• 12. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Arbeitsmarkt

Karmasin will Flüchtlinge mittels unbezahlter Praktika integrieren3

  • Die Familienministerin will unbezahlte Praktika und Freiwilligenarbeit für Flüchtlinge forcieren.

Wien. Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) plädiert dafür, Flüchtlinge in Österreich mit unbezahlten Praktika und Freiwilligenarbeit besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. "Dies ist ein gutes Instrument, um die Integration zu stärken", sagte Karmasin am Montag bei der Präsentation eines Praktika- und Lehrstellen-Rankings in Wien... weiter




Tradition

Muslime helfen beim Silvesterputz62

  • Seit 2012 reinigen Jugendliche des muslimischen Vereins Ahmadiyya in Österreich die Straßen nach der Silvesterpartynacht. Ziele: Dankbarkeit zeigen und Ängste vor Muslimen abbauen.

Während die einen noch feierten oder gerade berauscht ins Bett gefallen waren, machten sich kurz vor sechs Uhr morgens andere mit Besen, Schaufel und Müllsackerl zum Neujahrsputz auf, um die kleinen und größeren Spuren der Silvesternacht zu beseitigen... weiter




Gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung, um dem Unterricht folgen zu können. - © Monika Skolimowska/dpa

Schülerunion

Auf der Suche nach Lösungen6

  • Die Schülerunion Wien sucht gemeinsam mit der Muslimischen Jugend Österreichs Möglichkeiten, wie man Flüchtlinge bestmöglich in den Schulalltag integrieren kann. Dazu veranstaltet sie Umfragen, Diskussionen und Workshops an Schulen.

Wien. Farid ist 14 Jahre alt und besucht ein Wiener Gymnasium. Obwohl er sehr wissbegierig ist, hat er große Probleme, im Unterricht mitzukommen, denn er spricht kaum Deutsch und nur gebrochenes Englisch. Vor einem knappen Jahr musste er wegen des Krieges seine Heimat Syrien verlassen und lebt seitdem als Flüchtling in Wien... weiter




Für afghanische Jugendliche gestaltet sich der Integrationsprozess oft sehr langwierig. - © Stanislav Jenis

Afghanische Asylwerber

"Integration geht nicht ohne Willen"111

  • Viele Afghanen in Wien haben Integrationsprobleme. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine Spurensuche.

Wien. Es ist kurz nach neun Uhr. Die Dependance der Caritas für Asylwerber in der Mariannengasse unweit des Alten AKH ist wie fast immer überfüllt. Der aus Teheran geflohene 19-jährige persische Friseur Ashkan und der junge afghanische Sportlehrer Wali, der von den Taliban-Milizen misshandelt wurde... weiter




Flüchtlinge

Interkulturelle Teams an Schulen bis Sommer 2017

  • Finanzierung der mobilen Teams bis August gesichert.

Wien. Die interkulturellen Teams zur Integration von Flüchtlingen an den Schulen werden zumindest bis August 2017 weitergeführt. Nach langen Verhandlungen haben sich Bildungs- und Finanzministerium über die weitere Finanzierung der rund 80 mobilen Teams aus Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und Psychologen geeinigt... weiter




Bei der Einteilung der Klassen wird darauf geachtet, dass in jeder Klasse mindestens drei Mädchen sind. - © Ursula Röck

Integration

Deutsch, Mathe und kritische Partizipation5

  • Mehr als 1000 nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge und Asylwerber zwischen 15 und 21 Jahren besuchen das im Sommer gegründete Jugendcollege. Ziel ist es, sie in eine weiterführende Schule oder eine berufliche Ausbildung zu vermitteln.

Wien. "In Lisas Familie wagte sich noch kein Mann ans Bügeln." Diesen Satz schreibt ein junger Flüchtling im A2 Deutschkurs einer Jugendcollege-Klasse in der Spitalgasse im 9. Bezirk in Wien, an die Tafel. Die Lehrerin diktiert den Satz. Es geht zum einen um Verben, die als Nomen verwendet und daher groß geschrieben werden... weiter




Zwei Versionen der möglichen neuen Emojis. - © Rayouf Alhumedhi/Aphelandra Messer

Integration

Berliner Studentin engagiert sich für Hidschab-Emoji4

  • Für Reyouf Alhoumedi ist es wichtig, repräsentiert zu werden. Akzeptiert Unicode den Vorschlag, kommen Kopftuch-Symbole ab Oktober 2017 auf Handys.

Berlin. Als die 15-jährige Reyouf Alhoumedi eine "Whatsapp"-Gruppe mit Freundinnen erstellen wollte, merkte sie rasch, dass ein Emoji unter der inzwischen großen Auswahl fehlte: Ein Emoji mit Hidschab. Jedes der Mädchen sollte ein spezielles Smiley haben und da  Alhoumedi einen Hidschab trägt, fand sie sich nicht entsprechend repräsentiert... weiter




Zuwanderung

Merkel: Probleme bei Integration nicht unter Teppich kehren2

  • Deutsche Kanzlerin sieht "große Integrationsaufgaben".

Berlin. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dazu aufgerufen, in der Debatte über Zuwanderung und Integration keine Probleme zu verschweigen. "Wichtig ist, dass wir die Probleme benennen, die wir haben", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin bei einem Treffen mit Organisationen, die sich mit der Flüchtlingsaufnahme beschäftigen... weiter




Integration

Förderung interkultureller Teams 2017 unsicher

  • Finanzierung nur bis Jahresende fix - Finanzministerium mit Bildungsministerium in Verhandlungen

Wien. Rund 3,3 Millionen Euro aus dem Sondertopf zur Integration von Flüchtlingen wurden seit Frühjahr für interkulturelle Teams eingesetzt, die bei Problemen bei der Kommunikation mit den Eltern oder Konflikten in der Schule vermitteln sollen. Ob es die mobilen Teams aus Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und Psychologen auch 2017 geben wird... weiter




Julia Kolda ist selbständige Rechtsanwältin bei Northcote Recht. Sie ist Expertin für Wirtschafts- und Unternehmens- sowie allgemeines Strafrecht.  - © Marlene Rahmann

Gastkommentar

Hilfstätigkeiten sind kein Ersatz für reguläre Arbeit1

  • Viel Lärm um nichts: Die gemeinnützige Tätigkeit von Asylwerbern ist bereits im Grundversorgungsgesetz geregelt.

Die Baustelle "Integration am Arbeitsmarkt" ist sehr groß. So groß, dass es vorab eines klaren Bekenntnisses bedarf. Diesem müssen dann konkrete Maßnahmen folgen. Davor schreckt die Regierung immer wieder zurück. Nun hat das Innenministerium also tatsächlich einen Leistungskatalog ausgearbeitet... weiter




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