• 20. November 2017

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Ritter Witiko gilt als Stammvater der böhmischen Witigonen in Krumau. - © Ceský Krumlov

Literatur

Experiment in Entschleunigung10

  • Adalbert Stifter hat vor 150 Jahren den Roman "Witiko" verfasst: ein antirevolutionäres Sittenbild.

"Ihr Fließen ist sehr langsam." So beschreibt Adalbert Stifter gleich in einem der ersten Absätze seines Romans "Witiko" die Moldau auf ihrem Weg durch den Böhmerwald. Diese Worte könnten aber auch als Motto für das gesamte Buch stehen. Stromschnellen sucht man hier vergebens, viel eher wälzt sich die Handlung des Romans dahin wie ein breiter... weiter




Literatur

Ein Chor Heimatloser1

  • Mauritius-Roman: "Die Stille von Chagos" von Shenaz Patel.

Shenaz Patel wurde 1966 auf Mauritius geboren, dort, wohin die Bewohner der benachbarten Chagos-Inseln ab Mitte der 1960er Jahre zwangsumgesiedelt worden waren. Die Briten, zu deren Territorium die Inseln (zuvor eine französische Kolonie) immer noch gehören, hatten den Archipel im Indischen Ozean für 50 Jahre an die USA verpachtet... weiter




Literatur

Klassischer Abenteuerroman

  • "Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch.

Als Sabrina Janesch erfuhr, dass ein Deutscher rund vierzig Jahre vor dem berühmten amerikanischen Entdecker Hiram Bingham die heilige Inka-Stadt Machu Picchu entdeckt haben soll, war das Interesse der Schriftstellerin deutsch-polnischer Abstammung geweckt... weiter




Literatur

Das Rätsel der Herkunft1

  • Der deutsche Literaturkritiker Ijoma Mangold lotet in einem hinreißenden Buch seine Identität aus: elegant komisch, bildungsbürgerlich hochgeschraubt und sinnenfreudig.

Wenn Literaturkritiker selbst beginnen, belletristische Bücher zu schreiben, ist ihnen die Häme der Kollegen meist sicher. Das ist nicht nur ungerecht, etwa wenn es sich um schwülstige Liebesgeschichten oder biedere Kriminalromane handelt. Ganz anders liegt der Fall bei Ijoma Mangold... weiter




Lärmszene der Jungtschechen im österreichischen Reichsrat am 8. Juni 1900. - © Österreichische Nationalbibliothek

Literatur

Ein Amerikaner besucht Wien11

  • Mark Twains Berichte aus dem Reichsrat, dem Parlament der cisleithanischen Hälfte der k.k. Doppelmonarchie, liegen in einer lesens-und hörenswerten Neuedition vor.

"Es gibt einen Sinn für moralisches und einen Sinn für unmoralisches Verhalten. Ersterer lehrt uns, wie die Moral zu umgehen ist und zweiterer lehrt uns, die Unmoral zu genießen." - Diesen Aphorismus widmete Mark Twain einem österreichischen Bekannten, nachdem er sich in die Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger, ins Wien des Fin de siècle ... weiter




Vielfach ausgezeichnet: Olga Flor, Jahrgang 1968. - © Lisa Rastl

Literatur

Protokoll einer Entliebung2

  • Die österreichische Autorin Olga Flor fasziniert mit einer sozialkritischen und höchst sprachspielerischen Liebesbilanz.

Am Anfang steht das Ende: das Ende der Liebesbeziehung von P und A, das sich an einer Berliner Dreifachkreuzung, naturgemäß im Herbst, vollzieht. So beginnt der Roman "Klartraum" der österreichischen Schriftstellerin Olga Flor. Erzählt wird aus der Per-spektive der "Protagonistin" P, die von ihrem "Antagonisten" A verlassen wird... weiter




Literatur

Geier & Hai als Stichwortgeber

  • Martin Thomas Pesls Coffee-Table-Book "Das Buch der Tiere".

In der Edition Atelier ist soeben "Das Buch der Tiere" von Martin Thomas Pesl erschienen, das dem Leser im Untertitel "100 animalische Streifzüge durch die Weltliteratur" verheißt. Man läge allerdings falsch, wenn man "animalisch" hier als "triebhaft" verstünde und sich sozusagen einschlägige "Stellen" erwartete... weiter




Charme eines Debüts: Irene Diwiak. - © www.corn.at/Deuticke

Literatur

Schlafes Schwester2

  • Die österreichische Schriftstellerin Irene Diwiak überfrachtet ihren ersten Roman "Liebwies", der gleichwohl eine eindrucksvolle Talentprobe darstellt.

In einem Kaff irgendwo in Österreich blüht im Verborgenen ein musikalisches Talent. Hatten wir das nicht schon? Aber Irene Di- wiak setzt in ihrem Roman "Liebwies" die Ausgangsidee von Robert Schneiders "Schlafes Bruder" anders fort. Es geschieht nicht zum ersten Mal in der Kunst, dass ein Samenkorn zwei oder mehr Gewächse hervorbringt... weiter




Literatur

Groteske Reise in der Zeitmaschine1

  • Egyd Gstättners origineller Roman "Wiener Fenstersturz".

Die Welt von Gestern scheint für den Kärntner Autor Egyd Gstättner ein unversiegbarer Quell. War im Roman "Das Geisterschiff" der Secessionist Auchentaller im Zen-trum des Erzählens, so ist der "Wiener Fenstersturz" dem vielseitigen Egon Friedell gewidmet. Dieser floh am 16... weiter




Literatur

Schatten der Vergangenheit

  • Eine tiefgründige Familiengeschichte: Judith Taschlers Roman "David".

Man braucht eine Weile, bis man den Durchblick hat. Da ist der junge Mann, der sich nicht so recht auf Beziehungen einlassen mag. Liegt es an seinem Charakter oder gibt es etwas, das ihn geformt hat? Da ist die Frau, die Mann und Kinder verließ, um neu anzufangen. Nur eine Laune? Midlifecrisis ... weiter




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