• 18. August 2017

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Gleißnerische Raubtierschönheit: Das Meer, bevorzugter Bildspender der Philosophie. - © Robert Bressani

Kulturwissenschaft

Chiffren der Entgrenzung1

  • Das Meer, die Wolken, der Turm: Drei mitreißende Bücher loten die philosophische Dimension und Symbolik von Natur und Technik aus.

"Wohlauf! Hier ist mein Vorgebirg und da das Meer: das wälzt sich zu mir heran, zottelig, schmeichlerisch, das getreue alte hundertköpfige Hunds-Ungethüm, das ich liebe." Also sprach Nietzsches Zarathustra. Faszinierend und zugleich furchtbar sei dem Menschen das Meer in seiner gleißnerischen Raubtierschönheit... weiter




Wo bleibt die Vernunft bei einem Lebewesen, das sich durch Kriege ständig selbst Schaden zufügt?  - © Foto: "Reenactment" der Schlacht von Mlawa (1939), am 31. 8. 2013. epa/Tomasz Waszczuk.

Unvernunft

Triumph der Unvernunft?4

  • Seit der Antike gilt der Mensch als das mit Vernunft begabte Lebewesen, als "animal rationale". Geschichte und Gegenwart aber zeigen, dass es mit seiner Vernunft nicht weit her ist.

"Wenn die Vernunft am Ende ist", heißt es bei Dostojewski, "dann hilft der Teufel weiter". Nun sollten wir uns auf den Teufel lieber nicht verlassen, doch inwieweit dürfen wir auf die Vernunft zählen? Dass der Mensch ein mit Vernunft begabtes Lebewesen sei, ist eine schon etwas abgedroschene Phrase - und durchaus fragwürdig... weiter




Auch in Zeiten des Computers hat sich das Schreiben vom Papier noch nicht emanzipiert . . . - Cartoon: © Jugoslav Vlahovic

Digitalisierung

Buch, Blatt und Schmierzettel1

  • Wie zwei gewichtige Publikationen beweisen, hat die derzeitige Kulturwissenschaft ein lebhaftes Interesse an allen möglichen Methoden des Speicherns und Bewahrens.

Einmal rief eine Dame aus Wels in der Redaktion der "Wiener Zeitung" an: Sie habe auf dem Markt einen Salat gekauft, der in die Wochenendbeilage "extra" eingewickelt gewesen sei. Beim Essen ihrer Salatblätter habe sie die bedruckten Papierblätter mit Vergnügen gelesen und wolle nun die Zeitung abonnieren. Das ist eine schöne Geschichte... weiter




"Man muss sehen, dass der Grund für die Globalisierung des Rationalitätsgedankens in dessen machtpolitischer Überlegenheit besteht": Silvio Vietta. - © Andy Urban

Rationalität

Silvio Vietta1

  • Freiheit und Demokratie, so lautet die These des deutschen Kulturwissenschafters Silvio Vietta, haben den Menschen zur Entdeckung der Vernunft geführt. Ein Gespräch über die zum Teil auch negativen Folgen des weltweiten und totalen Siegeszugs der Rationalität.

"Wiener Zeitung" : Herr Vietta, immer nur vernünftig zu sein zu und handeln - ist das nicht eine ziemlich freudlose Lebensanleitung? Man muss ja nur an die Liebe denken: Eigentlich macht es doch den Reiz unseres Lebens aus, sich in manchen Situationen voll und ganz der Irrationalität hinzugeben... weiter





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