• 27. Mai 2015

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#jesuisjuif / #jesuisjuive19

Es war am heutigen Montag das Thema Nummer eins: mit wem immer man von der Wiener jüdischen Gemeinde gesprochen hat – die Empörung war groß. Viele sind dem Aufruf der Bundesregierung sowie der in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaften gefolgt und haben Sonntag Nachmittag an der Kundgebung unter dem Motto #jesuischarlie am... weiter




Wie ein Seismograph10

"Wir haben davor gewarnt, dass sich dies auf ganz Frankreich ausbreitet – zu unserem Bedauern ist es genau so gekommen", sagte der jüdische französische Parlamentsabgeordnete Meyer Habib diese Woche nach dem grauenhaften Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo in Paris... weiter




Alexia Weiss ist Journalistin und Autorin. - © Paul Divjak

Ignoranz15

Unlängst wurde das Kind gefragt, wie es in seiner Religion denn Weihnachten feiere: gemeint war Chanukka, das Lichterfest, das jeweils im Winter – und heuer auch in zeitlicher Nähe zu Weihnachten – begangen wird. Das Kind hat sich inzwischen bereits an Fragen dieser Art gewöhnt, aber wenn es mir dann davon erzählt... weiter




20141130chann - © Foto: Alexia Weiss

Ein bisserl Kitsch4

Wenn die Stadt sich weihnachtlich schmückt und die Auslagen festlich dekoriert werden ist nicht nur Advent – auch Chanukka, das jüdische Lichterfest, naht. Mit diesem ist zwar traditionell nicht ein Geschenkesegen im weihnachtlichen Ausmaß verbunden – aber die Mehrheitskultur hinterlässt gerne ihre Spuren im Alltag von Minderheiten... weiter




Auch Gerhard Meseck hat etwas für den 9. November geplant: unter dem Titel "Voll gegen die Mauer" setzt er seinen Kampf für die Renovierung einer mittelalterlichen Synagoge in Korneuburg fort. - © Foto: Gerhard Meseck

Tut etwas!5

  • Der 9. November ist eines dieser neuralgischen Daten: ein schlimmes Datum, eines, das sich in der kollektiven Erinnerung tief eingebrannt hat.

Halloween steht vor der Tür und ein Cartoon macht die Runde, der einen orthodoxen Juden mit einer Lupe in der Hand zeigt – er untersucht damit einen Kürbis. Nein, Halloween oder Allerheiligen feiern Juden nicht, doch im November erinnert man sich alljährlich an die Pogrome, die es in Österreich 1938 in diesem Monat gab... weiter




Challot sind die zopfförmigen Brote, die traditionell am Schabbat gegessen werden. Man kann sie in der koscheren Bäckerei kaufen – viele Frauen backen sie allerdings selbst, wobei die Rezepte variieren, denn man kann sie mit und ohne Eiern und aus verschiedenen Mehlsorten zubereiten. - © Foto: Wikimedia/Yoninah

Jiddischkeit stärken5

Für observante Juden ist jeder Samstag ein Ruhetag: mit Sonnenuntergang beginnt Freitag Abend der Schabbat, der Samstag Abend ebenfalls mit Sonnenuntergang wieder endet. Während dieser 24 Stunden wird keine Arbeit verrichtet – das inkludiert auch den Gebrauch elektronischer Geräte oder das Verwenden von Geld, sprich: das Einkaufen... weiter




Alexia Weiss ist Journalistin und Autorin. - © Stanislav Jenis

Hohle Phrasen4

Es ist Mitte Oktober und es trudeln nach und nach die Einladungen für Gedenkveranstaltungen ein – der November naht und damit die Erinnerung an die Pogrome der Nationalsozialisten, das Brennen der Synagogen in Wien.Hier hat der Stadttempel in der Seitenstettengasse als einziges jüdisches Gotteshaus die NS-Zeit überstanden... weiter




Das Jüdische Filmfestival Wien (8. bis 23. Oktober, Votiv Kino und De France Kino) steht heuer unter dem Titel "Shalom Oida!". - © Foto: JFW

Oida! – Wirklich?2

Es gibt Worte, die sind einem einfach zuwider – wobei das natürlich eine sehr individuelle Sache ist. Zu meinen sprachlichen Hassobjekten zählt zum Beispiel "geil", das vor allem in der Werbung so inflationär eingesetzt wird. Und dann gibt es da noch den Begriff "Oida", den man vor einigen Jahren öfter... weiter




Ruhejahr4

Eben begann für Juden weltweit das Jahr 5775. Für Bauern in Israel ist es ein ganz besonderes Jahr, denn es ist ein Ruhejahr, Schmitta genannt. Die Tora sieht vor, dass alle Ackerflächen, aber auch Weinberge, Olivenhaine während sechs Jahren bestellt und gepflegt werden, das Land aber im jeweils siebenten Jahr brach liegt... weiter




Aufatmen6

Das Schlimmste ist wieder einmal überstanden. Der wochenlange Raketenbeschuss Israels durch die Hamas aus dem Gazastreifen hat vorläufig ein Ende – der Waffenstillstand hält bisher. Nun können beide Seiten ihre Wunden lecken, trauern, wieder einen geordneten Alltag leben oder mit dem Wiederaufbau beginnen... weiter




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