• 19. November 2017

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Schlagwortsuche

Sieht aus wie das "Girl next door", steht aber unter Mordverdacht: die US-Studentin Amanda Knox. Foto: epa

Gesellschaft

Das Horrorhaus in der Partystadt

  • 30.000 Studenten leben in Perugia. Zwei von ihnen sind angeklagt, einen brutalen Sexualmord an einer amerikanischen Studentin begangen zu haben. Ein Lokalaugenschein in der umbrischen Stadt.

Den letzten Tag ihres Lebens verbrachte die Studentin Meredith Kercher wie immer. Sie erholte sich vom Feiern. Sie war auf einer Halloween-Party gewesen, hatte getrunken und getanzt. Die Fotos davon hat sie gleich danach auf ihre Facebook-Seite gestellt. Sie zeigen eine junge Frau mit langem braunen Haar, lachend, den Kopf zurückgeworfen... weiter




Durch tolerantes Verhalten wird der Mensch fähig, mit Menschen auszukommen, die anders sind als er selbst. Foto: Bilderbox

Gesellschaft

Großmut und Scharfsinn

  • Über Toleranz wird viel disktuiert - und das ist angesichts der gegenwärtigen Weltsituation mit all ihren Konfliktfeldern auch dringend notwendig.

Aber wird Toleranz gegenüber Andersgläubigen, Andersdenkenden, gegenüber Personen mit anderer Staatsangehörigkeit, anderer Hautfarbe und anderer Generationszugehörigkeit auch tatsächlich geübt? Ein Blick in die Welt lässt wenig positive Antworten auf diese Frage zu: vor allem der aktuelle... weiter




Das historische Paar Bonnie und Clyde posiert für die Kamera. Foto: AS, aus: Nick Yapp, "True Crime", Paragon Books, London.

Gesellschaft

Das romantische Mörderpärchen

  • Obwohl die beiden gewissenlose Verbrecher waren, gingen sie als edle Rebellen in die Geschichte ein.

Ein Dutzend Polizisten mit Maschinenpistolen eröffnet am 23. Mai 1934 um 9.14 Uhr das Feuer auf den sandfarbenen Ford 730 Deluxe Sedan. Mehr als 1000 Schüsse werden abgegeben; der große, stattliche Mann am Steuer wird von 27 Kugeln getroffen, von 50 seine kleine, zierliche Gefährtin... weiter




Die Folgen der Krise werden nicht nur von Finanzfakten verursacht, sondern entstehen auch durch Ansteckung, was niemals leichter und effizienter möglich war als im Medienzeitalter... Foto: Apa/Hochmuth

Medien

Vorsicht, ansteckende Krise!

  • Kein Seuchenteppich hält es auf, kein Tamiflu bekämpft die medialen und sonstigen Viren

Vom griechischen Philosophen Epiktet stammt der Satz: "Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen, die sie von den Dingen haben". Das klingt wie eine antike Version der aktuellen Ansicht, dass die Wirklichkeit eine "soziale Konstruktion" sei... weiter




Gebet beim "Iftar-Essen" im Wiener Rathaus. Foto: Ali Haydar Yurtsever

Islam

Ein Ausflug in die Parallelwelt

  • "Europa wird jetzt zu Luft und am Land überwacht. Aber das Land, von dem alles Mögliche seinen Ausgang nimmt, ist Österreich. Dort treffe ich alle Scheichs, und alle unsere Brüder sind dort. Zu diesem Zeitpunkt ist es das Land der internationalen Kommunikation geworden, das Land der Kontakte. Das am besten geeignete Land ist Österreich geworden. Alles verkehrt dort. Und dort ist jede Menge Geld im Umlauf."

Diese brisante Plauderei zwischen zwei mutmaßlichen Topterroristen fand am 15. Juni 2002 in der Mailänder Moschee statt. Der Algerier Abderrazak Mahdjoub, von dem die Aussage stammt, wurde zwei Jahre später der Mitwisserschaft an den Terroranschlägen in Madrid verdächtigt, bei denen 192 Menschen starben... weiter




"Der Papst scheut Kritik nicht. Wohl aber seine Anbeter (was theologisch nicht akzeptabel ist)." Foto: epa/ Danilo Schiavella

Religion

Die Gefahr des Gottesverrats

  • Ich habe in den letzten Tagen viele E-Mails erhalten. Zu einigen markanten Positionen will ich im Folgenden Stellung beziehen, dies nicht zuletzt deshalb, weil hinter dem kirchenpolitisch unschönen Gerangel sich weitreichende Herausforderungen an die Kirche verbergen:

1. Mich haben viele Dankesbriefe erreicht, die mich aber nicht beruhigt haben. Denn sie zeugen vom hohen Ausmaß an Irritation, die bis in die Kernschichten unseres Kirchenvolks - und dies weit über die Grenzen unseres Landes - hineinreicht. 2. Wer meint, ich hätte keinen Respekt vor Benedikt XVI., macht es sich gar leicht... weiter




Felix Bernhard. Foto: Bernhard

Gesellschaft

Abschied von der Normalität

  • Felix Bernhard ist auf dem Weg in eine Karaoke-Bar, wo er jeden Donnerstagabend mit anderen Rock-Fans zum Playback singt. Zuvor war er noch beim Krafttraining im Fitnesscenter.

"Damals in der Klinik habe ich den Entschluss gefasst, ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu leben, in dem ich überall hinkomme und alles erreiche, was ich auch ohne Rollstuhl erreichen kann." Diesem Ziel ist der 33-Jährige Schritt für Schritt gefolgt. "Das Wichtigste ist, die Barriere im Kopf zu überwinden", sagt Felix Bernhard... weiter




Postman zufolge trägt das Fernsehen dazu bei, dass der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen verschwindet. Foto: Bilderbox

Bildung

Die optische Revolution

  • Er konnte sehr gut provozieren, wenn es um den Einfluss der Medien auf unsere Gesellschaft ging: Neil Postman (1931 bis 2003), der heute vor allem durch seine Streitschrift "Wir amüsieren uns zu Tode" (1985) bekannt ist.

1982 hatte der US-amerikanische Kommunikationswissenschafter allerdings schon sein Buch "Das Verschwinden der Kindheit" (Deutsch 1983) veröffentlicht, das damals so heftige wie unterschiedliche Reaktionen hervorrief. Sahen die einen in seiner Arbeit die Ausführungen eines Kulturpessimisten... weiter




Die jungen Menschen erwarten, dass die Alten immer gepflegt und gesund ausschauen und den Jungen nicht unangenehm erscheinen. Foto: Bilderbox

Gesundheit

Wider den Heiterkeitszwang

  • Ich werde alt, ich muss auf meine Gesundheit achten, unsere Gesellschaft kann nur gesunde Alte brauchen, Kranke stellen Ansprüche, ihre Pflege kostet Geld, das für andere Zwecke dringend benötigt wird. Unsere Gesellschaft braucht junge, agile, positiv denkende Menschen, negatives Denken macht krank.

Lenkt euch ab, Leute! Wenn, was sich nicht vermeiden lässt, die einst Jungen, Agilen selbst alt geworden sind, haben sie die Pflicht, die noch Jüngeren nicht damit zu belasten, also möglichst gesund und jugendlich auszusehen. Lenkt euch ab, Leute! Kauft euch eines der bunten Magazine, in denen euch junge, gesunde... weiter




Gesellschaft

Unbegrenzte Bedürfnisse

Mitten in der Weltwirtschaftskrise, 1932, schrieb der englische Romanautor und Journalist Herbert George Wells in seiner Wirtschafts- und Kulturgeschichte "Arbeit, Wohlstand und das Glück der Menschheit": "Es ist ein großer Irrtum, zu glauben, dass die Vergangenheit eine geruhsame Zeit war und die Gegenwart eine Zeit des Angetriebenseins ist... weiter




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