• 14. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Deutsche beim NS-"Eintopfsonntag". - © Deutsches Bundesarchiv/Wikipedia

Ernährung

Magermilch und Ei-Ersatz6

  • In der NS-Zeit und vor allem während des Zweiten Weltkriegs wurden die Qualitätsstandards bei Lebensmitteln drastisch gesenkt, um den Schein der Autarkie aufrecht zu erhalten.

Durch Hunger und nicht auf dem Schlachtfeld hätte das Wilheminische Deutschland den Ersten Weltkrieg verloren - das war die Überzeugung von Hitler und Co., als sie 1933 die Macht ergriffen. Eine "Erzeugungsschlacht" sollte deshalb dem Nazi-Staat die als "Nahrungsfreiheit" propagierte Lebensmittel-Autarkie im herbeigewünschten nächsten... weiter




Repräsentation am Hausberg: Ein "Erinnerungsmal" am Nussberg entwarf Oswald Haerdtl. - © AzW Wien

Ausstellung

Propaganda bis zum Kahlenberg4

  • Das Architekturzentrum widmet sich Stadtplanung und Baugeschehen in Wien in der NS-Zeit.

Wien war nicht Linz. Wien gehörte nicht zu den finanziell bevorzugten "Lieblingsstädten des Führers". Und das, sagt Architekt Klaus Steiner, sei auch der Grund, warum so viel für Wien geplant wurde: "Damit hat man sich um die Zuneigung des Führers beworben... weiter




NS-Zeit

Schuld ist nicht vererbbar1

  • Wie eine Afrodeutsche entdeckte, dass ihr Großvater ein Nazi-Massenmörder war.

Jennifer Teege, geborene Göth, adoptierte Sieber, ist die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen, was ihre Kindheit in München nicht eben einfach machte. Und als ob es nicht schlimm genug wäre, mit drei Jahren adoptiert worden zu sein und die leibliche Mutter aus den Augen verloren zu haben... weiter




Der unterirdische Stollen des ehemaligen KZ Gusen in Oberoesterreich auf einem undatierten Archivbild. - © APA web, Harald Schneider

KZ Gusen

Unbekanntes NS-Bauwerk entdeckt23

  • Im ehemaligen KZ Gusen wurde möglicherweise ein Stolleneingang gefunden.

Nach Gerüchten um Atomversuche der Nazis in den Stollen des ehemaligen KZ Gusen (Bezirk Perg) gibt es jetzt erneut Geheimnisvolles: Möglicherweise wurde ein lange unbekannter Stolleneingang bei einer Grabung gefunden. Sie wurde aber vorerst eingestellt, berichtet "Der Standard" (Mittwoch-Ausgabe)... weiter




Geschickter Jongleur, wenn es darum ging, vorbelastete Professoren in einen christlich-konservativen Wertekanon zu reintegrieren: Otto Freiherr von Skrbensky-Hrzistie (1887-1952). - © Foto: Bildarchiv ONB

Entnazifizierung

Erstaunliche Kontinuität9

  • Bei der Entnazifizierung und Rehabilitierung der Professorenschaft an Österreichs Nachkriegsuniversitäten agierte ein altadeliger Ministerialrat als Schlüsselfigur.

"In Wien wird nicht nur schwarz geschlachtet, sondern auch schwarz gelesen." So launig äußerte sich Ministerialrat Skrbensky, für die Entnazifizierung von Universitätsprofessoren zuständiger Sektionschef im Unterrichtsministerium, über illegale akademische Vorlesungen bereits enthobener oder zwangspensionierter Hochschullehrer... weiter




Reichsmarschall Hermann Göring bei einem Auftritt 1938 in Kaprun. 1944 wurden im selben Ort Zwangsarbeiter eingesetzt, u.a. Giuseppe Groppo. - © Foto: Pinzgauer Bezirksarchiv

Reportage

Letztes Geleit für Giuseppe12

  • Nach 70 Jahren Ungewissheit über sein Schicksal wurde eines seit 1944 vermissten italienischen Zwangsarbeiters nun im Salzburger Pinzgau von Familie und Bevölkerung gedacht. Chronologie einer Spurensuche mit Zufällen.

Montag, 5. Juni 1944, es ist ein grauer, stürmischer und kalter Tag. Soldaten umstellen in der norditalienischen Gemeinde Mason das Haus der Familie Groppo. Sie sind auf der Suche nach dem 16-jährigen Giuseppe Groppo, geboren am 24. Oktober 1926 in Mason, Provinz Vicenza, Bezirksgericht Bassano del Grappa... weiter




Nach Indien emigrierten Walter und Käthe Langhammer. - © Clio

NS-Zeit

Die vielen Gesichter des Exils2

  • Neues Buch über Österreicher, die während der NS-Herrschaft in Asien und Afrika Zuflucht suchten.

Wenn man heute die Begriffe Flucht und Vertreibung im Zusammenhang mit Afrika und Asien hört, habe man Menschen vor Augen, die vor Bürgerkriegen und menschenunwürdigen Bedingungen Zuflucht in Europa suchen, schreiben die Herausgeber des Buches "Going East -  Going South",  das dokumentiert, dass gerade einmal 75 Jahre vergangen sind... weiter




Auf diese Weise - mit Schildern an Stämmen - wird die Erinnerung an die Opfer wachgehalten. - © Khorsand

Extra

Im Wald der Toten46

  • An keinem anderen Ort wurden mehr österreichische Juden ermordet als im weißrussischen Maly Trostinez. Jedes Jahr pilgern Angehörige in den Wald, in dem ihre Familien umgebracht wurden.

Jede Stadt hat einen Ort, den ihre Bewohner meiden. Fast so als bringe es Unglück, wenn man nur seinen Namen ausspricht. In Minsk liegt dieser Ort im Südosten der Stadt, 12 Kilometer entfernt vom schmucken aufgeräumten Zentrum. Einst war der Ort ein eigenes Dorf. Heute ist er Teil der weißrussischen Hauptstadt. "Maly Trostinez, was willst du dort... weiter




Otto Ullmann (2. Reihe, 2. von links) im Februar 1939 im Kinderheim Hemhult in Tollarp. - © privat

Judenverfolgung

Schwieriges Exil in Schweden2

  • Wo Bruno Kreisky den Krieg überlebte, fanden Juden zunächst nur mit Mühe Aufnahme.

Schweden als Exilland ist für Österreicher nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem früheren Bundeskanzler Bruno Kreisky, der dort Zuflucht fand, absolut positiv besetzt. Und auch die Rettung der dänischen Juden, die dort im Herbst 1943 aufgenommen wurden und zum größten Teil der Verschleppung in Nazi-KZ entgehen konnten... weiter




Zweiter Weltkrieg

Abshagen, Ulrich: Generation Ahnungslos2

  • Bewegendes Memento für die Jugend von heute

Der 87-jährige Autor dieses bewegenden Buches gehört zu jener "Generation Ahnungslos", die von der Nazi-Propaganda massivst für ihre verbrecherischen Zwecke missbraucht und instrumentiert wurde. 1944, als der Zweite Weltkrieg bereits entschieden war, glaubte er noch an den Endsieg und stellte seinen jugendlichen Enthusiasmus Führer und Vaterland... weiter




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