• 24. Januar 2018

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Nicht nur das Glaubensangebot sorgte im Frühchristentum für großen Zulauf, sondern auch die soziale Dimension der Religion. Foto: Aus "Symbole der katholischen Kirche", Brandstätter Verlag

Religion

Evolution zur Staatsreligion

  • Betrachtet man die Entwicklung des frühen Christentums anhand darwinistischer Modelle, zeigt sich, dass es viele einleuchtende Gründe für einen "Wettbewerbsvorteil" dieser Religion gibt.
  • Darwinismus und Christentum stehen in einem nicht immer spannungsfreien Verhältnis zueinander. Die Frage, wie die Entstehung des Lebens zu deuten sei, berührt Kernfragen der christlichen Lehre.

Gleichzeitig gehen Neo-Darwinisten wie der britische Biologe und Bestsellerautor Richard Dawkins so weit, Religion an sich - vor allem das Christentum - als eine krankhafte Verwirrung des menschlichen Geistes zu bezeichnen, wie es bereits der programmatische Titel seines umstrittenen Buches, "The God Delusion" (dt... weiter




Materialien für textile Handarbeiten finden heute kaum noch Käuferinnen. Foto: Zippel

Freizeit

Surfen statt sticken

  • Das Handarbeitsgeschäft ist aus dem Wiener Stadtbild weitgehend verschwunden - eine Folge geänderter Mode-, Wohn- und Freizeittrends.

Die Vielfalt des Warenangebots im Textilbereich ist nicht zu überbieten, meint man als Konsument, wenn man in den riesigen Kaufpalästen die vollgestopften Regale betrachtet und nach Zeit und Herzenslust die besten Angebote gustieren kann. Auf Kleiderstangen hängen Hosen, Kleider, Jacken, Blusen in allen Größen, Farben und Ausführungen... weiter




SPD-Vorsitzender Franz Müntefering verglich Hedge-Fonds mit Heuschrecken. Doch sind Hedger wirklich nur Kahlfresser, die Menschen ihrer Existenzgrundlage berauben? Foto: dpa

Wirtschaft

Seerosen, Sünden und Sondermüll

  • Vom Glückspiel über Naturkatastrophen bis zu biblischen Plagen: Die Sprache der Krise treibt seltsame metaphorische Blüten. Die Seerose gilt "als Meister der Selbstinszenierung, weil alle Voraussetzungen ihrer Schönheit unter Wasser verborgen bleiben". Botaniker enttarnten die meisterlich Schöne jedoch als "Starkzehrer", zumal sie ihrem Untergrund unbändig Nährstoffe entziehe und somit die Zerstörung ihres eigenen Lebensraums betreibe.

Für Daniel Goeudevert versinnbildlicht das nimmersatte Gewächs die inhumane Logik ungezügelt agierender Finanzmärkte: deren "moralfreie" Bildschirmästhetik aus Zahlen und Grafiken blende die (ökonomische) Wirklichkeit aus. Diese Form des Realitätsverlustes verleite zu extremen Risiken... weiter




22. Juli 2009: Ein britisches Regiment wird für seinen Einsatz in Afghanistan geehrt. Aber die Welt bräuchte eine Friedensordnung. Foto: epa

Gesellschaft

Minimierung von Konflikten

  • Das Wiener "Universitätszentrum für Friedensforschung" (UZF) arbeitet seit 1973 an den Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens der Völker.

Das Universitätszentrum für Friedensforschung (UZF) wurde 1973 gegründet, Gründungspräsident war der Philosoph Leo Gabriel, der aber auch ein Standbein an der katholisch-theologischen Fakultät hatte, an der das neue Institut bis 1995 (als ich Präsident wurde) angesiedelt war... weiter




Die berühmte "unsichtbare Hand" des Marktes kann zuweilen auch harte Schläge austeilen: Hier sieht man etwa eine Arbeitslosenschlange in New York. Foto: epa/ Lane

Kultur

Suche nach dem Machbaren

  • Wer die gegenwärtige Wirtschaftskrise begreifen will, darf gedanklich nicht bei den großen alten Gesellschaftstheorien verharren.
  • Nestroys sozialkritische Feststellung "So gibt´s viel gute Mensch´n, aber grundschlechte Leut´" ist weit mehr als bloß ein sarkastisches Bonmot. Mit dieser profunden Definition hat er auch die marxistische Analyse des Kapitalismus vorweggenommen.

Gemäß dieser ist der Mensch ja von Natur aus ein soziales, solidarisches Wesen, das nur eben leider durch die bestehenden kapitalistischen Produktionsverhältnisse deformiert wird. Gemeinsame Vernunft? Die klassische Nationalökonomie geht hingegen von einer genau entgegengesetzten These aus: Der Mensch sei von Natur aus egoistisch... weiter




Die Hamas beruft sich bei ihrem Kampf gegen Israel ausdrücklich auf die alten "Protokolle". Foto: Hamas-Jugendlager in Palästina/ apa/ Ali Ali

Terrorismus

Die Mär von der Weltverschwörung

  • Die 1905 veröffentlichten "Protokolle der Weisen von Zion" erfreuen sich heutzutage bei radikalen Arabern großer Beliebtheit- dabei handelt es sich hier um eine infame antisemitische Fälschung.

Die Hasstiraden radikaler Araber und Islamisten machen Gebrauch von exportiertem europäischem Giftmüll: Den gefälschten "Protokollen der Weisen von Zion", die 1905 erschienen und eine angebliche zionistische Verschwörung mit dem Ziel der Weltherrschaft "aufdeckten"... weiter




Die "German University of Technology" in Muscat, der Hauptstadt von Oman, ist eine neu gegründete Elite-Universität. Foto: Heintel

Bildung

Wissensdurst im Morgenland

  • Die Länder der arabischen Halbinsel investieren zurzeit sehr viel Geld in die Verbesserung ihrer Bildungsstruktur - eine Bestandsaufnahme.

Im arabischen Raum hat man die Bildung als nachhaltige Ressource der Zukunft entdeckt. Länder wie der Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar, Bahrain oder Saudi-Arabien investieren neuerdings stark in Bildungsinfrastruktur, in Forschung und Entwicklung... weiter




Sieht aus wie das "Girl next door", steht aber unter Mordverdacht: die US-Studentin Amanda Knox. Foto: epa

Gesellschaft

Das Horrorhaus in der Partystadt

  • 30.000 Studenten leben in Perugia. Zwei von ihnen sind angeklagt, einen brutalen Sexualmord an einer amerikanischen Studentin begangen zu haben. Ein Lokalaugenschein in der umbrischen Stadt.

Den letzten Tag ihres Lebens verbrachte die Studentin Meredith Kercher wie immer. Sie erholte sich vom Feiern. Sie war auf einer Halloween-Party gewesen, hatte getrunken und getanzt. Die Fotos davon hat sie gleich danach auf ihre Facebook-Seite gestellt. Sie zeigen eine junge Frau mit langem braunen Haar, lachend, den Kopf zurückgeworfen... weiter




Durch tolerantes Verhalten wird der Mensch fähig, mit Menschen auszukommen, die anders sind als er selbst. Foto: Bilderbox

Gesellschaft

Großmut und Scharfsinn

  • Über Toleranz wird viel disktuiert - und das ist angesichts der gegenwärtigen Weltsituation mit all ihren Konfliktfeldern auch dringend notwendig.

Aber wird Toleranz gegenüber Andersgläubigen, Andersdenkenden, gegenüber Personen mit anderer Staatsangehörigkeit, anderer Hautfarbe und anderer Generationszugehörigkeit auch tatsächlich geübt? Ein Blick in die Welt lässt wenig positive Antworten auf diese Frage zu: vor allem der aktuelle... weiter




Das historische Paar Bonnie und Clyde posiert für die Kamera. Foto: AS, aus: Nick Yapp, "True Crime", Paragon Books, London.

Gesellschaft

Das romantische Mörderpärchen

  • Obwohl die beiden gewissenlose Verbrecher waren, gingen sie als edle Rebellen in die Geschichte ein.

Ein Dutzend Polizisten mit Maschinenpistolen eröffnet am 23. Mai 1934 um 9.14 Uhr das Feuer auf den sandfarbenen Ford 730 Deluxe Sedan. Mehr als 1000 Schüsse werden abgegeben; der große, stattliche Mann am Steuer wird von 27 Kugeln getroffen, von 50 seine kleine, zierliche Gefährtin... weiter




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