• 13. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Hermann Nitsch über den Inhalt seiner Doppler: "Dieses Getränk wird einen heiteren, frohen, gesunden Rausch auslösen." - © Johann Werfring

Weinjournal

Die Austro-Magnum des Hermann Nitsch18

  • Im mondänen Ambiente der Beletage des Café Landtmann in der Wiener Innenstadt ging kürzlich die Präsentation des Nitsch-Dopplers über die Bühne.

Es ist schon zu einem Ritual geworden, dass der bekannte österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch alljährlich seinen aktuellen Doppler in Wien der Öffentlichkeit vorstellt. In einer launigen Rede erläuterte Nitsch, wie er zum Wein gekommen ist und welchen Stellenwert dieser in seinem Leben einnimmt... weiter




Verjus wird in Österreich auf hohem Level und aus verschiedenen Traubensorten erzeugt. - © Johann Werfring

Weinjournal

Die vielfältigen Geschmäcker von Verjus27

  • Verjus respektive Agrest, wie der in Vergessenheit geratene saure Saft aus Weintrauben hierzulande früher genannt wurde, erfährt – nicht nur – in Österreich seit einiger Zeit eine erstaunliche Renaissance. Um die unterschiedlichen Spielarten auszuloten, haben wir bei einer Verkostung 24 austriakische Produkte getestet.

Der aus unreifen Weinbeeren hergestellte Verjus verzeichnet hierzulande seit geraumer Zeit einen erstaunlichen Aufwind. Früher einmal war der säuerliche Saft in aller Munde gewesen. Bereits in der Antike wurde er als Heilmittel gepriesen, und noch in der frühen Neuzeit, zum Teil sogar bis ins 19... weiter




Schönbrunner Statuen: Herkules mit Spinnrocken (l.), Omphale (M.), Herkulesgruppe hinter der künstlichen Ruine (r.). - © Johann Werfring

Museumsstücke

Lustwandeln unter Heroen und Göttern11

  • Der weitläufige Park des Schlosses Schönbrunn mit seinen zahlreichen Kunstdenkmälern darf als Wiener Freilichtmuseum ersten Ranges gelten.

Der Schönbrunner Schlosspark ist ein in hohem Maße beschaulicher Ort, den man keinesfalls missverstehen sollte. Noch viel beschaulicher habe ich ihn vor rund 30 Jahren erlebt. Man konnte damals auf einer Parkbank sitzend noch ungestört mit einem Klassiker der deutschen Literatur in reizende Gedankenwelten versinken... weiter




Gottlieb Markanner-Turneretscher, Enthüllung des Maria-Theresien-Denkmals, 13. Mai 1888. - © Österreichische Nationalbibliothek

Museumsstücke

Denkmal der Superlative12

  • Die Enthüllung des Maria-Theresien-Denkmals in Wien am 13. Mai 1888 war ein Ereignis höchsten gesellschaftlichen Ranges.

Bei Kaiserwetter ging am Sonntag, dem 13. Mai 1888 die Enthüllung des zwischen den Hofmuseen platzierten Maria-Theresien-Denkmals über die Bühne. Schon seit geraumer Zeit hatten die Gazetten Einzelheiten über das von Caspar Zumbusch konzipierte Monument berichtet. So hatte das "Neuigkeits-Welt-Blatt" in seiner Ausgabe vom 25... weiter




Moulagen von Haut- und Geschlechtskrankheiten im Wiener Narrenturm. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Nichts Menschliches sei Menschen fremd23

  • Der 1784 unter Joseph II. errichtete Narrenturm, im Volksmund "Kaiser Josephs Gugelhupf" genannt, beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung.

Es mag rund 20 Jahre her sein, als in öffentlichen Wiener Verkehrsmitteln des Öfteren ein junger Mann mit stark deformiertem Gesicht unterwegs war und die Leute verschreckte. Wie ich in Erfahrung gebrachte hatte, war er in einer betreuten Wohngemeinschaft untergebracht gewesen... weiter




Cartoon zum Thema Sprache von Dorthe Landschulz. - © Galerie der komischen Künste

Museumsstücke

Netzjargon bei den Steinzeitmenschen17

  • Seit dem Jahr 2010 hat die Galerie der komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier nahezu drei Dutzend Sonderausstellungen veranstaltet.

Nachdem die Galerie der komischen Künste in ihren Ausstellungen bereits alle möglichen Themen, darunter Literatur, Krieg, Landleben, Veganismus, Hunde und Katzen, aufgegriffen hat, widmen sich in der aktuellen Schau rund 60 Zeichner der Wissenschaft. In den vergangenen Jahren wurden in dieser Kolumne bisher achtmal herrliche Sujets aus... weiter




Aus dem "Landesmuseum Niederösterreich" wurde im August 2016 das "Museum Niederösterreich". - © Museum Niederösterreich / Klaus Engelmayer

Museumsstücke

Museen im Umbruch12

  • Dass die heimische Museumsszene einigermaßen in Bewegung geraten ist, ist alleine schon an den zuhauf getätigten Umbenennungen abzulesen.

Nun ist also aus dem "Landesmuseum Niederösterreich" das "Museum Niederösterreich" geworden. In der österreichischen Bundeshauptstadt wurde schon vor einiger Zeit aus dem altehrwürdigen "Historischen Museum der Stadt Wien" das "Wien Museum" gemacht. In der Donaumetropole, wo es Institutionen wie "Wien Energie", "Wiengas"... weiter




Links: Die Maria-Magdalena-Kapelle, Illustrationsmalerei von Bernhard Münzenmayer-Stipanits; rechts: die Virgilkapelle. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Im Schatten des Stephansdomes12

  • Die seit kurzem wieder zugängliche Vigilkapelle unter dem Wiener Stephansplatz ist nun auch durch eine aufschlussreiche Museumspublikation dokumentiert.

Als im Zuge des U-Bahn-Baus im Jahr 1973 unter dem Stephansplatz die Virgilkapelle wiederentdeckt wurde, stellte das in Wien eine kleine Sensation dar (für ausgesprochene Kulturmenschen war es freilich eine Riesensensation). Im Jahr 2008 musste die Kapelle aus konservatorischen Gründen geschlossen werden... weiter




Detlef Kelbassa: Skiapode oder Schattenfüßler, Keramik, grob schamottierter Ton, um 2010 (l.). Schattenfüßler in der Schedel’schen Weltchronik, Erstausgabe, Nürnberg 1493 (r.). - © Akademie der bildenden Künste Wien

Museumsstücke

Erdrandbewohner am Wiener Schillerplatz10

  • Eine Reihe von wunderseltsamen Gestalten ist in der Akademie der bildenden Künste rund um Hieronymus Boschs Wiener Weltgericht gruppiert.

Wenige zweifelten daran, für viele hingegen war es Gewissheit: Die Schattenfüßler (Skiapoden), zugehörig einer fernab der bekannten Zivilisation lebenden Spezies, verfügten über herausragende Fähigkeiten. Obwohl sie nur einen Fuß hatten, konnten sie sich rasant fortbewegen... weiter




Trestererkostüme im Österreichischen Museum für Volkskunde. - © Österreichisches Museum für Volkskunde

Museumsstücke

Stampfen im Zeichen der Hahnenkrone12

  • Eine Sonderausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde thematisiert einen der merkwürdigsten Tänze der Alpenrepublik.

Am 5. Jänner, das ist der historische Faschingsbeginn, machen sich im Salzburger Pinzgau bei Einbruch der Dämmerung allerlei kostümierte Gestalten auf den Weg in Bauernstuben und Wirtshäuser. Voran schreitet der Hanswurst, gefolgt von den sogenannten Schiachperchten... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung