• 17. Dezember 2017

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Literatur

"Niemand ist ganz unparteiisch"1

  • Die französische Journalistin Pascale Robert-Diard hat einen wahren Kriminalfall als Gerichtsreporterin begleitet und dann literarisch verarbeitet. Die Autorin in einem Gespräch über ihr Buch.

Pascale Robert-Diard arbeitet seit 1986 bei "Le Monde" und ist seit 15 Jahren Gerichtsreporterin der französischen Tageszeitung. Sie schreibt außerdem den Blog "Chroniques Judiciaires" und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Ihr Buch "Verrat... weiter




Literatur

Ohne Hoffnung3

  • Theodora Bauers "Chikago": eine Familiengeschichte aus den 1920er und 30er Jahren.

Das Grundthema von Theodora Bauers Roman "Chikago" ist die Loyalität. Ana, das Findelkind mit Zigeunerabstammung, ist es gewohnt, dass man sie übersieht. Dabei ist sie von mächtiger Statur - und auch diejenige, die in der Familie die wichtigen Entscheidungen trifft. Aber in den Augen der Dorfgemeinschaft ist sie ein Niemand... weiter




Unverwechselbar im Sound: Geoff Dyer. - © Javier Lizón/efe/picturedesk.com

Literatur

Allumfassende Ziellosigkeit3

  • Der britische Autor Geoff Dyer fasziniert mit seiner assoziativen, abschweifenden Annäherung an Orte und Biografien.

Wenn der Brite Geoff Dyer ein neues Buch vorlegt, kann man ziemlich sicher sein, dass es wenig Ähnlichkeit mit seinen bisherigen Texten hat. Wir verdanken ihm ein paar schräge Romane (etwa "Sex in Venedig, Tod in Varanasi"), eine sehr eigenwillige, ganz wunderbare Studie über Jazz ("But Beautiful")... weiter




Ritter Witiko gilt als Stammvater der böhmischen Witigonen in Krumau. - © Ceský Krumlov

Literatur

Experiment in Entschleunigung13

  • Adalbert Stifter hat vor 150 Jahren den Roman "Witiko" verfasst: ein antirevolutionäres Sittenbild.

"Ihr Fließen ist sehr langsam." So beschreibt Adalbert Stifter gleich in einem der ersten Absätze seines Romans "Witiko" die Moldau auf ihrem Weg durch den Böhmerwald. Diese Worte könnten aber auch als Motto für das gesamte Buch stehen. Stromschnellen sucht man hier vergebens, viel eher wälzt sich die Handlung des Romans dahin wie ein breiter... weiter




Literatur

Ein Chor Heimatloser3

  • Mauritius-Roman: "Die Stille von Chagos" von Shenaz Patel.

Shenaz Patel wurde 1966 auf Mauritius geboren, dort, wohin die Bewohner der benachbarten Chagos-Inseln ab Mitte der 1960er Jahre zwangsumgesiedelt worden waren. Die Briten, zu deren Territorium die Inseln (zuvor eine französische Kolonie) immer noch gehören, hatten den Archipel im Indischen Ozean für 50 Jahre an die USA verpachtet... weiter




"Schauspieler des Jahres": Joachim Meyerhoff in "Die Welt im Rücken" im Wiener Akademietheater. - © Christa Fuchs/picturedesk.com

Literatur

Die Wallung der Behauptung

  • Der neuer Roman des vielfach ausgezeichneten deutschen Schauspielers Joachim Meyerhoff erzählt von ersten Engagements und ersten großen Lieben.

Der Regisseur Jan Bosse soll einmal gesagt haben, dass Joachim Meyerhoffs Theaterkunst letztendlich ein Dialog mit den Toten sei. Das könnte man auch seinen Büchern attestieren, die mit vielen Abschieden kämpfen und bei aller Komik immer auch davon sprechen, dass sich seelische Wunden nicht schließen... weiter




Literatur

Klassischer Abenteuerroman1

  • "Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch.

Als Sabrina Janesch erfuhr, dass ein Deutscher rund vierzig Jahre vor dem berühmten amerikanischen Entdecker Hiram Bingham die heilige Inka-Stadt Machu Picchu entdeckt haben soll, war das Interesse der Schriftstellerin deutsch-polnischer Abstammung geweckt... weiter




Literatur

Das Rätsel der Herkunft1

  • Der deutsche Literaturkritiker Ijoma Mangold lotet in einem hinreißenden Buch seine Identität aus: elegant komisch, bildungsbürgerlich hochgeschraubt und sinnenfreudig.

Wenn Literaturkritiker selbst beginnen, belletristische Bücher zu schreiben, ist ihnen die Häme der Kollegen meist sicher. Das ist nicht nur ungerecht, etwa wenn es sich um schwülstige Liebesgeschichten oder biedere Kriminalromane handelt. Ganz anders liegt der Fall bei Ijoma Mangold... weiter




Lärmszene der Jungtschechen im österreichischen Reichsrat am 8. Juni 1900. - © Österreichische Nationalbibliothek

Literatur

Ein Amerikaner besucht Wien12

  • Mark Twains Berichte aus dem Reichsrat, dem Parlament der cisleithanischen Hälfte der k.k. Doppelmonarchie, liegen in einer lesens-und hörenswerten Neuedition vor.

"Es gibt einen Sinn für moralisches und einen Sinn für unmoralisches Verhalten. Ersterer lehrt uns, wie die Moral zu umgehen ist und zweiterer lehrt uns, die Unmoral zu genießen." - Diesen Aphorismus widmete Mark Twain einem österreichischen Bekannten, nachdem er sich in die Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger, ins Wien des Fin de siècle... weiter




Vielfach ausgezeichnet: Olga Flor, Jahrgang 1968. - © Lisa Rastl

Literatur

Protokoll einer Entliebung2

  • Die österreichische Autorin Olga Flor fasziniert mit einer sozialkritischen und höchst sprachspielerischen Liebesbilanz.

Am Anfang steht das Ende: das Ende der Liebesbeziehung von P und A, das sich an einer Berliner Dreifachkreuzung, naturgemäß im Herbst, vollzieht. So beginnt der Roman "Klartraum" der österreichischen Schriftstellerin Olga Flor. Erzählt wird aus der Per-spektive der "Protagonistin" P, die von ihrem "Antagonisten" A verlassen wird... weiter




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