• 27. Juli 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Literatur

Kellnern in New York1

  • Stephanie Danlers mäßig raffinierter Debütroman "Sweetbitter".

Dieses Buch vereint so viele Klischees, dass man es am liebsten gleich zur Seite legen würde: Provinzlerin flieht in die Großstadt, Mädchen reift unter den Fittichen anderer zur Frau, tapsige Hilfskraft mausert sich zur begnadeten Kellnerin und so weiter... weiter




Literatur

Shakespeare und der Weltuntergang2

  • Michael Niavaranis Buch "Ein Trottel kommt selten allein".

Vom Kabarettisten Michael Niavarani ist man deftigen bis derben Humor gewohnt, der auf nichts und niemanden Rücksicht nimmt. Wenn er dann auch noch seinem neuen Buch den Titel "Ein Trottel kommt selten allein" gibt und dazu eine patzige Autorenbotschaft auf die Rückseite des Einbands hinrotzt, dann darf man getrost davon ausgehen: Das wird bissig... weiter




Durch und durch Kunstfigur: Stefanie Sargnagel. - © Horst Ossinger/dpa/picturedes.com

Literatur

"Rambo, kumm her do!"13

  • Stefanie Sargnagel verbindet in ihrem neuen Buch Provokation mit bemühtem Witz und feiner Weltwahrnehmung.

Etwas pathetisch könnte man sagen: In diesem Buch erleben wir die Geburt einer Schriftstellerin. Profaner ausgedrückt: Stefanie Sargnagel, bürgerlich Sprengnagel, kündigt ihre Stelle im Callcenter, wird freiberufliche Autorin und veröffentlicht erstmals in einem großen Verlagshaus. Das hat Vorteile... weiter




Literatur

Wirrnisse des Erwachsenwerdens

  • "Das Licht und die Geräusche": Romandebüt des Filmregisseurs Jan Schomburg.

Jan Schomburg ist ein erfolgreicher deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor. Und so liest sich auch sein erster Roman "Das Licht und die Geräusche" wie die Vorlage für einen Film: mit einer sympathischen Hauptfigur, dialogstarken Szenen und vielen Ortswechseln, inklusive eines Trips nach Island... weiter




Sofi Oksanen, geboren 1977 in Jyväskylä. - © Toni Härkönen

Literatur

Ein allzu hoher Preis2

  • Die finnische Schriftstellerin Sofi Oksanen spielt in ihrem gesellschaftskritischen Roman "Die Sache mit Norma" einmal mehr mit den Genres - und mit den Erwartungshaltungen der Leser.

"Nach der Beerdigung war nichts wiedergutzumachen, auch wenn Norma sich noch in dem Moment, in dem sie sich hinter die Trauergäste zurückfallen ließ und auf den Weg stahl, der zum Tor führte, einreden wollte, dass es möglich wäre." Norma Ross hat gerade ihre Mutter Anita beerdigt... weiter




Literatur

Dichterräusche4

Wie gut, dass es im Literaturgeschehen keine Doping-Kontrollen gibt! Würde man nämlich die Weltliteratur auf Werke reduzieren, die von "cleanen" Schreibkräften verfasst worden sind, bliebe wenig Interessantes übrig. Im https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/">Wiener Literaturmuseum ist zurzeit die Ausstellung "Im Rausch des Schreibens" zu sehen... weiter




Vielfach ausgezeichnete Autorin: Ulrike Edschmid, geboren 1940 in Berlin.

Literatur

Veränderung als Lebenselixier1

  • Die deutsche Schriftstellerin Ulrike Edschmid setzt ein altes Liebespaar harten zwischenmenschlichen und gesellschaftspolitischen Bewährungsproben aus.

Ein Mann fällt von der Leiter und nichts ist mehr so, wie es war. Ein Wendepunkt. Halt auf freier Strecke. Die untröstlichen Vokabeln "Vorbei" und "Nie wieder" werden fortan zu seinen Gefährten. Bei dem Ort, an dem der Mann gestürzt ist, handelt es sich ausgerechnet um die neue Wohnung... weiter




Literatur

Bilder gegen die hilflose Wut2

  • "Ein fauler Gott", der Debütroman des Schauspielers Stefan Lohse.

Am Anfang ist Wut, nicht Trauer. Als Ben, elfjährig, aus der Schule kommt und seiner Mutter eigentlich von dem Wunderschwimmer Mark Spitz und seinen sechs Goldmedaillen erzählen will, flüstert sie ihm die schlimmste denkbare Nachricht ins Ohr: Jonas, der kleine Bruder, ist gerade im Krankenhaus gestorben... weiter




John von Düffels Romanjugend lässt sich willig von privaten Drohnen ausspionieren. - © Erika Tham/Getty Images

Literatur

Digitales Grillenzirpen

  • Der deutsche Schriftsteller John von Düffel ersinnt eine Post-Facebook-Generation, die sich heillos in den Fängen der Virtual Reality verstrickt.

Alles beginnt mit einer Grille, die im Klassenzimmer zirpt. Frau Höppner, die Lehrerin, nimmt das zum Anlass, den Schülern die Fabel "Die Grille und die Ameise" von Jean de La Fontaine näherzubringen. Darin bittet die Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat, die Ameise, die hingegen fleißig Futter gesammelt hat... weiter




Literatur

Am Wendepunkt

Der deutsche Jurist und Schrifsteller Georg M. Oswald (Jahrgang 1963) wirft die Leser seines neuen Romans "Alle, die du liebst" unvermittelt ins Geschehen: Der Anwalt Hartmut Wilke und seine zwanzig Jahre jüngere Freundin Ines landen in Mombasa und steigen dort "in eine kleine Turbomaschine russischen Typs, die uns nach Malindi flog"... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung