• 21. Januar 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Literatur

Zuschauerin des eigenen Lebens

  • Bernhard Schlinks nicht restlos überzeugender Roman "Olga".

"Sie macht keine Mühe, am liebsten steht sie und schaut." Mit diesem, seine Protagonistin Olga charakterisierenden Satz eröffnet Bernhard Schlink seinen neuen, weit ausholenden Roman. Darin versucht der Bestsellerautor ein historisches Panorama von über hundert Jahren auszubreiten... weiter




Hochgefühl der Einsamkeit: Paolo Cognetti. - © Roberta Roberto

Literatur

Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Würde1

  • Der italienische Schriftsteller Paolo Cognetti erschließt in "Acht Berge" einen neuen Höhenweg der literarischen Auseinandersetzung mit der alpinen Lebenswelt.

Die Berge gehören nicht nur Reinhold Messner. Auch andere verstehen es, sich ihnen mit Bergschuhen und Schreibstift zu nähern. Der Italiener Paolo Cognetti etwa hat mit dem Roman "Acht Berge" einen neuen Höhenweg der literarischen Auseinandersetzung mit der alpinen Lebenswelt erschlossen... weiter




Gottfried Benn (1886-1956) mit Ehefrau Ilse, geb. Kaul. - © Ullsteinbild

Literatur

Sphinxhafte Dichterexistenz1

  • Der deutsche Schriftsteller und Arzt Gottfried Benn im Spiegel seiner Korrespondenz - eine erhellende Lektüre.

Wer Briefe von Gottfried Benn liest, könnte den Eindruck gewinnen, da schreibe ein zurückgezogen lebender Mensch gelegentlich an Freunde, Bekannte und andere Menschen, die etwas von ihm wollen. Im Grunde aber möchte der dichtende Arzt, der ein Leben lang nicht nur Prosa und Gedichte schrieb, sondern auch Haut- und Geschlechtskrankheiten kurierte... weiter




Literatur

Schicksalsort Zürich1

  • Edward Docx’ packende Roadnovel "Am Ende der Reise".

In einem alten VW-Bus sitzen vier Männer, drei Söhne und ihr alter Vater, und gondeln von England über den Kanal und weiter durch Frankreich nach dem Süden. Eine Ferienreise der besonderen Art: Ihr Ziel ist nämlich Zürich, wo der Vater sein Leben mit Hilfe der Sterbehilfeagentur "Dignitas" zu beenden beabsichtigt... weiter




Literatur

Schreiben als Protest gegen die Welt4

  • Michael Opitz würdigt in einer beeindruckenden Biografie das Lebenswerk von Wolfgang Hilbig.

Wolfgang Hilbig ist der unbekannteste unter den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Sein Tod kam allzu früh; er verstarb am 2. Juni 2007 an seinem Krebsleiden. Dieses war eine Folge seines Lebenswandels: Hilbig war schwerer Alkoholiker, und dies war nicht die einzige Bürde... weiter




Mit dem Prix Goncourt für diesen Roman ausgezeichnet: Leila Slimani. - © Catherine Hélie/Éd. Gallimard

Literatur

Mütter unter Druck

  • Leïla Slimani untersucht in ihrem Roman "Dann schlaf auch du" die komplexe Beziehung zwischen einer Pariser Familie und deren Kindermädchen.

Das Baby war tot, seine ältere Schwester Mila noch am Leben, als Myriam ihre Kinder fand. Sanitäter und Notärztin kümmerten sich um die junge Mutter, aber "die andere, die musste man auch retten". Das Kindermädchen Louise "hatte es nicht fertiggebracht zu sterben... weiter




Literatur

Problemfeld Armut5

  • Über die Text-Anthologie "Haben und Sein".

Charles Dickens, Bertolt Brecht und Sándor Márai haben darüber geschrieben, die Armut ist also nicht nur ewiges Problemfeld der Politik, sie ist auch ein unerschöpfliches Thema der Literatur. Auch heute noch, und auch in der wohlhabenden Mitte Europas suchen Menschen "in Mülleimern nach Pfandflaschen... weiter




Literatur

Ein Mr. Hyde für die Generation Y1

  • Tristan Garcias gestelzter Roman "Faber".

Basile und Madeleine, beide Anfang dreißig, beide unauffällige Existenzen in einer französischen Kleinstadt, beschließen, sich an ihrem ehemaligen Mitschüler Faber zu rächen. Dass solche Unterfangen schiefgehen, ist klar, doch kann man sich auch fragen, wie ein erwachsener Mensch überhaupt auf eine derartige Idee kommt... weiter




Literatur

Die Gespinste der Erinnerung1

  • Der aus dem ehemals französischen Kongo stammende Autor Alain Mabanckou erzählt schmerz- und liebevoll, aber mit intellektueller Distanz von der Rückkehr in seine alte Heimat.

Bei der Frankfurter Buchmesse 2017 hatte die weite französischsprachige Welt ihren literarischen Reichtum, ihre Vielschichtigkeit und Vitalität präsentiert. Eine der herausragendsten Stimmen ist dabei Alain Mabanckou aus dem "kleinen", dem ehemals französischen Kongo... weiter




Literarischer Höhenflug: Arno Geiger, Jahrgang 1968. - © Mirco Toniolo/AGF/picturedesk.com

Literatur

Liebe in Zeiten des Krieges2

  • Arno Geigers "Unter der Drachenwand" ist ein beeindruckender Roman von der Möglichkeit, dem Schrecken die Schönheit entgegenzusetzen.

Jetzt hat sich Arno Geiger in die Literatur dieses Jahrhunderts eingeschrieben. Sein neuer Roman, "Unter der Drachenwand", veranstaltet eine grandiose Feier des Lebens vor dem Hintergrund allgegenwärtigen Sterbens, ein Märchen von Liebe in liebloser Zeit, dessen schönster Moment auf den letzten Seiten des Buchs stattfindet... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung