• 26. September 2017

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Flüchtlinge auf einem Boot auf dem Mittelmeer.  - © APAweb / AP, Santi Palacios

Lybien

Berlin warnt vor beschränkter Seenotrettung1

  • Das italienische Rote Kreuz beklagt den Verstoß gegen das Völkerrecht.

Berlin. In der Debatte um die Flüchtlingsrettung vor der libyschen Küste hat Deutschland die Regierung in Tripolis zur Einhaltung internationalen Rechts ermahnt. "In Gesprächen mit Libyen weist die deutsche Bundesregierung darauf hin, dass es durch die Einrichtung eines libyschen Such- und Rettungsbereichs nicht zu völkerrechtswidrigen... weiter




Bootsflüchtlinge

Insgesamt 133 Leichen an libyscher Küste angespült

  • Innerhalb der vergangenen Tage - Boote starteten in Sabratha.

Tripolis. An der libyschen Küste sind bei der Stadt Zuwara in den vergangenen Tagen nach Angaben des Roten Halbmondes die Leichen von 133 Menschen angespült worden. Etwa drei Viertel der Toten seien Frauen, sagte der Sprecher der Organisation, Al-Khamis al Bosaifi, am Sonntag. Auch mindestens fünf Kinderleichen seien entdeckt worden... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Ein schäbiger Plan9

Es gibt zwar nach den vielen Toten im Mittelmeer noch keine EU-Strategie, wohin mit den Flüchtlingen. Dafür will sich die Europäische Union aber von den Vereinten Nationen grünes Licht für eine Militäraktion gegen Schlepper geben lassen. Der Widerstand Russlands macht eine rasche Einigung im UN-Sicherheitsrat eher unwahrscheinlich... weiter




Flucht

Etwa 1.400 Bootsflüchtlinge vor Malaysia und Indonesien gerettet

  • Menschen stammen aus Bangladesch und Myanmar.

Jakarta/Kuala Lumpur. Vor den Küsten Malaysias und Indonesiens sind etwa 1.400 Bootsflüchtlinge aus Bangladesch und Myanmar aus dem Meer gerettet worden. Wie die malaysische Polizei am Montag mitteilte, wurden mehr als tausend Menschen von Schleppern vor der Ferieninsel Langkawi in seichten Gewässern ausgesetzt... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Die alles entscheidende Frage78

  • Wer den europäischen Sozialstaat aufrechterhalten will, kann nicht die Türen der Festung Europa allzu weit öffnen.

Vom Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman stammt die trockene Feststellung, man könne einen Sozialstaat haben, man könne auch offene Grenzen haben, aber man könne nicht beides zugleich haben. Der verblichene Ökonom beschrieb damit punktgenau jenes Dilemma, an dem sich die veröffentlichte Meinung und die politische Klasse Europas abarbeiten... weiter




Florian Trauner ist Politologe am Institut für europäische Integrationsforschung der Uni Wien.

Gastkommentar

Die EU-Flüchtlingspolitik braucht eine umfassende Reform8

  • Flüchtlingstragödien im Mittelmeer müssen verhindert werden. Die EU sollte sich im Umgang mit Asylsuchenden drei wichtigen Zielen verschreiben: mehr Fairness, mehr Solidarität und mehr Schutz.

Die EU hat auf die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer reagiert. Das Budget der EU-Überwachungsmission "Triton" wird verdreifacht, der Menschenschmuggel stärker bekämpft und die Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern verbessert. Diese Maßnahmen sind jedoch keine adäquate Antwort auf die Herausforderungen... weiter




epa/Carlo Ferraro

Gastkommentar

Viele Afrikaner kommen mit nichts2

Ich bin hier in Pozzallo, einer kleinen Touristenstadt an der südlichen Küste Siziliens. Im Laufe der vergangenen Woche sind hier mehr als 700 Migranten angekommen - das Aufnahmezentrum ist für 180 Personen ausgelegt. Unser Team ist erschöpft, es hat Tag und Nacht gearbeitet... weiter




Flüchtlingskatastrophe

Britisches Angebot mit Vorbehalt4

  • Cameron will Kriegsschiffe zur Verfügung stellen - aber nur, wenn keine Flüchtlinge nach Großbritannien kommen.

Brüssel. Großbritannien wird der EU Kriegsschiffe für den Kampf gegen Schlepperbanden und den Küstenschutz zur Verfügung stellen - aber nur, wenn gerettete Flüchtlinge nicht nach Großbritannien kämen, sagte Premierminister David Cameron am Donnerstag vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel... weiter




Flüchtlingskatastrophe

Flüchtlingsdrama Schwerpunkt bei Gesprächen EU-AU

  • Juncker: Europäische Union und Afrikanische Union sind gleichwertige Partner.

Brüssel. Das jüngste Flüchtlingsdrama im Mittelmeer stand Mittwoch im Mittelpunkt der Gespräche zwischen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der Vorsitzenden der Afrikanischen Union Nkosazana Dlamina-Zuma. Rasche Lösungen seien nicht möglich, doch müsse versucht werden, Schritt für Schritt vorwärts zu kommen... weiter




Flüchtlingsdrama

Unglückskapitän unter Alkohol- und Hascheinfluss3

  • Betrunkener Tunesier soll Kollision verursacht haben.

Rom. Der tunesische Kapitän des am Sonntag in libyschen Gewässern gekenterten Flüchtlingsboots war betrunken und rauchte Haschisch seit der Abfahrt in Libyen. Dies berichteten Überlebende des bisher tödlichsten Flüchtlingsunglücks im Mittelmeer mit rund 850 Opfern... weiter




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