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Moriz Scheyers österreichischer Pass, ausgestellt vom Gesandten in Paris. - © Peter Singer

Exilliteratur

Die Melancholie des Überlebens12

  • Eine Neuentdeckung: Moriz Scheyer, Wiener Journalist und Chronist einer jahrelangen Flucht, hat Lebenserinnerungen geschrieben. Das Buch war lange verschollen, nun ist es erstmals zugänglich.

Es ist die Geschichte eines zufälligen Fundes, und sie begann im Jahr 2005 in einem Vorort von London. Peter Singer und sein Bruder räumten damals das Haus ihres Vaters Konrad, der umziehen musste. Auf dem Dachboden fanden sie einen Umschlag und darin einen Stapel vergilbtes Papier... weiter




Stefan Zweig

Weltliterarisches Bewusstsein4

Stefan Zweig war nicht nur ein produktiver Romancier, sondern auch ein wortmächtiger Essayist. In der Edition Roesner sind bereits zwei Bände mit verschollenen essayistischen Arbeiten Zweigs erschienen. Die beiden neuesten Folgen dieser verdienstvollen Reihe sammeln nun Aufsätze... weiter




Typisch lila: Zweigs Manuskript "Die geistige Einheit Europas". - © farmbauer

Literatur

Vergessene Aktualität6

  • Zum 75. Todestag von Stefan Zweig ist in seiner Exil-Heimat Brasilien ein bisher nicht in Buchform erschienenes Manuskript auf den Markt gekommen. "Die geistige Einheit Europas" ist heute genauso aktuell wie im Entstehungsjahr 1936.

Rio de Janeiro. Stefan Zweig hält einen Vortrag in der Musikschule Rio de Janeiro, es ist der 27. August und Zweig schließt seinen ersten, triumphalen Besuch in Rio im Jahr 1936 ab. Das Publikum spendet dem Literaten stehende Ovationen, begeisterte Fans warten auf Autogramme... weiter




Einst Wohnhaus des Ehepaares Zweig, heute Museum: die Casa Stefan Zweig in Petrópolis - und eine Ausstellungsvitrine. - © Casa Stefan Zweig (li), Martina Farnbauer (re).

Literatur

Tragödie im Paradies6

  • Stefan Zweig verbrachte die letzten Exil-Jahre mit seiner Frau Lotte in Brasilien - und ist dort immer noch präsent. Am 22. Februar 1942 nahm sich das Paar in Petrópolis das Leben.

"Stefan Zweig vive" steht auf dem Schild vor der Casa Stefan Zweig (CSZ) in Petrópolis. "Stefan Zweig lebt", ausgerechnet an dem Ort, an dem er und seine Frau Lotte sich am 22. Februar 1942, vor 75 Jahren, das Leben genommen haben. Das Zitat, das auch eine Wand im Inneren des Hauses ziert... weiter




Exil-Europäer Stefan Zweig. - © Foto: dpa/Ullstein

Stefan Zweig

Pazifist, Humanist und Freigeist5

  • Anlässlich des 75. Todestages von Stefan Zweig am 23. Februar erinnert Radio Ö1 mit mehreren Sendungen an den österreichischen Schriftsteller.

Er war schlichtweg der Archetypus des hochgebildeten Europäers, entwurzelt von seiner Heimat, und der, als Europa ein zweites Mal im Krieg versank, den Lebenswillen verlor: Stefan Zweig wählte deshalb am 23. Februar 1942 in Petrópolis, Brasilien, den Freitod mit einer Überdosis Veronal. Seine Frau Lotte folgt ihn... weiter




Literatur

Humane Utopie

  • Politische Essays und Reden von Stefan Zweig 1932.1942.

Stefan Zweig ist als Romancier nach wie vor weltbekannt. Auch seine historischen Miniaturen "Sternstunden der Menschheit" werden noch immer gern gelesen. Nun ist ein schmaler Band erschienen, der Zweig als tagespolitischen Kommentator und Redner zeigt - in einer Zeit, die wahrhaftig keine Sternstunde der Menschheit gewesen ist... weiter




Manfred Kohler ist Übersetzer (Englisch/Spanisch) und Politikwissenschafter. Derzeit arbeitet er an zwei verschiedenen Forschungsprojekten über Strategien in der Asylpolitik und in einem Forschungscluster zu religiösem Extremismus.

Gastkommentar

Ist die Welt von heute nicht von gestern?45

  • Stefan Zweig und die Flüchtlingskrise.

"Früher hatte der Mensch nur einen Körper und eine Seele. Heute braucht er noch einen Pass dazu, sonst wird er nicht wie ein Mensch behandelt." So zitierte Stefan Zweig einmal in seinem Werk "Die Welt von Gestern" einen exilierten Russen, als er selbst schon vor dem Hintergrund von Adolf Hitlers Aggression und Judenverfolgung zum "Staatenlosen"... weiter




Autor der bis heute überschätzten Novelle: Stefan Zweig. - © AS400 DB/Corbis

Wiedergelesen

Spannend, aber kein Meisterwerk7

Wenn Schullektüren über Generationen dieselben bleiben, zeugt das nicht unbedingt von der Qualität der Werke, die immer aufs Neue gelesen werden, sondern eher von der Trägheit des Systems oder auch der Lehrer, die ihre Unterrichtseinheiten ihren Nachfahren vererben... weiter




Der sechzigjährige Romain Rolland (1926). - © AS400 DB/Corbis

Literatur

Europa als "Werte-Raum"9

  • Romain Rolland, überzeugter Verteidiger des Abendlandes, französischer Literatur-Nobelpreisträger, weltweit gehörter Pazifist, wurde vor 150 Jahren, am 29. Jänner 1866, geboren.

Im deutschsprachigen Raum ist sein Name vor allem Stefan-Zweig-Lesern ein Begriff: Der österreichische Dichter hat seinen französischen Kollegen - heute würde man salopp sagen - "gepusht", hat ihn in deutschen Landen "gemacht". Zweig sprach gerne vom "Atmosphärischen" in Romain Rollands Wesen... weiter




Im Gründerzeitrausch: Moritz Vierboom und Swintha Gersthofer.

Theaterkritik

Moritat vom tödlichen Mitleid

  • Thomas Jonigk zeigt "Ungeduld des Herzens" von Stefan Zweig im Landestheater Niederösterreich.

Österreich-Ungarn am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Nicht Liebe, sondern mitleidige "Ungeduld des Herzens" verführt den jungen und mittellosen Leutnant Hofmiller zur Verlobung mit einer gelähmten Gutsherrentochter. Für den künftigen Schwiegervater, der auf krummem Weg zu seinem Vermögen kam, eine Erlösung... weiter




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