• 20. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Bootsunglück

Bis zu 100 Flüchtlinge im Mittelmeer vermisst2

  • Schlauchboot kenterte vor der Küste Libyens, 17 Menschen überlebten.

Tripolis. Nachdem ein Flüchtlingsboot vor der libyschen Küste gekentert ist, werden etwa 100 Menschen vermisst. Das Schicksal von 90 bis 100 Bootsflüchtlingen sei unklar, teilte die libysche Marine am späten Dienstagabend in Tripolis mit. Nach dem Bootsunglück seien 17 Menschen gerettet worden, unter ihnen einige Frauen... weiter




Vor drei Jahren lagen an der Küste Siziliens jede Menge dieser Holzkutter, auf denen Menschen aus Afrika nach Europa gekommen waren. Die Überfahrten haben seit dem Abkommen mit Libyen stark nachgelassen. - © Wiener Zeitung / Eva Zelechowski

Flüchtlingspolitik

Italiens Deal mit Libyen wirkt14

  • Seit Juli kamen 70 Prozent weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien, der Rückgang seit Jahresende betrug 30 Prozent.

Rom. Der italienische Premier Paolo Gentiloni hat bei einer Pressekonferenz zu Jahresende die Erfolge seiner Regierung im Kampf gegen Menschenhandel hervorgehoben. "Wir haben bewiesen, dass man Menschenhandel bekämpfen und zugleich Menschlichkeit im Umgang mit der Flüchtlingskrise bewahren kann", so Gentiloni... weiter




Die erste Gruppe Flüchtlinge kam mit einem Militärflieger von Libyen nach Italien. Es müssen sichere Fluchtwege geschaffen werden, fordern Hilfsorganisationen. - © APAweb / Reuters, Alessandro Bianchi

Libyen

Italien will humanitären Korridor ausbauen7

  • Im kommenden Jahr sollen 10.000 Geflüchtete sicher von Libyen nach Italien einreisen.

Rom. 2018 sollen 10.000 Flüchtlinge über einen humanitären Korridor sicher nach Italien einreisen. Dies berichtete der italienische Innenminister Marco Minniti im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica" (Sonntag). Minniti lobte das Abkommen zwischen Italien und den libyschen Behörden... weiter




Flüchtlinge in einem Internierungslager im libyschen Bengasi. Viele sitzen unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. - © APA, Reuters, Esam Omran Al-Fetori

Libyen

EU will Flüchtlingen Rückkehr ermöglichen2

  • 15.000 Menschen in Internierungslagern sollen - freiwillig - in ihre Heimatländer zurückkehren können.

Brüssel. Die Europäische Union will bis Ende Februar rund 15.000 Not leidenden Flüchtlingen in Libyen die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglichen. Dies gab die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern der Afrikanischen Union (AU)... weiter




Flüchtlinge kehren aus Libyen in die Elfenbeinküste zurück. Sie kannten das Risiko, misshandelt und versklavt zu werden, heißt es. - © afp

Sklaverei

"Die Leute kennen die Risiken"19

  • In Libyen werden Flüchtlinge als Sklaven verkauft. Ein Betroffener spricht über die "Hölle auf Erden".

Tripolis. (schmoe/ag.) Es sind Szenen, die an den berüchtigten marokkanischen Sklavenmarkt von Tanger vor 200 Jahren erinnern: Ein junger Mann aus Niger, der beschämt den Blick senkt, wird von einem Verkäufer als "starker Bursche für Feldarbeit" angepriesen und wechselt für 400 Dollar den Besitzer... weiter




Frankreichs Präsident Macron nahm am Rande des Gipfels ein Bad in der Menge. - © reuters/Philippe Wojazer

EU-Afrika-Gipfel

Aktionsplan soll libysches Drama beenden

  • Beim EU-Afrika-Gipfel stand erneut das Thema Migration im Vordergrund. Afrikaner und Europäer wollen nun dem Flüchtlingselend in Libyen gemeinsam begegnen.

Abidjan/Wien. (klh) Österreich hat sein Angebot gemacht. Sie habe das Offert an die Afrikanische Union (AU), ein Verbindungsbüro in Wien einzurichten, erneuert, erklärte Staatssekretärin Muna Duzdar. Die SPÖ-Politikerin hatte Österreich beim EU-Afrika-Gipfel in Cote d’Ivoire vertreten... weiter




Proteste gegen Sklaverei in Libyen vor der Botschaft in Paris. - © APAweb/REUTERS, Wojazer

Libyen

Das offene Geheimnis Sklavenhandel7

  • Menschenrechtler werfen EU und UNO nach Berichten über Libyen "Heuchelei" vor.

Tripolis. "Grauenhaft", "schändlich", "empörend" - die jüngsten Berichte über Sklavenhandel mit afrikanischen Flüchtlingen in Libyen haben bei UNO, EU und Afrikanischer Union einhellige Reaktionen hervorgerufen. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"... weiter




Bei einer Demonstration in Paris hält ein Mann ein Schild mit "Nein Nein zur Sklaverei". - © APAweb/AFP, Geoffroy van der Hasselt

Libyen

Flüchtlinge als Sklaven verkauft6

  • Libyen will Berichten nachgehen, wonach Migranten auf Märkten versteigert werden.

Tripolis. Die grobkörnigen Handy-Aufnahmen zeigen einen jungen Nigerianer, der als Teil einer Gruppe "großer, starker Buben für Feldarbeit" auf einem Markt in Libyen zum Kauf angepriesen werde. Eine Stimme, bei der es sich um die eines Auktionators handeln soll, sagt: "800... 900 ... 1000... weiter




Geflüchtete werden auf einem Rettungsschiff von Libyen nach Italien gebracht. - © APAweb / AFP, Giovanni Isolino

Flüchtlinge

EU will Libyens Küstenwache intensiver ausbilden2

  • Das Training übernimmt Italien und soll auch Polizeikräfte einschließen. Bisher wurden nur militärische Kräfte ausgebildet.

Berlin/Brüssel. Zur Eindämmung der illegalen Migration will die Europäische Union die Ausbildung der libyschen Küstenwache ausweiten. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf informierte Diplomatenkreise in Brüssel berichtet, sollen künftig auch Polizeikräfte, die im Küstenschutz tätig sind... weiter




Libyscher Schlepperboss hindert Flüchtlinge an Überfahrt - was sich Italien einiges kosten lässt. - © afp

Libyen

Ahmed Dabashis wundersame Läuterung22

  • "Al-Ammu" ist Schlepperboss, Drogen- und Ölschmuggler, jetzt hilft er Italien, Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

Rom. Sie nennen ihn al-Ammu, den Onkel. Als er vor Jahren noch auf der Suche nach Gelegenheitsjobs auf dem Markt von Sabratha herumlungerte, fragte Ahmed Dabashi stets: "Onkel, hast Du mal eine Zigarette?" Der Spruch wurde zu seinem Spitznamen. Sonst hat Dabashi kaum noch etwas mit dem kleinen Jungen von damals gemein... weiter




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