• 18. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Wie viele Leben passen in ein Leben? - Victor Klagsbrunn sagt: "Viele". - © Farmbauer

Porträt

Floridsdorf an der Copacabana5

  • Wiener Spuren in Rio de Janeiro: Ein Besuch bei Victor Klagsbrunn, der - vermittelt über den Schriftsteller Erich Hackl - auf seine österreichischen Wurzeln aufmerksam wurde.

Der Besuch bei Victor Klagsbrunn in Copacabana beginnt mit Kaffee und Büchern - über Immi-gration, Exil und von Erich Hackl. Der österreichische Schriftsteller hat Victor und der Familie Klagsbrunn eine Erzählung in dem Band "Drei tränenlose Geschichten" (Diogenes, 2014) gewidmet... weiter




Pop-CD

Steirische Klanglandschaften

  • Von Post- und Noiserock bis zu Pop-Appeal: Sound-Experimente dreier Grazer Bands.

Seit mehr als zehn Jahren bereits bereichern Fragments Of An Empire die österreichische Musikszene. Die klassische Postrock- und Progressive-Rock-Ästhetik wird vom Grazer Kollektiv kunstvoll erweitert, die instrumentale Soundtapete mit subtilen musikalischen Farbtupfern versehen... weiter




Edward Snowden

Snowden sieht Demokratie in Gefahr5

  • Ex-Geheimdienstler warnt vor Attacken gegen Medien und Überwachung.

Lissabon. Demokratie und demokratische Legitimität seien mehr den je in Gefahr, meinte der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden im Rahmen einer Konferenz in Estoril. Ursache seien Politiker wie etwa US-Präsident Donald Trump, die ihre Attacken gegen "Fake News" und die freie Meinungsäußerung reiten würden... weiter




Die Deportation und Vernichtung der Juden wurde am 20. Jänner 1942 im Haus der Wannsee-Konferenz nahe Berlin beschlossen. - © afp/MacDougall

Holocaust

Massenvernichtung der Juden war im Exil schon früh bekannt4

  • Exil-Medien berichteten ab 1940 über Lager und ab 1942 über systematische Deportationen.

Wien. Unter Juden, die vor den Nationalsozialisten in die USA geflohen waren, war der Holocaust erstaunlich früh bekannt. In wichtigen Exil-Zeitschriften wie "Aufbau" oder "Austro American Tribune" erschienen schon kurz nach der Einrichtung der NS-Vernichtungslager im Jahr 1942 erste Texte über die systematischen Deportationen... weiter




Staatssekretärin Muna Duzdar in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. - © apa/Puller

Muna Duzdar

Ein Stück altes jüdisches Wien in Tel Aviv10

  • Staatssekretärin Muna Duzdar besucht in Israel österreichische Holocaust-Überlebende.

Jerusalem. Es ist ein besonderer Ort, der Klub der österreichischen Pensionisten in der Esther Hamalka-Straße nahe dem Dizgenoff-Platz in Tel Aviv, Israel. Wobei: Pensionisten? Die älteren Menschen, die hier regelmäßig zusammenkommen, sind Pensionisten. Aber alle, die hierherkommen, haben Biografien, die Bücher füllen würden... weiter




Literatur

Phantomhaftes Leben1

  • "Die Rückkehr des Buddha" erzählt Geschichten von Verzweiflung und Verfolgung, von Mord und Liebe - der Roman des russischen Exilautors Gaito Gasdanow ist eine großartige Wiederentdeckung.

Abermals spült das an versprengten Biographien so sinnlos reiche vorige Jahrhundert ein Künstlerschicksal an die Öffentlichkeit, das erschüttert und durch künstlerische Formvollendung überzeugt. Der von den Bolschewiki ins lebenslange Exil gezwungene Russe Gaito Gasdanow wurde erst Ende der neunziger Jahre in seiner Heimat wiederentdeckt... weiter




Auf der Spurensuche nach dem Leben der Eltern in italienischen Flüchtlingsbaracken. - © Reprodukt

Comic

Dame spielen mit dem Besenstiel4

  • Die biografische Graphic Novel "Palatschinken" zeigt den Alltag in Flüchtlingslagern in den 1950ern.

Palatschinken heißen auf Kroatisch Palačinke, die gemeinsame Wortherkunft geht über das ungarische "palacsinta" und das rumänische "placinta" letztlich auf das lateinische Wort "Placenta" zurück. Für die Fotografin Caterina Sansone, geboren und aufgewachsen in der Palatschinkendiaspora Italien... weiter




Hilde Zadek bei der Präsentation des Buchs "Was ich liebe, gibt mir Kraft" von Christine Dobretsberger. - © Toppress Austria / Karl Schöndorfer

Musik

"Man muss die Welt von allen Seiten ansehen"22

  • Die Sängerin und Lehrerin Hilde Zadek, die kürzlich ihren 98. Geburtstag gefeiert hat, erzählt aus ihrem Leben, von der Exilzeit in Palästina, spricht über ihre Lieblingsrollen und erklärt, worauf es beim Singen vor allem ankommt.

"Wiener Zeitung": Frau Zadek, Sie haben 25 Jahre an der Wiener Staatsoper gesungen und auch international große Erfolge gefeiert. 1971 nahmen Sie Abschied von der Bühne und widmen sich seither mit ganzer Kraft der Gesangspädagogik. Was war für Sie persönlich bereichernder: Ihre aktive Zeit als Sopranistin oder Ihr Wirken als Gesangspädagogin... weiter




Mitarbeiterinnen der deutschen Exilzeitschrift "Der Zeitspiegel", 1943. - © DÖW

Exilforschung

Analogien der Vertriebenen15

  • Die Themen Flucht und Exil sind aktueller denn je - doch an den Schulen kommen sie mitunter zu kurz. Eine Problemanalyse.

Die Einreise ist illegal, einer Arbeit nachzugehen ebenfalls. Flüchtlingsquoten. Die Grenzen werden dichtgemacht: Der Spiegel unserer Zeit, oder der lange Schatten der Geschichte? Beides. Denn wenn wie derzeit 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind, erinnert auch die Wortwahl an jene zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs... weiter




Karikaturist Tschadskij (l.), Oppositionelle Kurnosowa (o.), Journalistin Sergazkowa: Sie alle wanderten von Russland in die Ukraine aus. - © Simone Brunner

Ukraine

Im Kiewer Exil1

  • Mit dem Ausbruch der Ukraine-Krise hat sich auch das politische Klima in Russland verschärft. Viele russische Kreml-Kritiker zieht es ins Nachbarland.

Kiew. Als Olga Kurnosowa im Dezember 2013 auf dem Maidan stand und Parolen in den Nachthimmel schrie, wusste sie nicht, unter welchen Umständen sie später wiederkehren würde. Heute, mehr als eineinhalb Jahre nach den denkwürdigen Ereignissen am Kiewer Unabhängigkeitsplatz, steht sie wieder an der Flaniermeile Chreschtschatyk... weiter




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