• 11. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Literatur

Groteske Reise in der Zeitmaschine1

  • Egyd Gstättners origineller Roman "Wiener Fenstersturz".

Die Welt von Gestern scheint für den Kärntner Autor Egyd Gstättner ein unversiegbarer Quell. War im Roman "Das Geisterschiff" der Secessionist Auchentaller im Zen-trum des Erzählens, so ist der "Wiener Fenstersturz" dem vielseitigen Egon Friedell gewidmet. Dieser floh am 16... weiter




Literatur

Schatten der Vergangenheit

  • Eine tiefgründige Familiengeschichte: Judith Taschlers Roman "David".

Man braucht eine Weile, bis man den Durchblick hat. Da ist der junge Mann, der sich nicht so recht auf Beziehungen einlassen mag. Liegt es an seinem Charakter oder gibt es etwas, das ihn geformt hat? Da ist die Frau, die Mann und Kinder verließ, um neu anzufangen. Nur eine Laune? Midlifecrisis... weiter




Sinniert über Hochmut und Demut: Michael Köhlmeier. - © Prugger

Lieratur

Star unter Bußpredigern

  • Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier fasziniert mit einer wortgewaltigen Akrobatik aus Leidens- und Liebesgeschichte, Realität und Delirium.

Antonius ist im katholischen Volksglauben jener Heilige, in dessen "Zuständigkeitsbereich" es fällt, Verlorenes wiederzufinden. Die historische Figur dahinter ist Antonius von Padua bzw. Antonius von Lissabon, Theologe, Angehöriger des Franziskanerordens, Kirchenlehrer und publikumswirksamer Star unter den Bußpredigern... weiter




Literatur

Schilfschneider und Sturmzauberer

  • In seiner Strom-Biographie der Donau entwirft der britische Autor Nick Thorpe ein Tableau so aufschlussreicher wie kennzeichnender Alltagsgeschichten.

Einem Fluss als Darsteller zu folgen ist wie die Schilderung eines Lebenslaufs: Man kann ihn vom Ende her betrachten oder vom Ursprung aus. Nick Thorpe, der englische BBC-Mitteleuropa-Korrespondent mit Sitz in Budapest, hat sich in seiner Strom-Biographie der Donau dafür entschieden... weiter




Literatur

Eine haarige Angelegenheit

  • Gerhard Falkners amüsant-geistreicher Roman "Romeo oder Julia".

Als Gerhard Falkner im Jahr 2005 Gast bei einem bekannten Tiroler Literaturfestival war, ereigneten sich nach seiner Aussage seltsame Dinge: In seiner Hotelbadewanne fand er lange dunkle Haare, woraus er schloss, jemand hätte während seiner Abwesenheit gebadet, vermutlich eine Frau... weiter




Literatur

Täglicher Balanceakt3

  • Die deutsche Schriftstellerin Petra Morsbachs erweist dem Rechtswesen ihres Heimatlandes mit dem Roman "Justizpalast" eine kritische Hommage.

Dass die deutschen Gerichte überlastet sind, ist bekannt. In welchem Ausmaß und was dies sowohl für Rechtssuchende als auch für jene Menschen bedeutet, die im Gerichtssaal und hinter den Kulissen versuchen, das geltende Recht umzusetzen (oder es zu ihrem eigenen Vorteil oder dem ihrer Mandanten auszulegen)... weiter




Literatur

Überwindung der Vergangenheit5

  • Der französische Schriftsteller Édouard Louis erlöst sich mit seinem zweiten Roman kunstreich vom Trauma einer Vergewaltigung.

Warum einer schreibt, kann völlig unterschiedliche Gründe haben. Martin Walser etwa nennt gern die Erfahrung eines "Mangels" als treibende Kraft. Klar scheint: Man merkt es einem literarischen Werk an, ob es aus existenziell dringlichen Gründen heraus geschrieben wurde, ob also dem Handwerk des Schreibens ein Wesenskern innewohnt... weiter




Literatur

Abecedarium1

  • Ein Kompendium von Robert Gernhardt in Stichwohrtwahl.

Er hat in Schulhefte gedichtet und gezeichnet, von 1970 bis zu seinem Tod im Jahr 2006: Robert Gernhardt. "Brunennhefte" heißen die Konvolute, aus deren literarischen Miniaturen der 1937 in Tallinn Geborene noch zu Lebzeiten ein Abecedarium anlegte, das nunmehr - komplettiert durch die Herausgeberin Andrea Stoll - unter dem Titel "Der kleine... weiter




Literatur

Aus der Zeit gehoben1

  • Valeria Parrellas Erzählband "Liebe wird überschätzt".

Valeria Parrella ist beim Schreiben eine Seiltänzerin, sie spannt ihr literarisches Seil zwischen Himmel und Erde. Die meisten der acht Geschichten in ihrem neuen Erzählband, "Liebe wird überschätzt", befassen sich mit Menschen, die in ihrem Leben nach Sinn und Wahrheit suchen... weiter




Entstammte altem italienischen Adel: Giacomo Leopardi (1798-1837). - © Wikimedia/gemeinfrei

Literatur

Philosophisches Lehrgespräch1

  • Giacomo Leopardis "Opuscula Moralia", eine Sammlung eleganter fiktiver Dialoge, ist ein großes, anspruchsvolles Lebens- und Menschen-Buch.

Die Leopardis waren ein stolzes altes italienisches Adelsgeschlecht. Seit dem 13. Jahrhundert in Recanati ansässig, einer Provinzstadt in den Marken, leitete sich ihr Stolz von den Posten ab, die viele von ihnen am Heiligen Stuhl innehatten, gehörten doch die Marken zum Kirchenstaat... weiter




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