• 17. Oktober 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Vollgepackt über die Grenze: Betriebsamkeit an der Grenzbrücke Simon Bolivar in Cúcuta. - © Tobias Käufer

Venezuela

Die Venezolaner kommen7

  • In der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta kommen tägliche hunderte Flüchtlinge an. Ein Lokalaugenschein.

Cúcuta. Familie Farias hat sich wieder auf den Weg gemacht. Vater Javier, Mutter Maria und der kleine Sohn Victor, der noch nicht selbst laufen kann. Es geht von San Antonio, der letzten Gemeinde auf venezolanischem Gebiet vor der Grenze nach Kolumbien, genauer: nach Cúcuta... weiter




Alexander U. Mathé

Kolumbien

Guerillero, Bürgermeister - und Präsident?1

  • Linke Präsidentschaftskandidaten sind in Kolumbien seit langem chancenlos, doch die politische Stimmung hat sich gewandelt.

Der letzte Sieg für einen kolumbianischen Kandidaten links der Mitte bei den Präsidentschaftswahlen ist fast ein Vierteljahrhundert her. Auch für die kommenden Wahlen gilt der derzeitige Vizepräsident, German Vargas Lleras, als aussichtsreichster Kandidat... weiter




Jetzt am Podium: Farc-Anführer Rodrigo Londono (r.), bekannt unter seinem Kampfnamen "Timochenko", und Farc-Kommandant Luciano Marin alias "Ivan Marquez" (l.) beim Parteikongress. - © Reuters

Kolumbien

Plötzlich Partei

  • Kolumbiens Guerillaorganisation Farc geht nach mehr als 50 Jahren bewaffnetem Kampf in die Politik. Sie ist nicht die einzige Bewegung, die den Sprung vom Terror zur Demokratie geschafft hat.

Bogotá. (wak) Die Waffen gehen, das Akronym bleibt. Was früher die das "A" in revolutionärer "bewaffneter" Kraft war, steht nun für revolutionäre "alternative" Kraft. Das "C" war einst für Kolumbien. Ab jetzt steht es für "Gemeinschaft". Also ist es die "Fuerza Alternativa Revolucionaria del Comun" ... weiter




500 Ex-Kämpfer leben in Mesetas. Camp-Sprecher Suárez (gelbes Shirt) gehörte einst zum Führungsstab einer Farc-Einheit. - © Lichterbeck (4)

Kolumbien

"Der Frieden ist kompliziert"5

  • Kolumbiens Präsident erklärt den Konflikt mit der Farc-Guerilla offiziell für beendet.

Mesetas. "Das", sagt Julián Suárez, "ist ein Friedenskind." Er zeigt in Richtung einer jungen Frau, die in der Waschbaracke ein Baby einseift und abspült. Die Baracke wurde aus Holz und Kunststoffplanen zusammengezimmert und ist nach allen Seiten hin offen... weiter




Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos spricht mit UNO-Mitarbeitern. Der Friedensprozess in Kolumbien ist eingeleitet. - © APAweb / AFP, Nelson Cardenas

Kolumbien-Friedensprozess

FARC-Guerilla gibt letzte Waffen ab3

  • Präsident Santos erklärte den jahrzehntelangen, blutigen Konflikt für beendet.

Bogota. Mit dem Abtransport der letzten beschlagnahmten Waffen hat der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos den rund 50 Jahren dauernden Konflikt mit der FARC-Guerilla offiziell für beendet erklärt. "Heute haben wir Adios gesagt zu den Waffen der FARC", betonte Santos... weiter




Runde und ovale Mauerreste, die sich in Terrassen den Berg hinaufziehen. Viel mehr ist nicht übrig von Ciudad Perdida, der Verlorenen Stadt, im Dschungel der Sierra Nevada. - © Lichterbeck

Reportage

Näher bei den Göttern3

  • Kolumbien wird bei Touristen immer beliebter: Eine der Hauptattraktionen ist die Verlorene Stadt, die man nach einer dreitägigen Dschungelwanderung erreicht.

Und dann rennt der schon wieder an uns vorbei. In weißer Tunika und weißen Hosen nimmt der Kogi leichtfüßig die Steigung; die Beine stecken in Gummistiefeln, die langen schwarzen Haare wehen im Wind. Auf der Stirn des kleingewachsenen Indios zeigt sich kein Schweißtropfen... weiter




Ein Sack voll Koka-Blätter für den Markt in der bolivianischen Stadt La Paz. - © APA, afp, Jorge BernalReportage

Kokain

Der unheimliche Koka-Boom6

  • Die Anbauflächen in Kolumbien und Bolivien werden ausgeweitet - zum Ärger der USA.

La Paz/Bogota. Sinforoso Ladesma ist ganz begeistert von seinen Kokablättern, gerade wenn es einen Schlangenbiss gegeben hat. "Du musst sie im Mund kauen und auf die Wunde spucken, schon geht der Schmerz weg." Der Kokabauer steht mit einem großen Sack am Kokamarkt von Sacaba, der Hauptstadt der tropischen Chapare-Region in Bolivien... weiter




Die UNO-Beobachtermission für Kolumbien erklärte die Entwaffnung am Montag (Ortszeit) für abgeschlossen. - © APAweb/AP, Fernando Vergara

Kolumbien

Die Waffen nieder1

  • Laut UN-Beobachtern gaben FARC-Rebellen den Großteil ihrer Waffen ab.

Bogota. Die nahezu vollständige Entwaffnung der FARC in Kolumbien hat das endgültige Ende des jahrzehntelangen Konfliktes zwischen den linksgerichteten Rebellen und der Regierung des südamerikanischen Landes besiegelt. Die UNO-Beobachtermission für Kolumbien erklärte die Entwaffnung am Montag (Ortszeit) für abgeschlossen... weiter




Die extrem ungerechte Verteilung des Wohlstands im Land führte 1964 zumAusbruch des Konfliktes zwischen der Farc und der Armee. - © APAweb / Reuters, Jaime Saldarriaga

Kolumbien

Der kalte Frieden5

  • Bis 20. Juni sollen die Farc-Rebellen ihre Waffen abgeben. Kolumbiens Bevölkerung zweifelt am Frieden.

Bogotá. Die Kugel traf Isabella, als sie am Christtag mit ihrer Familie vor dem kleinen Friseurladen ihrer Tante Karen feierte. Die 12-Jährige verblutete auf den Stufen. Wäre sie wenige Wochen vorher erschossen worden, wäre sie eines der Zehntausenden Kinder gewesen, die dem über 50 Jahre anhaltenden Bürgerkrieg in Kolumbien zum Opfer fielen... weiter




Die FARC-Guerilla wird entwaffnet. - © APAweb/Reuters, John Vizcaino

Kolumbien

FARC-Rebellen gaben mehr als die Hälfte ihrer Waffen ab

  • Entwaffnung der Guerilla geht laut Präsident Santos "sehr schnell" voran.

Bogota. Die FARC-Rebellen in Kolumbien haben nach eigenen Angaben mehr als 60 Prozent ihrer Waffen an UNO-Vertreter übergeben. Die Entwaffnung gehe "sehr schnell" voran, erklärte Präsident Juan Manuel Santos am Dienstag anlässlich einer Zeremonie im Ort La Elvira im Norden Kolumbiens. Die restlichen Waffen sollen nun bis zum 20... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung