• 20. Oktober 2017

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Sowohl die Physiognomien als auch der Faltenwurf werden je nach Perspektive äußerst unterschiedlich wahrgenommen. Links die in etwa vom Künstler intendierte Perspektive (von unten), rechts der frontale Blick auf die Skulpturen in der Ausstellung. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Meister der Falten und des Ausdrucks22

  • Ein barockes Happening ersten Ranges vermitteln die Skulpturen des genialen Bildhauers Johann Georg Pinsel im Winterpalais des Prinzen Eugen.

Johann Georg Pinsel (gest. 1761/62) war der bedeutendste und einflussreichste Bildhauer des 18. Jahrhunderts in der Gegend um Lemberg (heute L’wiw). Die Region gehört zur Ukraine und war zu Lebzeiten Pinsels Teil der Adelsrepublik Polen-Litauen... weiter




Johann Baptist Reiter (1813–1890): Schlummernde Frau (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 55 x 68 cm, 1849. - © Belvedere

Museumsstücke

Gar nicht bieder!17

  • Mit einem feinsinnigen Ausstellungskonzept lenkt das Belvedere den Betrachter-Blick auf vielfältige Aspekte der sogenannten Biedermeier-Kunst.

Den menschlichen Hang, die Dinge abzugrenzen und zu etikettieren, hat der originelle Dichter und Denker Egon Friedell (1878–1938) als "Wille zur Schachtel" bezeichnet. Nicht selten kommt es vor, dass Dinge und Phänomene infolge dieser heftigen menschlichen Leidenschaft mit zweifelhaften Begriffen klassifiziert werden – mithin in der... weiter




Der erste Wiener Kanalhafen im Jahr 1809. Links die Magazinbrücke im Verlauf der Landstraßer Hauptstraße. - © Wien Museum

Museumsstücke

Simmering am Kanal17

  • Das Bezirksmuseum Simmering widmet dem Wiener Neustädter Kanal, der einst auch durch den Bezirk verlief, eine facettenreiche Sonderausstellung.

Zur Ausstellung ist ein Buch von Johannes Hradecky, Mitarbeiter im Bezirksmuseum Simmering, und Werner Chmelar von der Stadtarchäologie Wien erschienen. Ausstellung und Buch handeln detailreich die Geschichte des zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebauten Schifffahrtskanals ab... weiter




Links: Das ebenerdige Gartenhaus-Atelier von Gustav Klimt in Unter Sankt Veit, Foto von Moritz Nähr, 1918. Rechts: Das 1922/23 zu einer Villa umgebaute Gebäude firmiert heute unter der Bezeichnung "Klimt Villa". - © Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Johann Werfring

Museumsstücke

Klimts Refugium im Hietzinger Zaubergarten12

  • Das ehemalige Atelier von Gustav Klimt wurde zwar tiefgreifend umgestaltet. Seine Wirkungsstätte hat aber dennoch bis heute den Genius loci bewahrt.

Nachdem Gustav Klimt (1862–1918) sein Atelier in der Wiener Josefstädter Straße hatte aufgeben müssen, übersiedelte er 1911/12 nach Unter Sankt Veit (Wien-Hietzing) in die Feldmühlgasse 9 (heute Feldmühlgasse 11). Bemerkenswerterweise hatte er abermals ein Biedermeiergebäude mit Garten gefunden... weiter




Gasthof zum Braunen Hirschen in Kritzendorf bei Klosterneuburg, 1904. Gemälde, 1960 (Ausschnitt), nach einer Original-Postkarte. Dieses großformatige Bild befand sich bis zur Schließung des Gasthofs in den 1980er Jahren oberhalb der Schank. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Wirtshausidylle in Kritzendorf11

  • Eine herrliche Sonderausstellung zur Geschichte der örtlichen Gaststätten von der ausgehenden Kaiserzeit bis heute ist im Dorfmuseum Kritzendorf zu sehen.

Wenn Raimund Hofbauer und Robert Gattringer, beide ehrenamtliche Mitglieder des engagierten Teams des Dorfmuseums Kritzendorf, durch die aktuelle Sonderausstellung führen, lassen sie auf wundersame Weise das Wirtshausleben eines der idyllischsten Orte der Alpenrepublik aufleben... weiter




Geißel der Kaiserin Anna, Anfang 17. Jahrhundert (l.); Porträt der Kaiserin Anna (1585 bis 1618), Kupferstich, 1613 (r.). - © Kunsthistorisches Museum Wien, Wikimedia/Peter Isselburg

Museumsstücke

Die Selbstpeinigung der Kaiserin Anna12

  • Die Geißeln der Kaiserin Anna in der Geistlichen Schatzkammer der Wiener Hofburg erinnern an eine religiös motivierte Verrücktheit von anno dazumal.

Kaiserin Anna, die Gemahlin von Kaiser Matthias (1557 bis 1619), der sich vor allem durch seinen Bruderzwist in das kollektive Bewusstsein der Nachgeborenen eingeschrieben hat, bevorzugte schöne Geißeln. Mit ihnen geruhte sie ihren Körper in Eigenregie zu züchtigen... weiter




Wilhelm Gause, Weihnachtsfest in der Wiener Hofburg, Gouache, 1886/87. - © Wien Museum

Museumsstücke

Kaiser Franz Joseph: Ein guter Großvater27

  • Die an vier verschiedenen Standorten durchgeführte Gedenkausstellung zum 100. Todestag Kaiser Franz Josephs I. bietet zahlreiche spannende Facetten.

Karl Vocelka, langjähriger Vorstand des Instituts für Geschichte und Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien, ist auch nach seiner Pensionierung hochaktiv. Als Experte habsburgischer Geschichte hat er die wissenschaftliche Ausstellungsleitung der Ausstellungen zum 100. Todestag Kaiser Franz Josephs I. übernommen... weiter




Die "Besessenen" trainieren auf der Kuglerwiese (l.); die Tribüne im alten Hohe-Warte-Stadion, 1911 (r.). - © Bezirksmuseum Döbling

Museumsstücke

Besessene Gärtner als erste Kicker Wiens12

  • Wenngleich der First Vienna FC 1894 derzeit nicht in der obersten Spielklasse mitmischt, zählt er in Wien zu den legendärsten Fußballvereinen.

Dass der erste Wiener Fußballklub, namentlich der First Vienna Football Club (kurz Vienna) in Döbling beheimatet ist, hat damit zu tun, dass die englischen Gärtner der einst auf der Hohen Warte befindlichen Rothschild-Gärten von England aus mit dem Fußball-Virus infiziert worden waren (deshalb auch der englische Name des Klubs)... weiter




Burkh: Goethe politically correct. - © Galerie der komischen Künste

Museumsstücke

Wurde Goethes letzter Schluck verpatzt?16

  • Ergötzliche Cartoons zum Thema "Literatur" verhelfen in der Sonderausstellung der Wiener Galerie der komischen Künste zum Schmunzeln.

Herrliche Assoziationen vermag Burkh alias Burkhard Fritsche mit seinem Cartoon "Goethe politically correct" zu erwecken. Sogleich ist man angespornt, berühmte letzte Worte von anderen Kapazundern der Weltgeschichte auf seine politische Korrektheit hin abzuklopfen... weiter




Theodor Körner bei der freiwilligen Arbeit an der Kobenzlschanze. - © Bezirksmuseum Döbling

Museumsstücke

Die Sprungschanze am Wiener Cobenzl12

  • Von Fußball und Schwimmen über Rad- und Motorsport bis hin zu Wintersport ist im Bezirksmuseum Döbling eine kurzweilige Ausstellung zu sehen.

Nachdem in der ausgehenden Habsburgermonarchie – zumindest in elitären Kreisen – eine beachtliche Begeisterung für den Skisport aufgekommen war, entstanden in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Gebiet des Kaiserreichs auch erste Skisprungschanzen... weiter




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