• 29. Mai 2017

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Schlagwortsuche

Ein echter Wiener? Radek Knapp, 1964 in Warschau geboren. - © www.corn.at/Deuticke Verlag

Literatur

Archäologe des Alltags

  • Der österreichische Schriftsteller Radek Knapp holt seinen Helden mit schalkhaft-abgründiger Komik aus dem Nichts ins Sein.

Was macht einen Zuwanderer zum Wiener? Die Erprobung in so integrativen Jobs wie: Calafati im Prater, Zettelverteiler auf der Mariahilferstraße, Heizungszählerableser in Gemeindebauten, Würstelverkäufer? Oder ein Talent für den Wiener Dialekt und dessen schwarzhumorige Nuancen... weiter




Literatur

Odyssee zu dritt

  • Hommage an den Ärmelkanal: "Nordnordwest" von Sylvain Coher

Das Mädchen brachte ihre Pläne durcheinander. Eigentlich war sie viel zu jung für Lucky, und jetzt klebte sie an ihm wie eine Klette: "Eine dümmliche Romantikerin, süß und klebrig wie Hustensaft", fand "der Kleine", der sich wie das fünfte Rad am Wagen fühlte... weiter




Die Färöer Inseln - ein idealer Ort für das "denkbar vollständigste Wegsein". - © Andrea Comi

Literatur

Gewebe winzigster Vorkommnisse

  • Der deutsche Schriftsteller Klaus Böldl lässt seinen Helden nach und nach in der magischen Leere einer Inselgruppe verschwinden.

Zu den weniger erfreulichen Erinnerungsorten der österreichischen Nachkriegsgeschichte gehören seit dem 12. September 1990 auch die Färöer Inseln weit draußen auf dem Atlantik, auf halbem Wege zwischen Norwegen und Island gelegen. An jenem Tag siegte die Fußballnationalmannschaft des zu Dänemark gehörenden Inselstaats gegen die rot-weiß-rote... weiter




Lässt mitunter das Lachen des Schalks hören: Michael Stavaričs. - © Yves Noir

Literatur

Phantastische Kräfte

  • Michael Stavaričs Roman "Gotland" verspottet die Psychologie und zelebriert das Übernatürliche.

Geografisch ist Gotland eine schwedische Insel. In Michael Stavaričs gleichnamigem Roman ist es vor allem ein Schauplatz wahrhaft unheimlicher Begebenheiten. Eingangs verfällt hier ein Autor einer mehr als manischen Schreibsucht: Zigtausende Seiten produziert er und zieht mit dem Monsterwerk seine Lektorin und seine Verlegerin in den Bann -... weiter




Literatur

Krieg der Rachegöttinnen

  • Andrea Stift-Laubes neuer, mythologisch herausfordernder Roman "Die Stierin".

Die Protagonistin in Andrea Stift-Laubes neuem Roman ist nach der irischen Königin und Sagengestalt Medb bzw. Maeve benannt, die aus Machtgier einen magischen Stier raubte und einen Krieg entfachte. Obwohl dieser Mythos im Verlauf des Buches in Ansätzen erzählt wird, schadet es nicht, schon am Beginn ein wenig darüber Bescheid zu wissen... weiter




Literatur

Steroide, Joints und Machosprüche3

  • Wolfgang Pollanz’ so origineller wie amüsanter Roman "Hasta la vista, baby".

Arnold Schwarzeneggers legendärer Spruch "I’ll be back" aus dem Film " The Terminator" trifft auf den Grazer Wolfgang Pollanz nicht zu. Denn der umtriebige Schriftsteller, Labelbetreiber (Pumpkin Records) und Herausgeber der edition kürbis war gar nie weg... weiter




Lafcadio Hearn (1850-1904) lässt die Klänge der Dampfpfeifen wieder lebendig werden. - © Ullsteinbild/Claude Jacobvy

Literatur

Das Feuer der Fackelkörbe

  • Lafcadio Hearn, Weltbürger griechisch-irischer Abstammung und Vermittler zwischen den Kulturen, fasziniert mit seinen sinnlichen Reportagen.

Ein Leben wie ein Roman. 1850 als Patricio Hearn auf der westgriechischen Insel Lefkada geboren, die damals als Protektorat zum britischen Empire gehörte. Die Mutter Griechin. Der Vater ein irischer Militärarzt. Zwei Jahre nach der Geburt nahm die Mutter ihn mit nach Dublin, wo er bald von den Eltern verlassen wurde... weiter




Literatur

Geburt des Bösen

  • Ein verstörender Psychothriller der Japanerin Kanae Minato.

Die vierjährige Tochter der Lehrerin Moriguchi wurde im Schwimmbecken der Schule tot aufgefunden. Todesursache: Ertrinken. Moriguchi geht davon aus, dass zwei ihrer Schüler ihre Tochter getötet haben. Da die 13-Jährigen laut japanischem Jugendstrafrecht straffrei davonkommen würden, entwirft die Lehrerin ihren eigenen Racheplan... weiter




In Carrères Büchern ist das eigene Ich immer der Ausgangs- und Angelpunkt der Erzählung. - © afp/Joel Saget

Literatur

Eigenwillige Liebeserklärungen5

  • In seinem neuen Buch, "Ein russischer Roman", enthüllt der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère lang verschwiegene Geheimnisse seiner eigenen Familie.

Eigentlich ist dieses Buch ein Affront. Denn es macht Dinge öffentlich, die nicht nur Sache des Autors sind, sondern auch andere Menschen betreffen: zum einen seine Mutter, Hélène Carrère d’Encausse, eine bedeutende Historikerin und derzeit Secrétaire perpétuel der ehrwürdigen Académie française ... weiter




Demonstriert, was Literatur vermag: Graham Swift. - © Ullsteinbild - Lebrecht Music & Arts/Guillem Lopez

Literatur

Ein Fest des Aufbruchs3

  • Der englische Autor Graham Swift versetzt uns an einen fernen Muttertag, der für ein Dienstmädchen zum Tag der Befreiung wird.

Wir schreiben das Jahr 1924. Es ist Ende März und doch schon warm, ja heiß wie an einem Junitag. Es ist Sonntag, genauer: Mothering Sunday , ein einstmals kirchlicher Festtag, an dem man nach Hause fuhr zu seiner "Mutterkirche" und irgendwann dann, ganz weltlich, einfach nur zur Mutter... weiter




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