• 21. Dezember 2014

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Schlagwortsuche

Alexia Weiss ist Journalistin und Autorin. - © Paul Divjak

Ignoranz14

Unlängst wurde das Kind gefragt, wie es in seiner Religion denn Weihnachten feiere: gemeint war Chanukka, das Lichterfest, das jeweils im Winter – und heuer auch in zeitlicher Nähe zu Weihnachten – begangen wird. Das Kind hat sich inzwischen bereits an Fragen dieser Art gewöhnt, aber wenn es mir dann davon erzählt... weiter




20141130chann - © Foto: Alexia Weiss

Ein bisserl Kitsch4

Wenn die Stadt sich weihnachtlich schmückt und die Auslagen festlich dekoriert werden ist nicht nur Advent – auch Chanukka, das jüdische Lichterfest, naht. Mit diesem ist zwar traditionell nicht ein Geschenkesegen im weihnachtlichen Ausmaß verbunden – aber die Mehrheitskultur hinterlässt gerne ihre Spuren im Alltag von Minderheiten... weiter




Auch Gerhard Meseck hat etwas für den 9. November geplant: unter dem Titel "Voll gegen die Mauer" setzt er seinen Kampf für die Renovierung einer mittelalterlichen Synagoge in Korneuburg fort. - © Foto: Gerhard Meseck

Tut etwas!4

  • Der 9. November ist eines dieser neuralgischen Daten: ein schlimmes Datum, eines, das sich in der kollektiven Erinnerung tief eingebrannt hat.

Halloween steht vor der Tür und ein Cartoon macht die Runde, der einen orthodoxen Juden mit einer Lupe in der Hand zeigt – er untersucht damit einen Kürbis. Nein, Halloween oder Allerheiligen feiern Juden nicht, doch im November erinnert man sich alljährlich an die Pogrome, die es in Österreich 1938 in diesem Monat gab... weiter




Challot sind die zopfförmigen Brote, die traditionell am Schabbat gegessen werden. Man kann sie in der koscheren Bäckerei kaufen – viele Frauen backen sie allerdings selbst, wobei die Rezepte variieren, denn man kann sie mit und ohne Eiern und aus verschiedenen Mehlsorten zubereiten. - © Foto: Wikimedia/Yoninah

Jiddischkeit stärken4

Für observante Juden ist jeder Samstag ein Ruhetag: mit Sonnenuntergang beginnt Freitag Abend der Schabbat, der Samstag Abend ebenfalls mit Sonnenuntergang wieder endet. Während dieser 24 Stunden wird keine Arbeit verrichtet – das inkludiert auch den Gebrauch elektronischer Geräte oder das Verwenden von Geld, sprich: das Einkaufen... weiter




Alexia Weiss ist Journalistin und Autorin. - © Stanislav Jenis

Hohle Phrasen4

Es ist Mitte Oktober und es trudeln nach und nach die Einladungen für Gedenkveranstaltungen ein – der November naht und damit die Erinnerung an die Pogrome der Nationalsozialisten, das Brennen der Synagogen in Wien.Hier hat der Stadttempel in der Seitenstettengasse als einziges jüdisches Gotteshaus die NS-Zeit überstanden... weiter




Das Jüdische Filmfestival Wien (8. bis 23. Oktober, Votiv Kino und De France Kino) steht heuer unter dem Titel "Shalom Oida!". - © Foto: JFW

Oida! – Wirklich?2

Es gibt Worte, die sind einem einfach zuwider – wobei das natürlich eine sehr individuelle Sache ist. Zu meinen sprachlichen Hassobjekten zählt zum Beispiel "geil", das vor allem in der Werbung so inflationär eingesetzt wird. Und dann gibt es da noch den Begriff "Oida", den man vor einigen Jahren öfter... weiter




Ruhejahr4

Eben begann für Juden weltweit das Jahr 5775. Für Bauern in Israel ist es ein ganz besonderes Jahr, denn es ist ein Ruhejahr, Schmitta genannt. Die Tora sieht vor, dass alle Ackerflächen, aber auch Weinberge, Olivenhaine während sechs Jahren bestellt und gepflegt werden, das Land aber im jeweils siebenten Jahr brach liegt... weiter




Aufatmen6

Das Schlimmste ist wieder einmal überstanden. Der wochenlange Raketenbeschuss Israels durch die Hamas aus dem Gazastreifen hat vorläufig ein Ende – der Waffenstillstand hält bisher. Nun können beide Seiten ihre Wunden lecken, trauern, wieder einen geordneten Alltag leben oder mit dem Wiederaufbau beginnen... weiter




Alexia Weiss. - © Stanislav Jenis

Ich wünsche mir19

  • Angesichts der aktuellen Ohnmacht war es mir heute ein Anliegen, irgendetwas Positives zu formulieren.

Ich wünsche mir, dass die kriegerische Auseinandersetzung in Israel/Gaza sofort ein Ende hat.Ich wünsche mir, dass kein israelischer Zivilist, kein palästinensisches Kind, kein israelischer Soldat, kein Hamas-Kämpfer mehr sterben muss, denn in diesem Kampf kann keiner gewinnen... weiter




20140627wjc - © Foto: Alexia Weiss

Von Scholem und Masl5

  • Der Wiener Jüdische Chor (WJC) feierte seinen 25. Geburtstag.

Nicht nur ein Konzert, sondern "eine vielsprachige Grußbotschaft voller Vitalität und Lebensfreude" – das seien die Auftritte des Wiener Jüdischen Chores (WJC), betonte Volkstheater-Direktor Michael Schottenberg Donnerstag Abend, noch bevor der Chor überhaupt die Bühne seines Hauses betreten hatte. Der Anlass: man feiert dieser Tage den 25... weiter




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Platz 10: CLEVERE ÄFFCHEN. Weißbüschelaffen können mit Lehrvideos etwas anfangen - jedenfalls wenn es darum geht, Leckereien aus einer Kiste zu holen. Den meisten der in Südamerika heimischen Tiere gelang das, nachdem sie im brasilianischen Dschungel per Video Artgenossen zugesehen hatten, die den Kistentrick schon beherrschten.

19.12.2014: Während in Österreich die Berge großteils grün bleiben, überqueren die Kanadier so manche Brücken auf Langlauf-Ski. Wie hier die Bill Thorpe Walking Brücke in Fredericton, New Brunswick. Doch nicht für immer: Liebesschlösser an der Pont des Arts in Paris werden entfernt.

Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).  Der diesjährige Friedensnobelpreis ist am Mittwoch an Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien verliehen worden.

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