• 24. Februar 2017

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Sergei

Klassik-CD

Im Klaviertrio liegt eine ganze Welt

Seit Tschaikowskis Klaviertrio gilt dieser Werktypus als ähnlich weltenschöpferisch wie Symphonie und Streichquartett. Stargeiger Gidon Kremer agiert in seiner Aufnahme von Sergei Rachmaninovs "Trio élégiaque" dementsprechend – Giedre Dirvanauskaite (Cello) und Daniil Trifonov (Klavier) stimmen sich auf dieses Alles-sagen-Wollen ein... weiter




Robert

Klassik-CD

Schumann auf historisch korrekt

Der Originalklangfetischismus infiziert zunehmend die Musik der Romantik. Der hochbegabte Cellovirtuose Jan Vogler lässt sich darauf ein, und seine Interpretation von Schumanns Cellokonzert wäre fast aufregend, würde das Orchester nicht mit solch dünner Heiserkeit begleiten... weiter




Karol

Klassik-CD

Das Streichquartett der Superlative1

Vom günstigen Preis nicht täuschen lassen: Es ist eine Spitzen-CD! Das Meccore-Streichquartett aus Polen spielt mit vollem Ton und einzigartiger Ausdruckswut – mitunter meint man, ein Streichorchester zu hören. Die Quartette von Karol Szymanowski an der Grenze von Nachromantik und Expressionismus muss man in dieser Interpretation gehört... weiter




Barbara

Klassik-CD

Verführerisch flötet der Barock

Allenfalls, um wenigstens irgendetwas zu bekritteln, mag man der Flötistin Barbara Kortmann vorwerfen, dass die CD keine Dramaturgie hat. Aber sonst... Es ist ein schieres Wunder, was die gebürtige Münchnerin aus den Werken von Vivaldi, Marais, Händel und Bach herausholt: Virtuos, erregend... weiter




Thomas Bernhard, gestorben am 12. 2. 1989. - © Ullsteinbild/B. Friedrich

Literatur

Übertreibung und bittere Wahrheit9

  • Thomas Bernhards Werk ist breit durchforstet. Die Anthologie "Städtebeschimpfungen" birgt dennoch Fundstücke, das Autorenheft von "Text + Kritik" immerhein ein Juwel.

Auch heuer folgt auf den Jänner der Feber, und damit zwei Gelegenheiten, des österreichischen Nationaldichters Thomas Bernhard zu gedenken: auf den 9. Februar fiel sein 86. Geburtstag; nur drei Tage später der 28. Todestag, wobei diese schmale Zeitspanne insofern sinnig ist... weiter




Beschert uns diesmal ein Erzählmonstrum: Paul Auster. - © Anatomica Press/Action press/picturedesk.com

Literatur

Ambitioniertes Verwirrspiel

  • Der US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster spielt im voluminösen Roman "4321" vier biografische Varianten in Form einer bilanzierenden Selbstbefragung durch.

"Schreiben ist für mich kein Akt des freien Willens, es ist eine Frage des Überlebens", hat Paul Auster kürzlich in einem Interview bekannt. Dementsprechend liest sich auch sein gigantischer Roman "4321". Es ist ein opulentes biografisches Verwirrspiel, ein höchst ambitioniertes literarisches Rätsel... weiter




R. Schumann: Waldszenen u.a. Ars, 1 CD, ca. 20 Euro.

Klassik-CD

Psychogramme einer gequälten Seele

Robert Schumann ist immer riskant. Der junge deutsche Pianist Florian Glemser nützt die Kleinteiligkeit der Werke, nicht nur in der "Kreisleriana", für Psychogramme einer Seele beim Balanceakt zwischen Genie und Wahnsinn. Nuanciert der Anschlag, großartig die stillen Momente, in denen sich, vor allem in den "Waldszenen", die Poesie entfaltet... weiter




Gustav Mahler: 9. Symphonie. BR Klassik, 1 CD, ca. 20 Euro.

Klassik-CD

Einsichten in die Todesahnung

Das erste, was an Mariss Jansons Einspielung von Gustav Mahlers Neunter Symphonie auffällt, sind die Tempi: Nichts ist verschleppt, nichts zerfließt in Zeitlupe. Wie Jansons mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die Bögen spannt, erreicht heute kaum ein anderer Dirigent... weiter




A. Burgess: Mr. W. S. u.a. Naxos, 1 CD, ca. 10 Euro.

Klassik-CD

Die Musik des "Clockwork Orange"-Autors

In den Romanen von Anthony Burgess spielt Musik eine bedeutende Rolle. Die Bücher lassen es vermuten: Burgess komponierte selbst. Naxos veröffentlicht seine Suite "Mr. W. S.", "Mr Burgess’s almanack" und "Marche pour une révolution 1789 – 1989"... weiter




Daniel Jones: Symphonien. Lyrita, 1 CD, ca. 17 Euro.

Klassik-CD

Der Komponist des Waliser Barden

Der Waliser Daniel Jones wurde dadurch bekannt, dass er im Auftrag des Dichters Dylan Thomas die Musik zu dessen Hörspiel "Under Milk Wood" komponierte. Jones entwickelte für seine Symphonik eine Art rhythmische Reihentechnik, die in den schnellen Sätzen zu energiegeladenen Akzentverlagerungen führt... weiter




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