• 17. Januar 2018

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Kinderwagen der Prinzessin Elisabeth, der Tochter von Kronprinz Rudolf. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Der Kinderwagen der "roten Erzherzogin"20

  • Neben einer gut bestückten weinbaulichen Abteilung gibt es im Heimatmuseum des beschaulichen Ortes Pfaffstätten nicht wenige Objekte zur Alltagskultur.

Auf musealen Streifzügen durch österreichische Dörfer und Kleinstädte spüre ich immer gerne Heimatmuseum auf. Die oftmals kunterbunten Sammlungen halten mancherlei Überraschungen bereit. Im Heimatmuseum der schmucken, südlich von Wien gelegenen Weinbaugemeinde Pfaffstätten ist unter anderem ein ziemlich gut erhaltener Korb-Kinderfahrstuhl aus der... weiter




Brechel im Wien Museum Karlsplatz, 18. Jh., Durchmesser: 119 cm. - © Wien Museum

Museumsstücke

Tötung als Spektakel11

  • In der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt Wien wurde bis zum Jahr 1786 die grausame Hinrichtung mit dem Rad praktiziert.

Wie ein Pathologe seziert Michel Foucault in seinem faszinierenden Buch "Überwachen und Strafen" das bis weit in die Neuzeit herein praktizierte Schauspiel des Todes. Viele Aspekte der als theatralische Darbietungen inszenierten öffentlichen Hinrichtungen hatten zeichenhafte Bedeutung... weiter




Kinder am Tag ihrer Erstkommunion im Höfleiner Gasthaus Rudolf Kutscha im Jahr 1946. - © Höfleiner Privatarchiv

Museumsstücke

Wirtshausseligkeit im alten Klosterneuburg25

  • Eine kurzweilige Ausstellung mit einer Fülle an wunderbaren Exponaten zum Thema Gastronomie ist im Stadtmuseum Klosterneuburg zu bestaunen.

Ältere Semester, die sich lebhaft an jene Palette an Gastronomiebetrieben, wie sie noch vor einigen Jahrzehnten vorhanden gewesen ist, erinnern können, wird wohl beim Rundgang durch die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum Klosterneuburg mehrheitlich eine gewisse Wehmut überkommen... weiter




"Wien über alles", Titelblatt der Erstausgabe für Klavier (l.), Porträtfoto von Eduard Strauss (1835–1916) alias "der fesche Edi". - © Museum der Johann-Strauss-Dynastie

Museumsstücke

Die Meriten des "feschen Edi"19

  • Als Resultat einer langen privaten Sammeltätigkeit wurde im vorigen Jahr in Wien-Alsergrund das Museum der Johann-Strauss-Dynastie gegründet.

Mit einer Fülle von reizenden Themenschwerpunkten begeistert seit vorigem Jahr das Museum der Johann-Strauss-Dynastie seine Besucher. Dem Musiker Eduard Strauss, Sohn des Walzerkönigs Johann Strauss (Vater), ist ein separater Ausstellungsbereich gewidmet... weiter




Links: Johann Strauß am Stehpult im Arbeitszimmer seiner Wiener Wohnung, Tempera, sign. Th. Zasche (Ausschnitt), rechts: "An der schönen, blauen Donau", Walzer op. 314, 1866/67, Titelblatt der Erstausgabe für Klavier. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Wiener, seid froh! Oho, wieso?10

  • In der Wiener Leopoldstadt, nicht weit vom großen Fluss entfernt, komponierte Johann Strauß 1867 den Walzer "An der schönen, blauen Donau".

Zu Lebzeiten des Walzerkönigs Johann Baptist Strauß stand dessen Sohn Johann, obgleich er von seinem Können bereits hinlänglich Zeugnis gegeben hatte, noch ganz und gar im Schatten des Altvorderen. Nachdem der Vater am 25. September 1849 plötzlich im 46... weiter




Karikatur auf die Kostenexplosion beim Bau des Wiener Rathauses. In: "Der Floh", 16. September 1883. - © Wienbibliothek im Rathaus

Museumsstücke

Die leeren Säckel der Wiener Rathausbauer12

  • Die Wienbibliothek im Rathaus widmet in seiner aktuellen Ringstraßen-Ausstellung dem eigenen Gebäude einen bemerkenswerten Schwerpunkt.

Für das Wiener Rathaus wurden in seiner Projektierungsphase zunächst unterschiedliche Standorte in Erwägung gezogen. Unter anderem standen für das ursprünglich als "Stadthaus" bezeichnete Projekt der spätere Börseplatz und – kurioserweise – sogar ein Standort gegenüber dem Stephansdom (im Bereich des späteren Haas-Hauses) zur... weiter




Kaffee-Urania-Wirt Hubert Horky, hier mit seinem Hund "Lady", hat mit den Fotos seiner Prater-Sammlung die Gasträume seines Kaffeehauses museal bestückt. - © Johann Werfring

Museumsstücke

Schmähführen im Nachtmuseum26

  • Im vergangenen Jahrzehnt wurde aus dem Kaffee Urania eine museale Stätte. Nun denkt der Wirt ans Aufhören, möchte aber seine Bilder weiterhin dort präsentieren.

Am 17. Juli 2015 hat Hubert Horky gemeinsam mit Stammgästen seinen 72. Geburtstag gefeiert. Schon seit mehr als 50 Jahren betreibt er das Kaffee Urania unweit vom Wiener Donaukanal. Nun denkt er ans Aufhören. Genug ist genug!Tagtäglich, außer an Sonntagen, sperrt er um 20.15 Uhr sein Nachtkaffeehaus auf. Danach kann man im Grätzel die Uhr stellen... weiter




Minna Lachs (l.), das Wiener Universitätsgebäude (um 1900), Helene Deutsch, geb. Rosenbach (r.). - © T. Lachs/JMW, Wien Museum, JMW

Museumsstücke

"Herr Rosenbach" - eine Studentin in Wien11

  • Eine spannende Sonderausstellung über 650 Jahre jüdisch-universitäre Beziehungsgeschichte in Wien ist derzeit im Jüdischen Museum Wien zu sehen.

Ein separates Ausstellungskapitel befasst sich mit der Geschichte von jüdischen Frauen an der Universität Wien. Die sich in den ersten Jahrzehnten nach Zulassung von Frauen an der Universität ergebenden Schwierigkeiten werden dabei pointiert im Spiegel von ausgewählten Lebenserinnerungen geschildert... weiter




Loseblattsammlung in Buchkassette, Laufzeit 1834 bis 1863 (l.), Seite eines Stammbuchs aus Wien, Laufzeit 1946 bis 1949 (r.). - © Österreichisches Museum für Volkskunde

Museumsstücke

Denkmäler der Freundschaft10

  • Eine reizende Ausstellung zu einer spezifischen Form der Erinnerungskultur ist derzeit im Museum für Volkskunde in Wien-Josefstadt zu sehen.

Wie eine österreichische Liebeserklärung an die Handschrift – in einer Zeit, in der selbige in anderen Ländern verschmäht und abgeschafft wird – mutet die aktuelle Sonderausstellung im Museum für Volkskunde in Wien-Josefstadt an. Ebenso wie die Schau selbst verdeutlicht auch der lesenswerte Katalog... weiter




Ansicht von Schloss Weilburg bei Baden. Stich nach Thomas Ender (Ausschnitt), nach 1835. - © Städtische Sammlungen Baden

Museumsstücke

Der Held von Aspern auf Sommerfrische19

  • Eine Ausstellung im Badener Kaiserhaus widmet sich facettenreich der "Weilburg", die Erzherzog Karl als Liebesgabe für seine junge Ehefrau errichten ließ.

Nachdem Erzherzog Karl (1771–1847), der "Held von Aspern", wie er wegen seines Sieges über Napoleon schon zu Lebzeiten genannt wurde, das Kriegshandwerk an den Nagel gehängt hatte, vermählte er sich im Alter von 44 Jahren mit der 18-jährigen Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg... weiter




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