• 16. Dezember 2017

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Zeichen einer problematischen Tendenz: Das gigantische Holocaust-Mahnmal in Berlin wird immer mehr zu einem Foto- und Abenteuerspielplatz. - © dpa/Jörg Carstensen

Tag des Denkmals

Verquaderung des Gedenkens4

  • Dem Trend zur abstrakten Denkmalsetzung ist am ehesten mit einer Portion Expressionismus beizukommen.

Die Frage "Wem und wie sollen wir heute Denkmäler errichten" ist problematischer, als es den Anschein hat. Den Durchschnittsbürger lässt dieses Thema ja in der Regel einigermaßen kalt. Wir sind weit entfernt vom Eifer des 19. Jahrhunderts. Damals sprossen allerorts die Denkmalvereine und bedachten eifrig zivile National- und Kulturhelden wie... weiter




Alfred Hrdlicka ist einer der wichtigsten Künstler, die Hilger als Galerist vertritt.Foto: apa/ Helmut Fohringer

Kunst

"Die Liebe zur Kunst muss größer sein als das Kalkül"

  • "Wiener Zeitung:" Herr Hilger, wie sind Sie eigentlich zur Kunst gekommen?
  • Ernst Hilger: Man spricht da ja immer von Berufung oder so etwas .. . Tatsache ist immerhin, dass meine Kunstbegeisterung schon sehr alt ist. Ich bin schon als Zehnjähriger aus eigenem Antrieb ins Museum gegangen. Rubens war für mich ein erstes gewaltiges Erlebnis, was natürlich auch mit den wunderbaren Damen zu tun hatte, die er gemalt hat. Als ich vierzehn war, gab es eine riesige Max Beckmann-Ausstellung in Deutschland, die mich sehr beeindruckt hat. Und ich hatte einen Cousin, der mit Kunst zu tun hatte und mich immer wieder mit zeitgenössischer Kunst in Berührung brachte.

Während meines Welthandels-Studiums habe ich den Sammler Peter Infeld und einige Bildende Künstler kennen gelernt. In meiner Funktion als Kulturreferent der Hochschülerschaft hat mich eines Tages jemand gefragt, ob wir nicht gemeinsam so etwas wie "Kunst für Studenten" machen wollen. Das war eigentlich die Initialzündung. Am 15... weiter





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