• 20. August 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

"Niemand hat ein Interesse daran, dass sich diese Krise weiter hinzieht", sagte Erdogan am Sonntag, bevor er zu einer zweitägigen Reiseaufbrach. - © APA, ap

Katar

Erdogan will in Katar-Krise vermitteln

  • Türkischer Präsident wurde vom saudi-arabischen König Salman empfangen.

Jeddah/Kuwait-Stadt. Mit einer Rundreise durch mehrere Staaten am Golf bemüht sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan um eine Beilegung der Katar-Krise. Erdogan wurde am Sonntag in Jeddah vom saudi-arabischen König Salman empfangen, als weitere Stationen standen Kuwait und Katar auf dem Programm... weiter




Protest in Belgien gegen die Inhaftierung mehrerer Menschenrechtsaktivisten in der Türkei. - © APAweb / AFP, EMMANUEL DUNAND

Türkei

U-Haft für sechs Menschenrechtler1

  • Erdogan wirft der Direktorin von AI Türkei und fünf weiteren Aktivisten Terror-Unterstützung vor.

Ankara. Knapp zwei Wochen nach ihrer Festnahme hat ein Gericht in der Türkei Untersuchungshaft gegen die Landesdirektorin von Amnesty International und fünf weitere Menschenrechtler verhängt. Unter den sechs Inhaftierten sind neben Amnesty-Landesdirektorin Idil Eser auch ein Deutscher und ein Schwede... weiter




Präsident Erdogan erneuerte sein Plädoyer für eine Wiedereinführung der Todesstrafe - trotz Kritik aus der EU. - © APA, ap, Presidency Press Service

Putsch-Gedenken

Erdogan will Todesstrafe "ohne Zögern bewilligen"

  • Martialische Worte zum Putsch-Jahrestag vom türkischen Präsidenten. Verrätern will er "den Kopf abreißen".

Ankara. Ein Jahr nach dem Putschversuch in der Türkei rechnet Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan nach eigenem Bekunden mit der Wiedereinführung der Todesstrafe in seinem Land. Bei einer Ansprache vor dem Parlament in Ankara am frühen Sonntagmorgen betonte Erdogan , Kritik aus der EU würde ihn nicht davon abhalten... weiter




Menschen auf dem Weg zur Bosporus-Brücke schwenken Flaggen mit dem Konterfei von Recep Tayip Erdogan. - © APA, afp, Yasin Akgul

Türkei

"Die Justiz wurde zerstört"4

  • Während die Regierung zu Gedenken an den Putsch aufruft, kritisiert die Opposition die Aufarbeitung.

Ankara. Ein Jahr nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei hat die Staatsführung mit landesweiten Gedenkfeiern die Einheit des Landes beschworen. Das Parlament in Ankara kam am Samstag zu einer Sondersitzung zusammen, bei der die "Märtyrer und Helden" der Putschnacht vom 15. Juli 2016 gewürdigt wurden... weiter




20170714_tuerkei - © WZ-Illustration: mozie, Material: reuters/Murad Sezer/Charles Mostoller/Umit Bektas, Fotolia

Türkei

"Ein Albtraum, aus dem man nicht erwacht"61

  • "Säuberungen" nach dem Putschversuch: Drei Juristinnen sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, Gülenisten zu sein.

Istanbul. Wenn die Muezzine aller 90.000 Moscheen der Türkei an diesem Samstag das islamische Totengebet Sala für die Opfer des gescheiterten Militärputsches vor einem Jahr anstimmen, dann werden drei Frauen in Istanbul den Klagegesang kaum ertragen können. Ayse, Hatice und Dilek werden traurig an jenen 15... weiter




Türkei

Ein Putschversuch als nationaler Gründungsmythos2

  • Beim gescheiterten Umsturz am 15. Juli 2016 starben in der Türkei mehr als 300 Menschen. Aus der Sicht der regierenden AKP hat damals auch eine neue Zeitrechnung begonnen.

Ankara. (rs) Es ist ein lauer Sommerabend, das Wochenende steht vor der Tür, als das Unerwartete passiert: Armeefahrzeuge blockieren in der Millionen-Metropole Istanbul die Brücken über den Bosporus, am Himmel über der Hauptstadt Ankara tauchen auf einmal Kampfhubschrauber und Militärjets auf und in den sozialen Medien gibt es erste Berichte über... weiter




Die Kundgebung der CHP gegen Erdogans autokratische Politik weckt Hoffnungen auf einen demokratischen Wandel in der Türkei, meint Gülsah Kurt. - © apaWeb / Reuters - Umit BektasInterview

Türkei

"Viele hoffen auf Europa"10

  • Seit dem Putschversuch in der Türkei nehmen die Repressionen zu. Juristin Gülsah Kurt plädiert für Dialog.

"Wiener Zeitung": Sie haben in einem Vortrag die Veränderungen in der Türkei als Abkehr von der Demokratie und Hinwendung zu einem autoritären System beschrieben. Präsident Recep Tayyip Erdogan galt einst aber als Hoffnungsträger. Meinte er das jemals ernst - oder war das alles nur Tarnung auf dem Weg zur Macht... weiter




Anderthalb Millionen Menschen hat Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu auf die Straßen gebracht. - © APA; ap, Lefteris PitarakisAnalyse

Kemal Kilicdaroglu

Der türkische Gandhi bringt Erdogan in die Defensive34

  • Oppositionsführer bringt mit Marsch für Gerechtigkeit die "andere Türkei" in ganzer Stärke auf die Straße.

Ankara. Mit einem Paukenschlag hat sich die türkische Opposition zurückgemeldet. Mit seinem Marsch für Gerechtigkeit, der mehr als anderthalb Millionen Menschen in Istanbul versammelte, ist Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu ein Wunder gelungen. Erstmals seit den Gezi-Protesten vor vier Jahren hat sich die "andere Türkei" in ihrer ganzen Stärke... weiter




Während des Gipfels hatte US-Präsident Donald Trump mit seiner Weigerung, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen, noch völlig isoliert dagestanden. - © APAweb/REUTERS, Wolfgang Rattay

Knalleffekt

Erdogan stellt Ratifizierung von Pariser Klimaabkommen infrage27

  • Sollte Ankara keine finanziellen Mittel erhalten, werde das Parlament den Vertrag nicht ratifizieren.

Hamburg. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan rudert überraschend beim Pariser Klimaabkommen zurück. Zum Ende des G20-Treffens am Samstagabend drohte Erdogan damit, den Vertrag nicht zu ratifizieren. Frankreich habe der Türkei bei der Unterzeichnung des Abkommens eine Entschädigung für die Kosten zur Umsetzung zugesagt... weiter




Außenminister Sigmar Gabriel (r.) hatte vor kurzem deutlich gemacht, dass er öffentliche Auftritte von Erdogan (l.) abseits des G-20-Gipfels nicht akzeptiert. - © APAweb / Ap Photo

Türkei-Putsch

Gabriel kritisiert Reaktion Deutschlands9

  • Der deutsche Außenminister gesteht Fehler im Umgang mit der Türkei ein, pocht aber weiter auf Auftrittsverbot für Erdogan.

Berlin/Ankara. Der Widerstand gegen öffentliche Auftritte des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland ist groß. Sowohl der Außenminister Sigmar Gabriel, als auch der Sprecher des Außenministeriums Martin Schäfer sprechen sich klar dagegen aus. Erdogan wollte anlässlich des G-20-Gipfels in Hamburg vor Anhängern sprechen... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung