• 18. November 2017

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Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Wer sich empört, lebt verköhrt1

  • Nebensächlichkeiten regieren die Welt. Und die künstliche Aufregung ist ihr Prophet.

"Empört euch!" hieß vor ein paar Jahren ein Buch. Kurz darauf entstand der Begriff Wutbürger. Danach wurde Gutmensch zum Schimpfwort. Und dann kam Sebastian Kurz. Das ist freilich eine zeitliche Abfolge, keine kausale. (Kausal kennst du nicht? Dann schmeiß mal Google an, du Opfer... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Verwunderungen17

  • Wenn verhandelt wird, brauchen die Verhandler Ruhe. Vor allem Ruhe vor der Realität.

Man darf sich wundern. Nahezu ständig. Über die ÖVP etwa. Die Partei also, die gerne Vermummungsverbote ausspricht, sich aber selbst als "Bewegung" mit dem Namen "Liste Kurz" bis zur Unkenntlichkeit verschleiert, stellt gerne den Finanzminister. Und zwar schon seit dem Regierunsantritt von Karl VI. im Jahre 1711, glaub ich... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Aus der Geschichte lärmen8

  • 100 Jahre sind seit dem Ausbruch der "Oktoberrevolution" und der Entstehung der Sowjetunion vergangen. Oder: Was geht mich das an?

Aufgrund des allgemeinen journalistischen Fetischs auf runde Geburtstage quellen nun aus allen Nachrichtenquellen die Dokumentationen und historischen Reportagen hervor. Was gibt es auch Bequemeres, als über ein Ereignis zu berichten, das man nicht erlebt hat, zumal alle, die dabei waren, nicht mehr leben... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Einig uneinig16

  • Der Nationalfeiertag ist gerade vorüber, die Nation als solche ist es wahrscheinlich auch bald.

Unterdrückte, wohin man blickt. Die Katalanen fühlen sich von Madrid unterdrückt, die Lombardei und Venetien von Rom. Dass die Schotten nicht die besten Haberer von London sind, hat sich auch schon herumgesprochen. Und regelmäßige Klagen der Bayern in Richtung Berlin gehören ebenfalls zur politischen Folklore. Nicht anders ist es bei uns... weiter




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Glossenhauer

Wir sind wieder wir90

  • Man gibt sich da und dort entsetzt über das Wahlergebnis. Dabei haben wir uns nur wieder gefunden.

Ist irgendwas passiert? Eigentlich nicht. Ein bisserl gewählt haben wir. Und zwar so, dass wir wieder einmal in die internationalen Schlagzeilen kommen. Das brauchen wir auch. Das ist kostenlose Werbung für den Tourismusstandort Österreich. Gerade jetzt... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

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He, Wähler!12

  • Was erzählen uns Wahlplakate? Ein kleiner Spaziergang durch den Plakatwald in Vorwahlzeiten.

Wer durch die Stadt geht, wird angebrüllt. Optisch. Von allen Seiten. Heinz-Christian "Photoshop formte diese blauen Augen" Strache lacht da ein bisserl grimmig von den Plakaten herunter, auf denen Botschaften transportiert werden. Damit man weiß, welche, sind sie in meinem schwarzen Kastl eingefangen... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Enthüllen Sie sich!15

  • Der deutsche Innenminister träumt schon von Software, die Gesichter erkennt. In Österreich kommt dafür nun die Schleierahndung.

Wie oft hat man das nicht schon bei Volksfesten, Rockkonzerten oder anderen Zusammenkünften organisierter Unvernunft (frei nach Michael Häupl) erlebt? Eine Frau betritt die Bühne, und wie der Hund nach dem Briefträger schnappt, beginnt ein Teil des männlichen Publikums automatisch mit dem Deppentestosteronchor: "Ausziagn! Ausziagn! Ausziagn... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Die Liste 54

  • Die Lücke auf dem Wahlzettel ist die analoge Antwort auf Facebook und Hassposter. Hier kann sich der Wähler Luft verschaffen.

Vieles hat sich geändert seit 2013. Damals war Fidel Castro noch unter den Lebenden, ebenso Prince und David Bowie oder - wär’s gern ein bisschen schwerer mag - Helmut Kohl. Auch ein Blick auf den Stimmzettel zeigt deutlich, wie sehr sich die Welt seither weitergedreht hat. Das Team Stronach ist verschwunden. Erinnern Sie sich noch... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Luchsus Probleme8

  • Ob im Wald, in der Welt oder bei der Wahl: Es bleiben so viele Fragen offen.

Es ist so vieles unklar. Nehmen wir zum Beispiel den Luchs aus dem Pinzgau, der tot in Bayern aufgefunden wurde. Dessen merkwürdiges Ableben produzierte die schöne Schlagzeile: "Luchs ohne Kopf und Pfoten - Todesursache unklar". Da kann man nur spekulieren: Hat er sich selber den Schädel abgerissen, dann die eine Pfote und dann die . . ... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Absolut obsoletistischer Absolutismus7

  • Das ist nicht die beste Kolumne, aber vielleicht ist sie ganz gut.

Irgendwann vor zwanzig Jahren hat das angefangen. Ich glaube, es war wieder einmal einer der Sprachzerstörer aus der Werbung. Der Mensch brauchte eine Idee. Hatte aber keine. Und da kam ihm der Gedanke, statt einer Idee einen Superlativ zu verwenden. Und da stand dann plötzlich überall plakatiert: Österreichs bester Leberkäse... weiter




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