• 22. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Ein naiver Umgang mit dem Thema wird Flüchtlingsaktivisten mitunter vorgeworfen. - © afp/John Thys

Gastkommentar

Plädoyer gegen postmoderne Toleranz15

  • Nicht die Toleranz an sich, sondern ihre zu hohen oder zu niedrigen Ausprägungen können tatsächlich zum Problem werden.

Die Zeitschrift "Biber" hat vor etwa einem Jahr unter dem Titel "Die Österreicher sind zu nett" ein Interview mit der vor fünf Jahren aus Afghanistan nach Wien geflüchteten Journalistin Tanya Kayhan veröffentlicht. Sie trat im Gespräch dafür ein, dass Wertekurse für afghanischen Flüchtlinge nach strengeren Regeln und früher einsetzen sollten... weiter




Diese Dame könnte theoretisch auch eine 2000-Euro-Tasche tragen, tatsächlich hat sie nur ein paar Cent bezahlt. - © Sean Gallup/Getty Images

Mode

Die neue Schlichtheit3

  • High Fashion bedient sich an Billigkette: Aus der ikonischen blauen Plastik-Tragetasche von Ikea wird ein Balenciaga-Luxus-Accessoire. Was diese Umdrehung der Kopierverhältnisse über unsere Gesellschaft aussagt.

Ikea-Besuchern ist die blaue Tragetasche aus Plastik, die ein bisschen aussieht wie eine ausgebeulte Regentonne, wohl vertraut. Optisch ist die Tasche nicht unbedingt ein Hingucker, das Design folgt eher praktischen Anforderungen. 25 Kilogramm Belastung, 71 Liter Stauraum weisen die Produktmaße aus... weiter




Gesellschaft

Eigennutz hat Bestand3

Wenn Menschen anderen gegenüber freigiebig sind, lässt das nicht unbedingt auf Selbstlosigkeit schließen. Viele erhoffen sich davon durchaus eigene Vorteile, berichten Forscher in den Proceedings B der britischen Royal Society. Demnach sind Kooperationen zwischen Mitbewohnern, Arbeitskollegen oder Nationen Erfolg versprechender... weiter




Alexandra Weiss ist Politikwissenschafterin, Sozial- und Geschlechterforscherin an der Universität Innsbruck. Foto: privat

Gastkommentar

Political Correctness als Instrument einer inneren Spaltung13

  • Die Frauenbewegung forderte nie nur Emanzipation, sondern auch die Umverteilung von Arbeit, Ressourcen und Macht.

Begriff und Geschichte der Political Correctness haftet etwas Paradoxes an - sie scheint emanzipatorisch und reaktionär zugleich und hatte in verschiedenen historischen und politischen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen. Wurde sie innerhalb der Linken oft selbstironisch eingesetzt... weiter




Werner Sipp war bis Mitte Mai Präsident des Internationalen Suchtstoffkontrollrates (INCB), eines unabhängigen, quasi-gerichtlichen Organs, das die Umsetzung der internationalen Drogenkontrollübereinkommen der UNO überwacht. Foto: INCB

Gastkommentar

Mehr Hilfe für abhängige Frauen

  • Wir müssen geschlechterspezifische Unterschiede in der Drogenpolitik bewältigen. Ein Drittel der Süchtigen ist weiblich, aber nur jede fünfte Behandelte eine Frau.

Niemals werde ich meinen Besuch in der Frauen-Ambulanz im Pereira Rossell Krankenhaus in Montevideo (Uruguay) im November 2015 vergessen. Ich war in dem Land in meiner Funktion als Präsident des Internationalen Suchtstoffkontrollrates (INCB) und hatte die Möglichkeit... weiter




Milo Tesselaar ist politischer Entrepreneur. 2016 war er Kampagnenleiter von Irmgard Griss. Von 1. bis 3. Juni veranstaltet er mit dem Europäischen Forum Alpbach das Innovationslabor "Re:think Austria" zum Thema "Demokratie und Beteiligung neu denken". Foto: Maren Jeleff

Gastkommentar

Ein einziges Ministerium könnte alles ändern2

  • Demokratie ist dort lebendig und echt, wo frei darüber gestritten werden kann, worin sie besteht.

In Europa ist die Demokratie auf dem Prüfstand. Vielleicht ist sie teilweise in Gefahr. Das hat viele Gründe. Ein wesentlicher ist: Demokratie leistet nicht, was der Name verspricht. Der Glaube in das demokratische System und seine Institutionen schwindet oft in erschreckendem Ausmaß. Ein Ministerium für Demokratie könnte Abhilfe schaffen... weiter




Philippe Narval ist Geschäftsführer des Europäischen Forums Alpbach, das sich von 16. August bis 1. September dem Generalthema "Konflikt & Kooperation" widmet (Programm und Anmeldung: www.alpbach.org). Foto: privat

Gastkommentar

Auf dem Weg zu einem "Planetary Stewardship"5

  • Gastkommentar: Ein neues Erdzeitalter hat begonnen - und wir müssen Verantwortung übernehmen.

Wir haben es uns gut eingerichtet in unserer marktkonformen Gesellschaft, die uns über Jahrzehnte versprochen hat, dass es jeder nächsten Generation materiell besser gehen wird. Wir spüren nun, dass diese Erzählung nicht mehr tragbar ist und sich auch das über 12.000 Jahre dauernde Erdzeitalter Holozän überholt... weiter




Gastkommentar

Lebendige Schule - lebendiges Europa

Vorbei die Tage, als die Diskussionen um Europa als intellektuellen Entwurf kreisten. Manche Träume sind verbrannt, andere Wahrheit geworden. Eine sich beschleunigende Geschichte fordert ihre Bewährung. Europa ist heute Werkzeug, Handlungsrahmen, Lebenswirklichkeit... weiter




Trumps "America First" - Made in China. - © afp/Drew Angerer

Gesellschaft

Die Kunst, billig zu sein18

  • Eine kritische Betrachtung von Ivanka Trumps Modelinie.

Es war ein kurioses Bild, das vom US-deutschen Wirtschaftstreffen um die Welt ging: Wie Angela Merkel neben Ivanka Trump sitzt und ihr einen misstrauischen Blick zuwirft. Der Blick, die Haltung, die Mimik sprechen Bände. Und auch der Betrachter der Szene fragt sich... weiter




Hamed Abdel-Samad: Der 1972 geborene Politikwissenschaftler hat mehrere islamkritische Bücher veröffentlicht, die für heftige Diskussionen sorgten: Der Untergang der islamischen Welt. Eine Prognose (2010), Der islamische Faschismus: Eine Analyse (2014), Mohammed - eine Abrechnung (2015), Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses (2016). - © Antje Berghaeuser/laif/picturedesk.comInterview

Hamed Abdel-Samad

"Der Islam hat einen Geburtsfehler"202

  • Die Angst vor dem Islam grassiert in Europa. Zu Recht, meint der streitbare Islamkritiker Hamed Abdel-Samad. Ein Gespräch.

Wien. "Sind Sie der 16.30-Uhr-Termin?", fragt einer der beiden Herren in Schwarz und mit Knopf im Ohr. Sie werden sich für das Interview, bei dem Hamed Abdel-Samad mit dem Rücken zu Wand sitzen soll, dezent an den Nebentisch zurückziehen. Die Frage, ob der deutsch-ägyptische Islam- und Gesellschaftskritiker, der immer wieder Morddrohungen erhält... weiter




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