• 21. November 2017

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Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Der richtige Zeitpunkt11

Das Gedenkjahr 2018 wirft seine Schatten voraus. 100 Jahre Erste Republik. 80 Jahre seit Beginn des nationalsozialistischen Terrorregimes in Österreich. Wenn man mit Familien spricht, deren Vorfahren 1938 aus Wien geflüchtet sind, kommt immer wieder die Aussage: Die Großeltern, die Urgroßeltern waren assimiliert. Sie waren hier gut integriert... weiter




Diskussion im Vorfeld der Wahl des Vorstands der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien am 19. November: (vlnr) Dezoni Dawaraschwili (Georgische Juden), Robert Sperling (Bund), Dina Margules-Rappaport (Chaj), Oskar Deutsch (Atid), Chanan Babacsayv (Bucharische Juden), Reuven Rennert (Khal Israel), Yaacov Frenkel (Kehille). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Distanz zur FPÖ28

Am 15. November organisiert SOS Mitmensch eine Menschenkette rund um das Regierungsviertel, Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Ballhausplatz. Die Botschaft: "Schützen wir unsere Ministerien vor der drohenden Übernahme durch Rechtsextreme!" Und: "Ministerien sollten ausschließlich von Personen geführt werden... weiter




Jung und alt: Erich Lederer, Sohn von Szerena und August Lederer, der bis in die 1970er Jahre mit der Republik Österreich um Herausgabe von Klimts Beethovenfries kämpfte, vor seinem eigenen Porträt von Egon Schiele.  - © Privat

Jüdisch leben

Beschämend14

Gustav Klimts Beethovenfries gilt als eines der Hauptwerke des österreichischen Künstlers. Bis heute ist er Teil der Sammlung des Belvedere, bis heute kann er in Wien besichtigt werden und lockt Jahr für Jahr tausende Besucher und Besucherinnen in die Secession... weiter




Dorothy Singer vor dem künftigen neuen Standort ihres Book Shop Singer am Rabensteig (Ecke Seitenstettengasse). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Liebe Bücherwürmer, es gibt good news!49

Als Ende Juni bekannt wurde, dass der Book Shop Singer in der Dorotheergasse per Jahresende schließen muss, weil das Jüdische Museum Wien, wo die Buchhandlung derzeit eingemietet ist, den Pachtvertrag kündigte, war nicht nur ich mehr als betrübt. Ein einzigartiges Sortiment wäre damit in Wien nicht mehr verfügbar gewesen... weiter




Aktuell gibt es keine Beziehungen zwischen Israelitischer Kultusgemeinde und der FPÖ. Geändert werden kann das nur durch einen Beschluss des Kultusvorstands. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Am Nein zur FPÖ ändert sich vorerst nichts17

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien unterhält derzeit keine wie auch immer gearteten Beziehungen zur FPÖ: Es gibt keine Treffen mit FPÖ-Politikern und –Politikerinnen, diese werden auch nicht zu Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen in der Wiener jüdischen Gemeinde eingeladen... weiter




Die Jüdische Österreichische Hochschülerschaft lud Montag Abend zu einer Diskussion mit Vertretern politischer Parteien, die zur Nationalratswahl am kommenden Sonntag antreten. Von links nach rechts: Alma Zadic (Liste Pilz), Albert Steinhauser (Grüne), Tanja Wehsely (SPÖ), Martin Engelberg (ÖVP), Christian Moritz (NEOS). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Wie hältst du es mit der FPÖ?27

Von den antisemitischen Tönen im laufenden Nationalratswahlkampf bis zur Haltung zur Israel-Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment, Sanctions): Montag Abend lud die Jüdische Österreichische HochschülerInnenschaft (JÖH) Vertreter und Vertreterinnen von SPÖ, ÖVP, Grünen... weiter




Erwin Javor hat seine Familiengeschichte in eine Zusammenschau jüdischen Lebens nach dem Holocaust verpackt ("Ich bin ein Zebra. Eine jüdische Odyssee", nun erschienen im Amalthea Verlag). - © Privat

Jüdisch leben

Das Schtetl ist schon weit weg10

Was begründet die jüdische Identität? Ist es nur die Geburt? Ist es die Religiosität? Die Verfolgungsgeschichte? Die Kultur? Eine Opferrolle? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Ich kenne Erwin Javor schon viele Jahre. Und ja, wenn nun jemand sagt, ist ja kein Wunder, sie hat ja damals, als seine Frau, die Sängerin und Schauspielerin Anita Ammersfeld... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Über Österreicher und vermeintliche Nicht-Österreicher7

Die Äpfel wurden in Honig getaucht und die Süße genossen und wir haben dem Klang des Schofar gelauscht. Rosch HaSchana, das jüdische Neujahrsfest, ist vorüber. Die Hohen Feiertage sind es allerdings noch nicht. Kommenden Samstag wird gefastet, denn es ist Jom Kippur, der Versöhnungstag... weiter




Chanan Babacsayv (li) und Israel Abramov (re) vergangenen Jänner: Anlässlich des Holocaust-Gedenktages beteiligten sie sich an der #WeRemember-Aktion des Jüdischen Weltkongresses. - © Privat

Jüdisch leben

Integration, nicht Assimilation22

Sommerfest der bucharisch-jüdischen Community in Wien: ein bisschen Programmatisches (nicht nur der Nationalrat, auch der Kultusvorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wird noch dieses Jahr neu gewählt), viel Smalltalk, ein zum Spirit des Abends passendes Buffet mit koscherer aschkenasisch-sephardischer Fusion-Küche... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Da kann ich nicht mit50

Never again! Dieser Kampfspruch hat in so mancher Sonntagsrede seinen Biss, seine Kraft verloren. Wenn etwas zur hohlen Phrase verkommt, dann sollte man zwei Mal überlegen, bevor man es in einer politischen Ansprache nutzt. Als von Weitem sichtbares Graffiti auf einem Flakturm im Augarten hätten die beiden Worte aber nicht treffender sein können:... weiter




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