• 23. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Eine Box mit Worten begleitete Amira Hafani auf ihrer Reise durch das Ägypten nach dem Arabischen Frühling. - © hanafi

Politische Kunst

Worte mit Sprengkraft

  • Die Künstlerin Amira Hanafi bietet eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Arabischen Frühling.

"Vor der Revolution war die Zukunft dunkel und alles war zerstört, aber dem Land ging es gut." "Die Elektrizität geht jetzt aus. Wenn ich protestiere, nehmen sie mir für 15 Jahre meine Zukunft. Das ist die Zukunft: eine schwarze Zukunft." Das sind zwei Beispiele aus dem "Dictionary of the Revolution", nachzulesen in der Rubrik "Zukunft"... weiter




Bassem Youssef mischte sich gern unter das ägyptische Volk. - © Tickling Giants.com

Arabischer Frühling

Lachen ist gefährlich5

  • Bassem Youssef kämpft gegen politische Unterdrückung nicht mit Fäusten, sondern mit bissigem Witz.

Veränderung, Freiheit, Gleichheit. Ägypten, 25. Jänner 2011: Demonstranten wenden sich gegen das Regime. Tausende Menschen sterben. Der mittlerweile in Vergessenheit geratene Arabische Frühling nimmt seinen Lauf. Aufgeweckt durch die Anti-Mubarak-Revolution betritt ein Arzt die Bühne, wechselt sogleich den Beruf und wird zum Comedystar... weiter




Wahlplakat von Präsident Bouteflika. Auch um seine Nachfolge geht es - © APA, Reuters, Ramzi Boudina

Wahl in Algerein

"Das Parlament ist eine Showbühne"8

  • Die Wahlen in Algerien am heutigen Donnerstag seien alles andere als demokratisch, sagt der Politologe Rachid Ouaissa.

Algerien wählt am Donnerstag ein neues Parlament. Laut dem aus Algerien stammenden Politologen Rachid Ouaissa haben die Machthaber - Militär, Geheimdienste und einflussreiche Politiker - aber ohnehin die Sitze in der Volksvertretung schon verteilt. Trotzdem könnten laut Ouaissa unruhige Zeiten auf die Machthaber zukommen... weiter




Lebensmittelverteilung in Sanaa. Millionen Jemeniten sind vom Hunger bedroht. - © reuters/Khaled Abdullah

Jemen

Gefangen in der eigenen Tragödie8

  • Hunger und Zerstörung im Jemen: Trotzdem fliehen nur wenige Jemeniten ins Ausland. Sie sitzen im eigenen Land fest.

Sanaa/Wien. Es war ein trauriges Jubiläum, das die Demonstranten auf die Straße trieb. Mehrere zehntausend Menschen strömten am Sonntag in Jemens Hauptstadt Sanaa auf die Straßen, schwenkten die schwarz-weiß-rote Landesfahne des Jemen und stimmten Sprechchöre gegen Saudi-Arabien und die USA an... weiter




Arab Barometer

The Arab Spring, six years later

Washington - The Arab Spring may seem like a distant memory, but a new report by a team of Arab and American analysts argues that across the Middle East people still feel the same yearning for better governance and rule of law that motivated protesters in Cairo's Tahrir Square... weiter




Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".

David Ignatius

17 Millionen Tweets pro Tag4

  • Laut einer Studie unterscheiden sich die Wünsche der Bürger im Nahen Osten nicht von denen im Westen: Gerechtigkeit, Freiheit, Wohlstand.

Der Arabische Frühling mag heute wie eine ferne Erinnerung erscheinen, ein neuer Bericht arabischer und US-amerikanischer Analysten kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass sich die Menschen im Nahen Osten noch immer nach besseren Regierungen und besserer Rechtsstaatlichkeit sehnen -wie vor sechs Jahren die Demonstranten in Kairo... weiter




Alexander U. Mathé

Entdeckungen

Die Stimme der tunesischen Revolution kehrt zurück4

  • Nachdem es um sie still geworden ist, hat die Sängerin Emel Mathlouthi ein neues Album produziert.

Emel Mathlouthi war in ihrer Heimat schon vieles: verboten, Ikone, selbstgewählte Exilierte. Für die einen ist die 35-Jährige die tunesische Björk, für andere einfach nur ein arabisches Musikkolorit. Für ihre Landsleute so wie für viele andere Nordafrikaner ist sie jedoch untrennbar mit der Demokratiebewegung und dem Arabischen Frühling verbunden... weiter




Adrian Lobe hat Politik- und Rechtswissenschaft in Tübingen, Paris und Heidelberg studiert und ist freier Journalist.

Gastkommentar

Teile und herrsche4

  • Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten markiert eine Konterrevolution des Internets.

Erinnert sich noch jemand an den Arabischen Frühling? Was wurden damals nicht für Elogen auf das emanzipatorische Potenzial des Internets angestimmt! Von Facebook- oder Twitter-Revolutionen war die Rede. Die sozialen Netzwerke würden als Katalysator der Demokratisierung das Ende der Geschichte herbeiführen. Bekanntlich kam alles anders... weiter




Entmachtet: Essid hat das Misstrauensvotum verloren. - © apa/afp/Fethi Belaid

Tunesien

Die Demontage eines Premiers8

  • Inmitten einer schwierigen Zeit zwingt das Parlament Regierungschef Essid zum Rücktritt.

Tunis/Wien. (klh) Dass er chancenlos sein würde, wusste Habib Essid schon, als er den Saal betrat. "Ich stelle heute nicht die Vertrauensfrage, weil ich Ihre Stimmen haben möchte, sondern weil der Wechsel des Regierungschefs nach den Regeln der Verfassung ablaufen soll", sagte er... weiter




Alexander U. Mathé

Arabischer Frühling

Die deutsche Stimme der arabischen Jugend11

  • Ein Moderator der Deutschen Welle bricht in seiner Talkshow mit verzopften Tabus.

Jaafar Abdul Karim ist Deutscher und einer der erfolgreichsten Journalisten in der arabischen Welt. In seinem Heimatland hingegen kennen ihn nur die wenigsten. Das heißt, eigentlich ist der 35-Jährige Libanese wie seine Eltern, auch wenn er in Liberia geboren wurde. Er wuchs im Libanon und in der Schweiz auf und zog 2001 nach Deutschland... weiter




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