• 12. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Flüchtlinge kehren aus Libyen in die Elfenbeinküste zurück. Sie kannten das Risiko, misshandelt und versklavt zu werden, heißt es. - © afp

Sklaverei

"Die Leute kennen die Risiken"19

  • In Libyen werden Flüchtlinge als Sklaven verkauft. Ein Betroffener spricht über die "Hölle auf Erden".

Tripolis. (schmoe/ag.) Es sind Szenen, die an den berüchtigten marokkanischen Sklavenmarkt von Tanger vor 200 Jahren erinnern: Ein junger Mann aus Niger, der beschämt den Blick senkt, wird von einem Verkäufer als "starker Bursche für Feldarbeit" angepriesen und wechselt für 400 Dollar den Besitzer... weiter




Frankreichs Präsident Macron nahm am Rande des Gipfels ein Bad in der Menge. - © reuters/Philippe Wojazer

EU-Afrika-Gipfel

Aktionsplan soll libysches Drama beenden

  • Beim EU-Afrika-Gipfel stand erneut das Thema Migration im Vordergrund. Afrikaner und Europäer wollen nun dem Flüchtlingselend in Libyen gemeinsam begegnen.

Abidjan/Wien. (klh) Österreich hat sein Angebot gemacht. Sie habe das Offert an die Afrikanische Union (AU), ein Verbindungsbüro in Wien einzurichten, erneuert, erklärte Staatssekretärin Muna Duzdar. Die SPÖ-Politikerin hatte Österreich beim EU-Afrika-Gipfel in Cote d’Ivoire vertreten... weiter




Proteste gegen Sklaverei in Libyen vor der Botschaft in Paris. - © APAweb/REUTERS, Wojazer

Libyen

Das offene Geheimnis Sklavenhandel7

  • Menschenrechtler werfen EU und UNO nach Berichten über Libyen "Heuchelei" vor.

Tripolis. "Grauenhaft", "schändlich", "empörend" - die jüngsten Berichte über Sklavenhandel mit afrikanischen Flüchtlingen in Libyen haben bei UNO, EU und Afrikanischer Union einhellige Reaktionen hervorgerufen. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"... weiter




Bei einer Demonstration in Paris hält ein Mann ein Schild mit "Nein Nein zur Sklaverei". - © APAweb/AFP, Geoffroy van der Hasselt

Libyen

Flüchtlinge als Sklaven verkauft6

  • Libyen will Berichten nachgehen, wonach Migranten auf Märkten versteigert werden.

Tripolis. Die grobkörnigen Handy-Aufnahmen zeigen einen jungen Nigerianer, der als Teil einer Gruppe "großer, starker Buben für Feldarbeit" auf einem Markt in Libyen zum Kauf angepriesen werde. Eine Stimme, bei der es sich um die eines Auktionators handeln soll, sagt: "800... 900 ... 1000... weiter




Geflüchtete werden auf einem Rettungsschiff von Libyen nach Italien gebracht. - © APAweb / AFP, Giovanni Isolino

Flüchtlinge

EU will Libyens Küstenwache intensiver ausbilden2

  • Das Training übernimmt Italien und soll auch Polizeikräfte einschließen. Bisher wurden nur militärische Kräfte ausgebildet.

Berlin/Brüssel. Zur Eindämmung der illegalen Migration will die Europäische Union die Ausbildung der libyschen Küstenwache ausweiten. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf informierte Diplomatenkreise in Brüssel berichtet, sollen künftig auch Polizeikräfte, die im Küstenschutz tätig sind... weiter




Libyscher Schlepperboss hindert Flüchtlinge an Überfahrt - was sich Italien einiges kosten lässt. - © afp

Libyen

Ahmed Dabashis wundersame Läuterung22

  • "Al-Ammu" ist Schlepperboss, Drogen- und Ölschmuggler, jetzt hilft er Italien, Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

Rom. Sie nennen ihn al-Ammu, den Onkel. Als er vor Jahren noch auf der Suche nach Gelegenheitsjobs auf dem Markt von Sabratha herumlungerte, fragte Ahmed Dabashi stets: "Onkel, hast Du mal eine Zigarette?" Der Spruch wurde zu seinem Spitznamen. Sonst hat Dabashi kaum noch etwas mit dem kleinen Jungen von damals gemein... weiter




Von der libyschen Küstenwache gerettete Migrantion in Tripolis. - © APA; afp, Mahmud Turkia

Libyen

Flüchtlingslager sollen unter NGO-Aufsicht9

  • Um die Lage in den Flüchtlingslagern zu verbessern, stellt Italien sechs Millionen Euro bereit.

Rom. Die italienische Regierung will Flüchtlingslager in Libyen unter Aufsicht von Hilfsorganisationen stellen. Damit soll dafür gesorgt werden, dass humanitäre Standards in den Flüchtlingseinrichtungen garantiert werden. Die italienische Regierung hat deshalb ein Treffen mit NGOs organisiert, die sich in Libyen engagieren wollen... weiter




Seine Amtskollegen aus Niger und Tschad, Mahamadou Issoufou und Idriss Deby (v.l.), lud Frankreichs Präsident Macron (r.) zu dem Migrationsgipfel in den Elysee-Palast. - © ap/Camus

Flüchtlinge

Die Auslagerung der Prüfung1

  • In Zukunft soll schon in Afrika über Asyl von Migranten entschieden werden - nach UN-Kriterien.

Paris. (czar/apa/dpa) Es war nicht der erste Anlauf zu einer Kooperation über Kontinente hinweg. Denn dass Europa die Flüchtlingsbewegungen aus Afrika nicht ohne eine Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern in geordnete Bahnen bringen kann, ist seit langem klar... weiter




EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani will Libyen mit  EU-Invesitionen in Milliardenhöhe helfen. - © APAweb / AFP, JOHN THYS

Libyen-Hilfe

EU-Parlamentspräsident für Investitionshilfe in Libyen1

  • Antonio Tajani spricht sich für langfristige EU-Hilfszahlungen von sechs Milliarden Euro an das schwer angeschlagene Libyen aus.

Rom/Straßburg/Tripolis. Um die Flüchtlingsankünfte aus Libyen nach Europa zu drosseln, hat EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani Hilfszahlungen für das nordafrikanische Land in Höhe von sechs Milliarden Euro gefordert. Dies sei derselbe Betrag, den die EU der Türkei für die Schließung der sogenannten Balkanroute zugesichert habe... weiter




Flüchtlinge nach Libyen zurückzuschaffen setze diese weiterer Gewalt aus, kritisiert UNO-Berichterstatterin Agnes Callamard. - © APA, ap, Bram Janssen

UNO-Menschenrechtsexpertin

EU nimmt mehr Tote im Mittelmeer in Kauf10

  • UNO-Menschenrechtsexpertin Agnes Callamard übt scharfe Kritik an Verhaltenskodex.

Genf. Eine UNO-Menschenrechtsexpertin hat den von der EU befürworteten Verhaltenskodex für private Seenotretter im Mittelmeer kritisiert. Die Vereinbarung, die Italien mit mehreren Hilfsorganisationen geschlossen hat, könne zu mehr Todesfällen führen, sagte die UNO-Berichterstatterin für außergerichtliche und willkürliche Hinrichtungen... weiter




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