• 14. Dezember 2017

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Light of Hope Gedenkmarsch zum Gedenken der Opfer der Pogrome im Jahr 1938. - © Stanislav Jenis

Pogromnacht

Erinnerung im Zeichen der Zukunft18

  • Der Gedenkmarsch "Light of Hope" erinnerte gestern Abend an das Novemberpogrom von 1938.

Wien. Am Ende hallte das Kaddisch über den Judenplatz, vorgetragen von Wiens Oberkantor Shmuel Barzilai. Da öffnete sich in den umliegenden Häusern auch so manches Fenster, und das an jenem Platz, wo einst die erste Wiener jüdische Gemeinde beheimatet war, bevor die Juden und Jüdinnen von damals 1420/21 vertrieben beziehungsweise umgebracht wurden... weiter




Der Fokus derInterviews liege auf den Alltags- und Lebensgeschichten "kleiner Leute". - © Stanislav Jenis

Austrian Heritage Archive

Lebensgeschichten jüdischer Emigranten4

  • Knapp 700 Interviews mit geflüchteten Juden bilden nun ein für jeden zugängliches Online-Archiv.

Wien. Von den rund 210.000 Juden, die 1938 in Österreich lebten, flohen rund 30.000 in die USA und 15.000 in das spätere Israel. Gedenkdiener und Freiwillige in beiden Ländern führen seit Jahren in Kooperation mit den Leo Baeck Instituten Interviews mit Vertriebenen und zeichnen ihre Lebensgeschichten auf... weiter




Friedländer erhielt 2007 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. - © APAweb/dpa

Deutschland 2017

"Deutschland-Wahl ist ein Schock"7

  • Zu seinem bevorstehenden 85. Geburtstag macht sich der Historiker Friedländer Gedanken über Politik in Deutschland.

Los Angeles. "Die Wahl in Deutschland (...) ist ein Schock für mich", sagt der Holocaust-Experte Saul Friedländer, während er in Los Angeles in seinem Haus mit den großen Fenstern sitzt. "Aber noch schlimmer als die Lage in Deutschland selbst ist das Phänomen... weiter




Das Denkmal am Judenplatz ist bis dato der einzige öffentliche Ort, wo der Name Maly Trostinez vorkommt. - © Stanislav Jenis

Marsch für 1000

Marsch für ein Grab21

  • 10.000 Österreicher wurden 1942 nach Weißrussland deportiert und ermordet. Ihre Angehörigen warten immer noch auf ein würdiges Grabmal.

Seltsam worum man manche Leute beneidet. Bei den einen ist es das Geld, die Schönheit oder der Erfolg. Bei den anderen kann es ein simples Grab sein. Der Ort, an dem man seiner Ahnen gedenkt. An dem man ihnen Respekt zollt. Sich ihrer erinnert. Und einen Schlussstrich ziehen kann. Edna Magder hat diesen Schlussstrich nicht... weiter




Gedenkstein auf dem Areal das ehemaligen Aspangbahnhofes. An die zehntausenden Menschen, die in der NS-Zeit von hier in ein Vernichtungslager deportiert wurden, wird künftig ein Denkmal erinnern, das derzeit entsteht (Baustelle im Hintergrund links). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Belastete Orte33

Ich fühle mich an belasteten Orten nicht wohl. Ständig kreisen dann die Gedanken nicht unbedingt darum, was dort vorgegangen ist, sondern wie sich die Menschen, denen an diesem Ort etwas Tragisches passiert ist, gefühlt haben. Gab es Tränen? Haben Sie mit den anderen, die sich in derselben Situation befanden, über ihre Angst gesprochen... weiter




Razzia vom Vel d'Hiv

Gemeinsames Gedenken an Judendeportation1

  • Macron und Netanyahu erinnerten an die Verhaftung von 13.000 Juden vor 75 Jahren.

Paris/Jerusalem. Israels Ministerpräsident und der französische Staatschef haben gemeinsam an die größte Massenverhaftung von Juden in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges erinnert. Benjamin Netanyahu und Emmanuel Macron legten bei der Veranstaltung zum 75. Jahrestag der "Razzia vom Vel d'Hiv" an der Pariser Gedenkstätte Blumen ab... weiter




Simone Veil war über ihre Heimat Frankreich hinaus bekannt und beliebt.  - © APAweb / AP, Philippe Wopjazer

Frankreich

Simone Veil ist tot8

  • Präsident Macron würdigte die Ikone, Holocaust-Überlebende und große Europäerin.

Paris. Frankreich verliert eine seiner bekanntesten Frauen. Simone Veil genoss eine Popularität, von der andere Politiker nur träumen können. Kaum eine andere Persönlichkeit hat Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts in Frankreich so verkörpert wie die im Alter von 89 Jahren gestorbene Politikerin Simone Veil... weiter




Bundespräsident Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidauer beim Krimmler Tauernhaus. - © Tourismusbüro Krimml

Bundespräsident

Auf der Flüchtlingsroute4

  • Bundespräsident Van der Bellen wanderte auf den Spuren jüdischer Überlebender des Holocaust.

Krimml. Eine der bewegendsten Flüchtlingsgeschichten Salzburgs jährte sich heuer zum 70. Mal. Im Sommer 1947 organisierte die jüdische Organisation Bricha für 5 000 jüdische Flüchtlinge aus Osteuropa und Überlebende des Holocaust die Überquerung der Krimmler Tauern nach Südtirol... weiter




Bundeskanzler Kern in Yad Vashem.  - © APAweb / BKA, Andy Wenzel

Holocaust

"Ewiges Unrecht"2

  • Israel gedenkt der Ermordung von sechs Millionen Juden, Bundeskanzler Kern besuchte Yad Vashem.

Jerusalem. Montagvormittag, 10.00 Uhr Ortszeit, in Jerusalem. Die Sirenen heulen, Israel steht zwei Minuten still. Menschen, Autos, Straßenbahnen halten an. Eine kollektive Verneigung vor den Opfern des Holocaust, derer am Yom Ha'Shoah gedacht wird. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) erlebte diese Schweigeminuten nach einer Kranzniederlegung in der... weiter




Clemens M. Hutter war Chef des Auslandsressorts bei den "Salzburger Nachrichten".
- © privat

Gastkommentar

Heilsamer Praxistest in Nordkorea4

  • Zum Ruf nach einem "starken Mann": Wer nie unter autokratischer oder totalitärer Herrschaft gelebt hat, kann staatlichen "Terror von oben" nicht nachvollziehen.

Einer aktuellen Umfrage zufolge wünschen sich 43 Prozent der befragten Österreicher "ziemlich" bis "sehr" einen "starken Mann" an der Regierung. Beispiel Türkei? 23 Prozent hätten auch nichts gegen ein totalitäres System, das "Recht und Ordnung" schafft. Beispiel Hitler-Deutschland... weiter




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