• 12. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Erwin Javor hat seine Familiengeschichte in eine Zusammenschau jüdischen Lebens nach dem Holocaust verpackt ("Ich bin ein Zebra. Eine jüdische Odyssee", nun erschienen im Amalthea Verlag). - © Privat

Jüdisch leben

Das Schtetl ist schon weit weg11

Was begründet die jüdische Identität? Ist es nur die Geburt? Ist es die Religiosität? Die Verfolgungsgeschichte? Die Kultur? Eine Opferrolle? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Ich kenne Erwin Javor schon viele Jahre. Und ja, wenn nun jemand sagt, ist ja kein Wunder, sie hat ja damals, als seine Frau, die Sängerin und Schauspielerin Anita Ammersfeld... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Über Österreicher und vermeintliche Nicht-Österreicher7

Die Äpfel wurden in Honig getaucht und die Süße genossen und wir haben dem Klang des Schofar gelauscht. Rosch HaSchana, das jüdische Neujahrsfest, ist vorüber. Die Hohen Feiertage sind es allerdings noch nicht. Kommenden Samstag wird gefastet, denn es ist Jom Kippur, der Versöhnungstag... weiter




Chanan Babacsayv (li) und Israel Abramov (re) vergangenen Jänner: Anlässlich des Holocaust-Gedenktages beteiligten sie sich an der #WeRemember-Aktion des Jüdischen Weltkongresses. - © Privat

Jüdisch leben

Integration, nicht Assimilation22

Sommerfest der bucharisch-jüdischen Community in Wien: ein bisschen Programmatisches (nicht nur der Nationalrat, auch der Kultusvorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wird noch dieses Jahr neu gewählt), viel Smalltalk, ein zum Spirit des Abends passendes Buffet mit koscherer aschkenasisch-sephardischer Fusion-Küche... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Da kann ich nicht mit51

Never again! Dieser Kampfspruch hat in so mancher Sonntagsrede seinen Biss, seine Kraft verloren. Wenn etwas zur hohlen Phrase verkommt, dann sollte man zwei Mal überlegen, bevor man es in einer politischen Ansprache nutzt. Als von Weitem sichtbares Graffiti auf einem Flakturm im Augarten hätten die beiden Worte aber nicht treffender sein können:... weiter




Carla Amina Baghajati, Mitbegründerin der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, und der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister bei einem muslimisch-jüdischen Dialogtreffen am Sonntag im Palmenhaus der Blumengärten Hirschstetten. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Abrahams Kinder16

Ein wunderbarer Sommer geht zu Ende. Die letzte Urlaubsstation vergangene Woche: Venedig. Die historischen Kunstschätze der Stadt sind stark christlich geprägt (viele davon zu sehen im Museum "Gallerie dell’Accademia") – im Ghetto begegnet man dem jüdischen Erbe... weiter




Wer hinschauen will, der findet die Spuren der Vergangenheit. Tafel an der Leopoldskirche im zweiten Bezirk. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

"Hebräerhunde"77

  • Der Antisemitismus nervt viele, überwunden ist er noch nicht. In Wien hat er eine lange Geschichte.

Antisemitismus. Ja, schon wieder Antisemitismus. Wie oft habe ich in den vergangenen Monaten gehört: gibt es kein anderes Thema? Ein bisschen habe ich das Gefühl, es ist wie mit dem Holocaust, dann um 2000 den Entschädigungsverhandlungen. Der Ruf nach dem Schlussstrich. Das gilt auch für den Antisemitismus. Was wird einem dann so alles serviert... weiter




Kommentar

Jüdisch leben

Die FPÖ schafft den klaren Bruch einfach nicht70

  • SPÖ und ÖVP sollten genau überlegen, wen sie sich da möglicherweise ins Boot holen.

Nun also Johannes Hübner. Er ist nicht der erste FPÖ-Politiker, der mit antisemitischen Ansagen von sich reden macht(e). Die Liste ist lang: sie reicht vom verstorbenen Ex-Parteichef Jörg Haider ("ordentliche Beschäftigungspolitik", "Ich verstehe nicht, wie einer, der Ariel heißt... weiter




Gedenkstein auf dem Areal das ehemaligen Aspangbahnhofes. An die zehntausenden Menschen, die in der NS-Zeit von hier in ein Vernichtungslager deportiert wurden, wird künftig ein Denkmal erinnern, das derzeit entsteht (Baustelle im Hintergrund links). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Belastete Orte33

Ich fühle mich an belasteten Orten nicht wohl. Ständig kreisen dann die Gedanken nicht unbedingt darum, was dort vorgegangen ist, sondern wie sich die Menschen, denen an diesem Ort etwas Tragisches passiert ist, gefühlt haben. Gab es Tränen? Haben Sie mit den anderen, die sich in derselben Situation befanden, über ihre Angst gesprochen... weiter




Frauenabschnitt an der Klagemauer in Jerusalem. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Sollen Europas Reformjuden lauter sein?15

Mehrere Jahre wurde verhandelt, bis im Vorjahr der Plan stand: an der Klagemauer in Jerusalem sollen nicht nur Männer und Frauen jeweils getrennt beten können, sondern auch Männer und Frauen gemeinsam. Dies ist vor allem ein Anliegen von liberalen Jüdinnen und Juden weltweit. Sie stellen in den USA die überwiegende Mehrheit der jüdischen Gemeinden... weiter




Dem Book Shop Singer im Erdgeschoss des Jüdischen Museum Wien in der Dorotheergasse wurde der Pachtvertrag bis Jahresende gekündigt. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Oh no!199

Jeder buchaffine Mensch hat eine Lieblingsbuchhandlung. Meine ist seit vielen, vielen Jahren Book Shop Singer in der Dorotheergasse im Erdgeschoss des Jüdischen Museums Wien. Erst vergangenen Freitag habe ich neue Schätze von dort nach Hause getragen, die noch der Lektüre harren: "Jeder Tag ist Muttertag" von Hilary Mantel... weiter




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