuchs, Hauptperson in dem Roman "Die Frequenzen" von Clemens J. Setz. Aber was heißt es bei diesem Autor schon, Hauptfigur zu sein... weiter




Effektvoll: Das neue Ensemble im Schauspielhaus Graz. - © Spuma

Theaterkritik

Kein Brett, die Weltesche vor dem Kopf

  • Intendantin Iris Laufenberg eröffnet ihre erste Spielzeit im Schauspielhaus Graz bildmächtig mit Tankred Dorsts "Merlin".

Der runde Tisch, die Basis aller Gespräche und Diskussionen auf gleicher Augenhöhe wäre eine so tolle Sache, und einer der Tischler hätte ja auch das optimale Maß dafür errechnet: Zwölf Meter Durchmesser, weil "es geht um den Durchschnitt der durchschnittlichen Ritter", wie es in "Merlin oder Das wüste Land" von Tankred Dorst heißt... weiter




Es geht rund: Mord und Totschlag im Bewegungstheater. - © Lupi Spuma

Theaterkritik

Ein neuer Lear dankt ab

  • Grazer Schauspielhaus zeigt "Die Götter weinen" und trifft damit die Stimmung der Zeit.

Den "Lear" hat Udo Samel im Grazer Schauspielhaus schon gespielt. Jetzt ist er dort wieder eine Art Lear, als ein des Regierens müder Potentat unserer Tage, als abdankender Konzernboss Colm. "Die Götter weinen" des Engländers Dennis Kelly ist eine österreichische Erstaufführung... weiter




Intendanz

Iris Laufenberg wird Schauspielchefin in Graz3

  • Frühere Leiterin des Berliner Theatertreffens folgt auf Anna Badora.

Graz. Die Intendanz des Grazer Schauspielhauses bleibt in weiblicher Hand: Iris Laufenberg wird neue Intendantin. Das gab die Theaterholding heute bekannt. Die 1966 in Köln geborene Ex-Leiterin des Berliner Theatertreffens ist seit 2002 Schauspieldirektorin am Konzert Theater Bern und wird das Schauspielhaus Graz ab 2015/16 für fünf Jahre... weiter




Ein "künstlerisches Abendessen" wird zur Abrechnung mit der Wiener Kunst-Schickeria: Verena Lercher und Gerhard Balluch in "Holzfällen". - © Lupi Spuma

Schauspielhaus Graz

Thomas, schreib' das nicht!4

Drängen lässt er sich gar nicht, der polnische Theatermann Krystian Lupa. Thomas Bernhard ist seine Leidenschaft, ihm gilt sein missionarisches Bewusstsein. Und so stellt sich nicht erst Punkt halb zwölf, nach geschlagenen vier Stunden, im Grazer Schauspielhaus das Gefühl ein, jede der 320 Seiten des Romans "Holzfällen" doppelt gelesen zu haben... weiter




Erlösendes Lachen: Sebastian Klein (links) und Michael Ronen im jüngsten Stück der israelischen Regisseurin Yael Ronen. - © www.lupispuma.com

Schauspielhaus Graz

Stimmungsmacher Israel4

"Ich glaube, ich bin . . .", beginnt sie zögerlich, er drauf: "Schwanger?" Sie: "Jüdin". Ein Beispiel für den pointierten Witz der israelische Theatermacherin Yael Ronen, der nicht dort Halt macht, wo gemeinhin die Political correctness einsetzt. Für "Hakoah Wien", am Samstag uraufgeführt im Schauspielhaus Graz... weiter




Nora, Puppe und Raubtier: Evi Kehrstephan in Graz. - © Lupi Spuma

Schauspielhaus Graz

Raus aus dem System Puppenhaus

Mit versteinertem Gesicht steht Nora da und lässt uns die erste Regieanweisung hören, die Beschreibung des "Puppenhauses". Von dem bekommen wir im Grazer Schauspielhaus nichts zu sehen: Es existiert bestenfalls in jener Performance, die Nora und Thorwald nach außen geben wollen... weiter





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