• 19. Oktober 2017

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Vom Korrepetitor zum Dirigenten aufgestiegen: Alain Altinoglu, derzeit aktiv an der Wiener Staatsoper. - © Staatsoper/Pöhn

Porträt

Risikolust und Detailfreuden2

  • Dirigent Alain Altinoglu über den neuen "Pelléas" in Wien - und sein Faible für Repertoire-Abende.

Wien. Es war eine Feuerprobe im wahrsten Sinn. Als Alain Altinoglu zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper dirigierte, senkte sich nach 20 Minuten unverhofft der Eiserne Vorhang herab. Altinoglu, mitten im Klangdrama von "Roméo et Juliette", stoppte das Orchester. Ein Mann trat vor das Publikum und sprach ins Mikrofon... weiter




Wiederkehr am Währinger Gürtel: Marc Piollet. - © Felix Broede

Premiere

Eine herbe Schönheit1

  • Der Dirigent Marc Piollet über die Premiere von "La Wally" an der Wiener Volksoper.

Wien. Wer die "Geier-Wally" ist, muss man hierzulande kaum jemandem erzählen. Die Opernheldin "La Wally" ist da schon erklärungsbedürftiger. Dabei handelt es sich um ein und dieselbe Figur, ursprünglich geschnitzt von der Romanautorin Wilhelmine von Hillern - eine Tragödin, die in der schroffen Tiroler Bergwelt mit harten Menschen ringt... weiter




Mihail Sosnovschi tanzt

Interview

"Popmusik ist dagegen lahmer Kram"2

  • Dirigent Michael Boder über die Modernität des "Sacre du printemps" - Mihail Sosnovschi zum Verschmelzen mit Nijinsky.

Es war der Theaterskandal schlechthin. Komponist Igor Strawinski brachte sich bei der Uraufführung am 29. Mai 1913 vor dem Zusehertumult mit Handgreiflichkeiten auf der Seitenbühne in Sicherheit: "Le sacre du printemps" verursachte einen Rieseneklat. "Es ist heute noch ein Stück, das einen überfährt wie eine Walze"... weiter




"Kein Stücke-Zertrümmerer": Thomas Enzinger. - © Stephan Huger

Volksoper

"Striche sind eine Notwendigkeit"2

  • Regisseur Thomas Enzinger über die neue "Zirkusprinzessin" der Volksoper und seine Pläne für Ischl.

Wien. Gretchenfrage an den Regisseur: Wie hält er es mit dem Textbuch? Thomas Enzinger wägt ab. "Ein Stücke-Zertrümmerer bin ich nicht." Andererseits: Er hat schon einiges umzuarbeiten in seinem Job. Enzinger, 1963 in Wien geboren, ist Spezialist für unterhaltendes Musiktheater... weiter




Süßlichkeit zur Geisterstunde: das Finale von "Falstaff" an der Wiener Staatsoper. - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Vielfraß im Zuckerguss10

  • Neuer "Falstaff" an der Wiener Staatsoper: Zubin Mehta dirigiert schwungvoll und präzise, die Besetzung glänzt aber nur teilweise in einer weitgehend altbackenen Inszenierung von David McVicar.

Redlich mühen sie sich, die fünf Diener: Am Ende des zweiten Akts haben sie einen Wäschekorb aus dem Fenster in die Themse zu wuchten, und man weiß: In diesem Behältnis steckt ein feister Schwerenöter. Keine leichte Fracht also, schon gar nicht in Gestalt von Ambrogio Maestri, dem mustergültigen Falstaff unserer Tage in Klang und Bild... weiter




"Es scheint , als wäre Anstarren ein österreichischer Nationalsport" , sagt Eribenne. - © Benjamin Storck

Wienwoche

"Meine Utopie ist Farbenblindheit"11

  • Chilo Eribenne erzählt in ihrem afro-futuristischen Stück im Rahmen der Wienwoche von Rassismus in Wien.

Wien. Sogar der Weltuntergang scheint in Wien erst mit 20-jähriger Verspätung zu kommen. Zumindest, wenn es nach der Londoner Künstlerin, Regisseurin und DJane Chilo Eribenne geht. Ihren ersten Eindruck von Wien fasst sie mit dem Wort "old-fashioned" zusammen. Das beschreibe auch den Rassismus, mit dem sie 1999 konfrontiert in Wien konfrontiert war... weiter




Wie im Schwarzweißfilm: Bettina Mönch (Gloria) und Andreas Bieber (Axel). - © Volksoper/Barbara Pálffy

Operettenkritik

Ein Himmel voller Gags15

  • Unterhaltung pur: Die Volksoper zeigt "Axel an der Himmelstür".

Die Himmelstür für Journalisten: Das wäre die eine, große Geschichte, mit der man sich endgültig und unauslöschlich in die Leserherzen hineinschreibt, Staats-, Pulitzerpreis und Fixanstellung inklusive. Allein: Manchmal will diese Story nicht und nicht vorbeikommen. Auch nicht bei einem US-Klatschreporter, der am Puls von Hollywood lebt... weiter




Überarbeitet eine "Pointenschlacht": Peter Lund, Fachmann für die leichte Muse. - © Heyde

Volksoper

"Hollywood in die Pfanne hauen"1

  • Peter Lund inszeniert an der Volksoper zum Saison-Start "Axel an der Himmelstür".

Wien.Was wäre, hätte es den Zweiten Weltkrieg nicht gegeben? Diese Frage ist oft gestellt worden - nicht so oft allerdings für die leichte Muse. Peter Lund, Regisseur aus Deutschland, schätzt den Weltenbrand auch für dieses Genre als katastrophal ein: "Wir hätten womöglich unseren eigenen Andrew Lloyd Webber hervorgebracht... weiter




20160908nick - © Credit: La Biennale di Venezia

Premiere

Nick Cave trauert in 3D20

  • Mit "One More Time With Feeling", nur am 8. September 2016, in den Kinos zu sehen, verarbeitet Nick Cave den Tod seines Sohnes Arthur.

Nick Cave ist mit seinem neuen Album "Skeleton Tree" derzeit in aller Munde. Am heutigen 8. September beschert der australische Musiker seinen Fans ein gewaltiges Zusatzgeschenk in Form eines schwarzweißen Dokumentarfilms in 3D, der nur an diesem Tag weltweit in den Kinos zu sehen sein wird... weiter




Vor dem "Hallenbad" in Alpbach. - © Brigitte Galley

Filmprojekt

Die Premiere in Alpbach: "360° – eXodus"

  • Virtual Reality Film über den Alltag von Kriegsflüchtlingen

Am Samstag, 27. August 2016, um 15 Uhr, präsentierte die "Wiener Zeitung" im Rahmen des "Europäischen Forum Alpbach" ihr erstes Virtual Reality (VR) Filmprojekt geladenen Gästen und interessierten TeilnehmerInnen des "Europäischen Forum Alpbach": Die Video-Reportage "360° – eXodus" von Thomas Seifert (Stv... weiter




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