• 20. Februar 2018

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Schlagwortsuche

"Hier haben wir ein Problem der Unfähigkeit, Geschichte zu verstehen, sowie fehlendes Gefühl für die Tragödie unseres Volkes", so Netanyahu. - © APAweb / Ap Photo, Sven Hoppe

"jüdische Täter"

Netanyahu über Polens Regierungschef "empört"

  • Mateusz Morawiecki hat mit einer Äußerung über "jüdische Täter" in der NS-Zeit für Empörung gesorgt.

München/Jerusalem/Warschau.Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat mit einer Äußerung über "jüdische Täter" in der NS-Zeit für Empörung gesorgt. Morawiecki sagte am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Zusammenhang mit dem umstrittenen polnischen Holocaust-Gesetz, dass es in der NS-Zeit neben deutschen auch polnische... weiter




Polen

Im Namen der Wahrheit4

  • Die Darstellung des Zweiten Weltkrieges beschäftigt die polnische Regierungspartei weiterhin - das sorgt im Vorfeld des Berlin-Besuchs von Premier Morawiecki für Aufregung.

Warschau/Berlin/Wien. Die Wahrheit: Das ist ein Begriff, den das polnische Kabinett derzeit sehr gerne verwendet. Vor allem wenn es um die "historische Wahrheit" aus Sicht der nationalkonservativen Regierungspartei PiS (Recht und Gerechtigkeit) geht. Diese Sicht ist seit gut einer Woche in einen Gesetzestext gegossen... weiter




Das neue Gesetz, das Behauptungen an einer Mitverantwortung Polens am Holocaust unter Strafe stellt, macht weltweit Schlagzeilen. - © APAweb / AP, Czarek Sokolowski

Polen

Holocaust-Gesetz könnte Folgen auf Forschung haben7

  • Medien und Lehrer werden "sehr genau überlegen, ob sie über das sensible Thema recherchieren", fürchtet ein Historiker.

Warschau/Berlin. Der polnisch-amerikanische Historiker Jan Gross befürchtet eine einschüchternde Wirkung auf Lehre, Forschung und Medien durch das jüngst in Polen verabschiedete Holocaust-Gesetz. "Ich glaube, dass sich Journalisten künftig sehr genau überlegen werden, ob sie über historisch sensible Themen recherchieren und schreiben werden"... weiter




Heinz-Christian Strache im Rahmen des Festkommers der Burschenschaftler "50 Jahre Freiheit Oesterreichs nach dem II.Weltkrieg" im Jahr 2005. - © APAweb / Herbert Pfarrhofer

NS-Liederbuch

War H.C. Strache am Fest der Germania?38

  • Er habe jedoch bei einer Ehrung des Pennäler Rings - der vor dem Fest stattfand - teilgenommen.

Wien. Die Versuche der FPÖ-Spitze sich von der in Verruf geratenen Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt zu distanzieren, wirken teils skurril. Vizekanzler Heinz-Christian Strache hatte sich Donnerstagabend darüber empört, dass ihm Medien unterstellt haben, er sei im Vorjahr beim 100. Stiftungsfest der Germania gewesen... weiter




Es ist leichter, sich an Einzelne zu erinnern als an sechs Millionen Menschen auf einmal. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

"Bevor wir alle erschossen werden ..."10

  • Letzte Briefe aus dem Holocaust.

Heute gäbe es wohl keinen letzten Brief mehr. Heute würde man seine Liebsten anrufen, ein Mail schreiben, noch hastig eine WhatsApp-Nachricht schicken. Wenn man sein Smartphone zur Hand hat. Ja, wenn. Wenn es einem nicht vorher abgenommen wurde, wie auch die Nationalsozialisten jenen, die sie gedachten, zu ermorden... weiter




Light of Hope Gedenkmarsch zum Gedenken der Opfer der Pogrome im Jahr 1938. - © Stanislav Jenis

Pogromnacht

Erinnerung im Zeichen der Zukunft18

  • Der Gedenkmarsch "Light of Hope" erinnerte gestern Abend an das Novemberpogrom von 1938.

Wien. Am Ende hallte das Kaddisch über den Judenplatz, vorgetragen von Wiens Oberkantor Shmuel Barzilai. Da öffnete sich in den umliegenden Häusern auch so manches Fenster, und das an jenem Platz, wo einst die erste Wiener jüdische Gemeinde beheimatet war, bevor die Juden und Jüdinnen von damals 1420/21 vertrieben beziehungsweise umgebracht wurden... weiter




Der Fokus derInterviews liege auf den Alltags- und Lebensgeschichten "kleiner Leute". - © Stanislav Jenis

Austrian Heritage Archive

Lebensgeschichten jüdischer Emigranten4

  • Knapp 700 Interviews mit geflüchteten Juden bilden nun ein für jeden zugängliches Online-Archiv.

Wien. Von den rund 210.000 Juden, die 1938 in Österreich lebten, flohen rund 30.000 in die USA und 15.000 in das spätere Israel. Gedenkdiener und Freiwillige in beiden Ländern führen seit Jahren in Kooperation mit den Leo Baeck Instituten Interviews mit Vertriebenen und zeichnen ihre Lebensgeschichten auf... weiter




Friedländer erhielt 2007 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. - © APAweb/dpa

Deutschland 2017

"Deutschland-Wahl ist ein Schock"7

  • Zu seinem bevorstehenden 85. Geburtstag macht sich der Historiker Friedländer Gedanken über Politik in Deutschland.

Los Angeles. "Die Wahl in Deutschland (...) ist ein Schock für mich", sagt der Holocaust-Experte Saul Friedländer, während er in Los Angeles in seinem Haus mit den großen Fenstern sitzt. "Aber noch schlimmer als die Lage in Deutschland selbst ist das Phänomen... weiter




Das Denkmal am Judenplatz ist bis dato der einzige öffentliche Ort, wo der Name Maly Trostinez vorkommt. - © Stanislav Jenis

Marsch für 1000

Marsch für ein Grab21

  • 10.000 Österreicher wurden 1942 nach Weißrussland deportiert und ermordet. Ihre Angehörigen warten immer noch auf ein würdiges Grabmal.

Seltsam worum man manche Leute beneidet. Bei den einen ist es das Geld, die Schönheit oder der Erfolg. Bei den anderen kann es ein simples Grab sein. Der Ort, an dem man seiner Ahnen gedenkt. An dem man ihnen Respekt zollt. Sich ihrer erinnert. Und einen Schlussstrich ziehen kann. Edna Magder hat diesen Schlussstrich nicht... weiter




Gedenkstein auf dem Areal das ehemaligen Aspangbahnhofes. An die zehntausenden Menschen, die in der NS-Zeit von hier in ein Vernichtungslager deportiert wurden, wird künftig ein Denkmal erinnern, das derzeit entsteht (Baustelle im Hintergrund links). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Belastete Orte33

Ich fühle mich an belasteten Orten nicht wohl. Ständig kreisen dann die Gedanken nicht unbedingt darum, was dort vorgegangen ist, sondern wie sich die Menschen, denen an diesem Ort etwas Tragisches passiert ist, gefühlt haben. Gab es Tränen? Haben Sie mit den anderen, die sich in derselben Situation befanden, über ihre Angst gesprochen... weiter




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