• 29. Mai 2017

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Schlagwortsuche

Will auch weg: Panda Chi-Chi im DDR-Tierpark. - © Archiv Tierpark Berlin

Sachbuch

Wettrüsten mit Pandas16

  • Den Kalten Krieg in den Tiergärten des geteilten Berlin beschreibt ein neues Buch.

Eins muss man den Berlinern lassen. Tiernamen geben, das können sie. Erst kürzlich wieder wurde ein Eisbärbaby kurzerhand Fritz getauft. Auch früher machte man sich liebevolle Gedanken, welcher Name zu Tier und Stadt gleichermaßen passen könnte. Ergebnis ist zum Beispiel Knautschke, ein Nilpferd... weiter




Peter Weiss, Dramatiker, Romancier, Essayist. - © Ullstein Bild

Europäische Literaturgeschichte

Einsamkeit und Engagement1

  • Vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller Peter Weiss geboren, dessen vielfältiges Werk die Krisen, Konflikte und Parteinahmen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt und analysiert.

Der deutschsprachige Schriftsteller, bildende Künstler und Filmschaffende Peter Weiss, dessen 100. Geburtstag am 8. November 2016 zu gedenken ist, war von 1960 bis zu seinem Tod im Jahr 1982, also etwa zweiundzwanzig Jahre lang, ein Autor, dessen vielseitiges, facettenreiches Werk intensiv und kontroversiell diskutiert wurde... weiter




Ungarische Flüchtlinge in Andau, Österreich 1956. Dieses Foto von Erich Lessing ist Teil der Ausstellung "Ungarn 56. Bilder einer Revolution" im Fotomuseum "Westlicht" (Westbahnstraße 40, 1070 Wien), die noch bis 11.11. zu sehen ist. - © Erich Lessing

Zeitgeschichte

Fluchthilfe aus dem Äther17

  • Der amerikanische Sender "Radio Free Europe" spielte bei den Ereignissen rund um den Ungarn-Aufstand 1956 eine prominente Rolle.

Die Flüchtlinge aus Ungarn, die am 27. November 1956 bei Andau illegal über die Grenze kamen, waren mit den Nerven am Ende. Sie schilderten den Reportern von Radio Free Europe (RFE), dass es immer schwieriger werde, Österreich zu erreichen. Auf manche hatten sowjetische Soldaten geschossen... weiter




Russland Vizeverteidigungsminister Anatoly Antonow rechtfertigt Moskaus Vorgehen in Syrien. Schuld ist immer der Westen. - © reu/Zmeyev

Russland

Putin schafft Fakten21

  • Abwehrraketen und militärische Dauerpräsenz in Syrien, Atomwaffen in Kaliningrad. Moskau brüskiert den Westen.

Moskau. Es vergeht kaum ein Tag, an dem Wladimir Putin nicht mit neuen militärischen Hiobsbotschaften für den Westen aufwartet. Es sind keine Drohgebärden, es sind harte militärische Tatsachen, die der Kremlchef sukzessive schafft. Der Westen wirkt wie ein Zaungast, der dem russischen Treiben außer warnenden Worten kaum etwas entgegenzusetzen hat... weiter




Berlin, August 1961: Zwischen den Sektoren entsteht sehr schnell die Mauer. - © Steininger/Univ. Innsbruck

Berliner Mauer

Am Rande des Dritten Weltkriegs12

  • Mit dem Mauerbau im August 1961 trieb die permanente Krise um West-Berlin ihrem Höhepunkt zu.

Am 10. November 1958 kündigte Nikita Chruschtschow im Moskauer Sportpalast die Aufkündigung des Potsdamer Abkommens an. Er drohte damit, dass die Sowjetunion einen Friedensvertrag mit der DDR abschließen werde. Die Westmächte würden dann ihre Rechte verlieren und müssten mit der DDR Verträge über ihren Zugang nach Berlin aushandeln... weiter




Castros System in Kuba überlebte trotz US-Embargo oder vielleicht gerade deswegen. - © dapd

Kuba

Bewegung beim letzten Rest des Kalten Krieges3

  • Konkrete Schritte der Annäherung in Washington und Havanna.

Kuba und die USA werden demnächst konkret über die Eröffnung von Botschaften verhandeln. Das erklärte der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez in einem Exklusiv-Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Nach dem symbolträchtigen Händedruck zwischen US-Präsident Barack Obama und dem kubanischen Staatschef Raul Castro beim Amerika-Gipfel in... weiter




Die frühere EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und US-Außenminister John Kerry - das Buch "Wir sind die Guten" wirft dem Westen vor, dass dieser eine offensive Machtpolitik betreibt. - © apa/epa/O. Hoslet

Kalter Krieg

Die Gesetze des Dschungels11

  • Mathias Bröckers und Paul Schreyer über Wladimir Putin und die geopolitischen Strategien der USA.

"Die Herausforderung für die postmoderne Welt besteht darin, sich an doppelte Standards zu gewöhnen. Solange wir unter uns sind, arbeiten wir auf Grundlage von Gesetzen und offener, kooperativer Sicherheit. Aber wenn wir es mit eher altmodischen Staaten außerhalb des postmodernen Kontinents Europas zu tun haben... weiter




Die USS "Nautilus" (SSN-571) gab es schon ca. 1958 als Modell-Bausatz der Firma Revell. Ulli Taubert, Leiter der Produkt-Entwicklung, suchte für die Zeitreisen die Original-Schachtel aus dem Archiv - danke! - © Revell

Kalter Krieg

Endlich: "Nautilus Ninety North"

  • Erstes U-Boot 1958 am Nordpol.
  • US-Etappensieg im Wettlauf um die Weltherrschaft.
  • Zur Frage 1 der Nro. 340.

Seit 62 Stunden gleitet das Unterseeboot durch die eisige Finsternis unter der Arktis. Navigationsoffizier und Kapitän schwitzen über den Ortungsgeräten. Die Musikbox wird abgestellt, es herrscht gespannte Stille, nur die Atomkraftmaschine schnurrt und die Sonar-Geräte geben ihre regelmäßigen Töne von sich... weiter




Der Wien-Thrilller "Der dritte Mann" (hier Orson Welles in der Hauptrolle) nach Graham Greenes Roman regte Wiener Schriftsteller zu kritischen Weiterentwicklungen an. - © John Springer Collection/Corbis

Literatur

Schlechte Zeit für Zeitromane3

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchten junge österreichische Autoren, die nationalsozialistische Erblast gesellschaftskritisch zu beschreiben. Doch sie blieben weitgehend unverstanden.

"Nach Kriegsende wurden plötzlich die Schleusen geöffnet ... Die meisten von uns lasen zum ersten Male ausländische Autoren der letzten zwanzig, dreißig Jahre. Zum ersten Male aber auch die deutsche und österreichische Lyrik des Expressionismus, des Dadaismus, des Surrealismus... weiter




Von einer Woschod-Besonderheit, nämlich der außen angebauten Luftschleuse, existieren kaum Fotos. Doch diese russische Briefmarke verrät, wie sie aussah. - © Pinter

Sowjetische Raumfahrt

Mit Marx und Lenin ins Weltall4

  • Vor 50 Jahren gelang es der Sowjetunion, ihren Vorsprung in der Raumfahrt auszubauen. Es begann die spektakuläre, aber kurze Ära der bemannten "Woschod"-Raumschiffe.

Beim überaus hektischen Aufbruch ins All ist der UdSSR Sensation um Sensation gelungen. Doch 1964 kehrt scheinbar Ruhe in der bemannten Raumfahrt ein - hüben wie drüben. In den drei Jahren zuvor sind insgesamt zwölf Menschen ins All gestartet, mit sechs sowjetischen Wostoks und mit ebenso vielen US-amerikanischen Mercury-Kapseln... weiter




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