• 11. Dezember 2017

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Prägnante und wichtige Stimme in der französischen Gegenwartsliteratur: Virginie Despentes. - © Samson/afp

Literatur

Tief gefallen9

  • Virginie Despentes gibt in ihrem Roman "Das Leben des Vernon Subutex" Nachhilfestunden in relevanter literarischer Gesellschaftskritik.

Punks, Prostituierte, Kriminelle und gesellschaftliche Randgruppen bildeten das bevorzugte Figurenensemble ihrer ersten Veröffentlichungen. Mit ihren Romanen "Baise-moi - Fick mich", "Teen Spirit" und "Pauline und Claudine" wurde die 1969 in Nancy geborene Virginie Despentes zu einer literarischen Ikone der französischen Subkultur... weiter




Literatur

Ozeanische Gefühle

  • Der Roman "Meere" von Alban Nicolai Herbst ist lange durch ein Gerichtsurteil am Erscheinen gehindert worden. Nun kann das Buch wieder in seiner Originalgestalt gelesen werden

"Meere", zum vierten und auch letzten Mal. Beziehungsweise zurück zum Original. Denn den Roman von Alban Nikolai Herbst, wie er nun im Mare Verlag erschienen ist, gab es erstmals 2003 in dieser Form zu lesen, allerdings nur für eine Woche. Dann erfolgte eine Klage der Lebensgefährtin des Schriftstellers... weiter




Officer des Order of the British Empire: die 1928 geborene Jane Gardam. - © Colin McPherson/Getty Images

Literatur

Very British

  • Janes Gardams Kurzgeschichtenband "Die Leute von Privilege Hill" zeigt die englische Autorin auf der Höhe ihrer Kunst - und das Empire in boshaft funkelnden Farben.

Sie leben außerhalb von London im Grünen. In der "Enklave", wie sie es nennen. Ihre Ehemänner, einstmals hohe Tiere in Militär oder Wirtschaft, haben ausgedient, die Kolonien haben sich aufgelöst, die Heimgekehrten sitzen ein bisschen zwischen den Stühlen... weiter




Literatur

Wofür es sich zu leben lohnt1

  • Emilie de Turckheims kunstfertiger, leichter Roman "Popcorn Melody".

Einen dichtenden Ladenbesitzer inmitten der amerikanischen Steinwüste hat die französische Autorin Emilie de Turckheim zum Ich-Erzähler ihres jüngsten Romans gemacht. Tom Elliott hat Literatur studiert, schreibt gerne Haikus in alte Telefonbücher und vertreibt in seinem Laden nur das Allernotwendigste: etwas zum Essen... weiter




Literatur

Schicksalsmelodie im Scheinwerferlicht1

  • Kaleidoskop aus Stimmungen und Tönen: Jan Costin Wagners neuen Kriminalroman, "Sakari lernt, durch Wände zu gehen", kann man mit den Ohren lesen.

Jan Costin Wagner ist - und das ist für einen Schriftsteller alles andere als selbstverständlich - kein Mann großer Worte. Und auch nicht vieler: Seine Romane, die sich üblicher Krimi-Gepflogenheiten weitgehend entziehen, sind in knappen Sätzen verfasste, ruhige Versuchsanordnungen menschlicher Schicksalsverhaftungen... weiter




Literatur

Zeitgenössischer Neuheits-Wahn

Bis vor wenigen Jahren ("Erlesen" berichtete) hatte ich mich um Henry James immer herumgedrückt, aber offenbar hatte ich das richtige, nämlich das ältere Alter gerade zu dem Zeitpunkt erreicht, als der Manesse Verlag begann, seine Reihe von Henry-James-Neuübersetzungen zu publizieren... weiter




Schillernder Exponent der Moderne: Max Ernst (1891-1976). - © Fred Stein Archive/Getty Images

Literatur

Freigeist und Homme à femmes2

  • Der deutsche Schriftsteller Markus Orths legt einen opulenten Roman über das Leben und die Lieben des Künstlers Max Ernst vor.

Der Maler, Zeichner, Bildhauer und Dichter Max Ernst ist einer der wichtigsten Vertreter des Dadaismus und des Surrealismus - und einer der schillerndsten Exponenten der Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der 1891 im deutschen Brühl geborene und 1976 in Paris gestorbene... weiter




Literatur

Konferenzbandfalle

Kathrin Röggla ist gewiss eine der interessanten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur. Ihr souveräner Wechsel zwischen Drama, Essay, Hörspiel, Prosa und anderen Schreibformen ist mit bemerkenswertem Nachdruck auf ein kritisches Verständnis der Gegenwart ausgerichtet... weiter




Literatur

"Niemand ist ganz unparteiisch"1

  • Die französische Journalistin Pascale Robert-Diard hat einen wahren Kriminalfall als Gerichtsreporterin begleitet und dann literarisch verarbeitet. Die Autorin in einem Gespräch über ihr Buch.

Pascale Robert-Diard arbeitet seit 1986 bei "Le Monde" und ist seit 15 Jahren Gerichtsreporterin der französischen Tageszeitung. Sie schreibt außerdem den Blog "Chroniques Judiciaires" und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Ihr Buch "Verrat... weiter




Literatur

Ohne Hoffnung3

  • Theodora Bauers "Chikago": eine Familiengeschichte aus den 1920er und 30er Jahren.

Das Grundthema von Theodora Bauers Roman "Chikago" ist die Loyalität. Ana, das Findelkind mit Zigeunerabstammung, ist es gewohnt, dass man sie übersieht. Dabei ist sie von mächtiger Statur - und auch diejenige, die in der Familie die wichtigen Entscheidungen trifft. Aber in den Augen der Dorfgemeinschaft ist sie ein Niemand... weiter




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