• 17. Dezember 2017

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Der Fokus derInterviews liege auf den Alltags- und Lebensgeschichten "kleiner Leute". - © Stanislav Jenis

Austrian Heritage Archive

Lebensgeschichten jüdischer Emigranten4

  • Knapp 700 Interviews mit geflüchteten Juden bilden nun ein für jeden zugängliches Online-Archiv.

Wien. Von den rund 210.000 Juden, die 1938 in Österreich lebten, flohen rund 30.000 in die USA und 15.000 in das spätere Israel. Gedenkdiener und Freiwillige in beiden Ländern führen seit Jahren in Kooperation mit den Leo Baeck Instituten Interviews mit Vertriebenen und zeichnen ihre Lebensgeschichten auf... weiter




Moriz Scheyers österreichischer Pass, ausgestellt vom Gesandten in Paris. - © Peter Singer

Exilliteratur

Die Melancholie des Überlebens12

  • Eine Neuentdeckung: Moriz Scheyer, Wiener Journalist und Chronist einer jahrelangen Flucht, hat Lebenserinnerungen geschrieben. Das Buch war lange verschollen, nun ist es erstmals zugänglich.

Es ist die Geschichte eines zufälligen Fundes, und sie begann im Jahr 2005 in einem Vorort von London. Peter Singer und sein Bruder räumten damals das Haus ihres Vaters Konrad, der umziehen musste. Auf dem Dachboden fanden sie einen Umschlag und darin einen Stapel vergilbtes Papier... weiter




Elvis Presley. mit Trude Forsher. - © Jüd. Museum Wien

Ausstellung

Steno für den King9

  • Das Jüdische Museum Wien erzählt die fabulöse Geschichte von Elvis Presleys Wiener Sekretärin.

Gregory Peck konnte man unter der Nummer GR29586 erreichen. Der stand nämlich im Adressbuch von Trude Forsher. Auch Frank Sinatra, Mia Farrow oder Christopher Plummer, von ihr familiär Chris abgekürzt. Was heute hollywoodaffine Gäste des Wiener Jüdischen Museums in Ehrfurcht erstarren lässt, war für Trude Forsher einst Alltag... weiter




Literatur

Ehrenbuch der Emigration1

  • Fred Hellers einfühlsamer Erzählband "Das Leben beginnt noch einmal".

Lang ist die Liste der Autoren, die von erzwungener Wanderschaft ein Lied zu singen wissen. Sie sind Teil einer globalen Schicksalsgemeinschaft, die den Verlust der kulturellen Heimat, die Härten des Neustarts in der Fremde zu verkraften haben - und den Kampf mit den eigenen Illusionen... weiter




Der irakisch-deutsche Romancier Abbas Khider, aufgenommen auf der Leipziger Buchmesse 2016. - © Heike Huslage-Koch/Wikimedia Commons

Literatur

Bayreuth statt Beirut3

  • Abbas Khiders Roman "Ohrfeige" schildert Deutschland aus der Sicht eines Migranten.

Wenige werden bezweifeln, dass dieses Buch so etwas wie der Roman der Stunde ist. Geschrieben hat ihn Abbas Khider, der schon mit seinen vorherigen Romanen, "Die Orangen des Präsidenten" und "Brief in die Auberginenrepublik", für Aufsehen sorgte. 1973 in Bagdad geboren, floh er 1996 aus dem Irak und lebt mittlerweile seit 16 Jahren in Deutschland... weiter




Literatur

(Über-)Leben1

  • Thomas Weyrs Erinnerungen und Annäherungen an Wien.

Wie Edmund de Waal in seinem Roman "Der Hase mit den Bernsteinaugen", erzählt der 1927 in Wien geborene Thomas Weyr in seinen Erinnerungen "Die ferne Stadt" das Schicksal seiner halbjüdischen Familie, die 1938 emigrieren musste. Vater Weyr war ein bekannter Kulturjournalist, die Mutter Ärztin... weiter




Deutsche Kulturoffensive 1943: Propaganda-Minister Joseph Goebbels beschenkt die japanische Geigerin Nejiko Suwa mit einer wertvollen Violine. - © Wikimedia Commons

Musikgeschichte

Beethoven und Samurai4

  • Das Bündnis zwischen NS-Deutschland und Japan hatte große Auswirkungen auf das japanische Musikleben.

Das Jahr 1945 ist ein Wendejahr in Japan: das Land wird besiegt und dramatisch zerstört, das Volk gedemütigt, von einem Tag auf den anderen ist alles anders, auch musikalisch. Am 2. September kapituliert Japan, der Zweite Weltkrieg ist auch in Japan vorbei... weiter




Das Haus, in dem Salka Viertel in Santa Monica bei Los Angeles ihren berühmten Salon unterhielt, steht zum Verkauf. Unten: Salka Viertel (r.) mit ihrem Lebensmenschen Greta Garbo im Film "Anna Christie" (1930). - © ddp, Johnny Perez

Salka Viertel

Haus des Exils6

  • Am Rand von Los Angeles steht ein Stück österreichischer Emigrantengeschichte zum Verkauf: das Haus von Salka Viertel.

4,5 Millionen Dollar sind kein Pappenstiel, dafür muss schon einiges drin sein; ganzjähriger Sonnenschein hin, Glamourfaktor her. Alsdann: "Der Strand liegt um die Ecke, zur Canyon Elementary School sind es nur ein paar Gehminuten. Dieses Haus mit seinen fünf Schlafzimmern und seinen zweieinhalb Badezimmern, erbaut im Stile des California Tudor... weiter




"Ertappt!" heißt dieses Bild zur Historie Salzburgs, auf dem in der Luther-Bibel Lesende gestellt werden. - © Bild: Austria, Parsch bei Salzburg 1933; Repro: Moritz Ziegler

Emigration

Salzburger im Land der Indianer

  • Wie vertriebene Protestanten nach 1732 in der Neuen Welt Fuß fassten.
  • Nicht nur 280 Jahre zurückgeblättert.

Wir schreiben das Jahr 15 v. Chr. und blicken auf eine neue Provinz Roms: Ganz Noricum ist in der Hand von Kaiser Augustus. Ganz Noricum? Nein, an der Salzach wehren sich keltische Einheimische erbittert gegen die Eindringlinge aus dem Süden! Und schicken den sich durchs Tal wälzenden Angreiferscharen steinerne Grüße - schwere Felsbrocken stürzen... weiter




"Die Geschichte Österreichs ist für das amerikanische Publikum sehr weit weg": Die österreichisch-amerikanische Wissenschafterin Marjorie Perloff im Gespräch mit "extra"-Redakteur Hermann Schlösser. Fotos: Josef Polleross

Interview

"Ich bin nirgendwo ganz zu Hause"7

  • Die amerikanische Literaturwissenschafterin Marjorie Perloff beklagt den Verfall der historisch-literarischen Bildung in den USA, lobt die europäische Kultur - und denkt über ihre Wiener Wurzeln nach.

"Wiener Zeitung": Frau Perloff, wir leben in einer multikulturellen Welt mit vielen Sprachen. Können wir mit dieser globalen Vielsprachigkeit umgehen? Marjorie Perloff: Ich glaube, der Ausdruck "global" ist eigentlich nicht viel mehr als ein Wort. Die meisten meiner Bekannten in Amerika sprechen überhaupt keine Fremdsprache... weiter




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