• 12. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Die Vielfalt in den Tiefen der Meere ist aufgrund von Sauerstoffmangel gefährdet. - © Corbis/Seishi Nakano

Meeresforschung

Das Leben im Meer erstickt3

  • Überdüngung lässt den Sauerstoff schwinden - die Tierwelt wird rasch ausgelöscht und die Wiederbesiedelung braucht Jahre.

Wien. (gral/apa) Genauso wie der Mensch benötigen auch Meeresbewohner und -organismen Sauerstoff zum Leben. Doch dieser scheint sich in gewissen Regionen der Weltmeere massiv zu dezimieren. Etwa 500 solcher sogenannten Todeszonen sind weltweit bekannt. Der Tod kommt dort nicht schleichend, sondern tritt innerhalb von Stunden bis Tagen ein... weiter




Ein Forscher sammelt Plastikreste von den Küsten der Kanarischen Inseln. - © Science/Malin Jacob

Plastikmüll

Plastikplage im Meer11

  • Millionen Tonnen an Kunststoff gelangen jährlich vom Festland in die Ozeane.

Athens/Wien. (gral/apa) Unzählige kleine Plastikteile schwimmen ohne Hinweis auf ihre genaue Herkunft in den Weltmeeren. Dass dieser Müll grundsätzlich vom Festland in die Ozeane treibt, wurde schon lange vermutet. Klar war bis dato allerdings nicht, um welche Mengen es sich dabei handelt. Nun führen Forscher erstmals erschreckende Zahlen an... weiter




Für uns Europäer wird das Mittelmeer, trotz aller Konflikte, immer ein Ort der Sehnsucht bleiben. Hier eine Aufnahme aus Opatija in Kroatien. - © Foto: Colin Dutton/Grand Tour/Corbis

Mittelmeer

Meer voller Gegensätze10

  • Der Mittelmeerraum, ein Ort der Sehnsucht, ist auch einer der Trennung entlang politischer, wirtschaftlicher, religiöser und sozialer Linien. Trotzdem lebt die Hoffnung, dass das Mittelmeer kein trennendes Meer, sondern ein Binnengewässer wird.

Jeden Sommer machen sich unzählige Menschen auf den Weg, um an den Ufern des Mittelmeeres Erholung zu suchen. Sie suchen - und finden meist auch - eine entspannte Lebensweise, eine andere Einstellung zu Arbeit und Familie und das lebendige Treiben in den Straßen. Doch diese Idylle hat auch ihre Schattenseiten... weiter




Die riesigen Wasserflächen der Ozeane schillern in den schönsten Farben . . . - © Foto: Robert Bressani

Extra

Ein Meer von Namen4

  • Die Bezeichnungen der Weltenmeere erzählen schöne und traurige Geschichten. Doch es herrscht ein ziemliches Benennungsdurcheinander - und selbst die Anzahl der Meere scheint ungewiss.

Als naseweises Kind fragte ich meinen Vater, ob man auf dem Stillen Ozean lärmen dürfte. Der war zur See gefahren und auch in Geographie mit allen Wassern gewaschen. Also erklärte er mir, dass "Stiller Ozean" nur ein anderer Name für den Pazifischen Ozean sei - was aus dem Lateinischen komme und "friedliches Weltmeer" bedeute... weiter




Seesterne sind Raubtiere. Doch gegen die mysteriöse Seuche haben sie keine Chance. - © corbis/B. Radvaner

Artensterben

Der Tod der Sterne3

  • Rätselhafte Krankheit befällt Seesterne vor den Küsten Amerikas - mit Auswirkungen auf die Meere.

Seattle/Wien. Zuerst erzählten die Taucher davon. Herden von Seesternen würden vor der Westküste Amerikas zugrunde gehen, berichteten sie vergangenen Oktober. Danach erkrankten auch Seesterne im Meereszoo von Seattle, der sein Wasser aus der Bucht von Puget Sound vor der Hauptstadt des US-Bundesstaats Washington bezieht... weiter




Es wird bunter : Fische leuchten in den Meerestiefen. - © AMNH

Biofluoreszenz

Neon-Spektakel der Fische4

  • Wo kein Licht mehr ist, verständigen sich 180 Fischarten über Leuchtfarben.

New York/Wien. Warum sind die Fische bunt? US-Forscher haben eine Erklärung der anderen Art gefunden. Demnach können viele Fischarten in fluoreszierenden Farben leuchten und diese Fähigkeit zur Kommunikation nutzen. Arten, die eng miteinander verwandt sind, senden unter Wasser Licht in ähnlichen Mustern aus... weiter




Tropfen um Tropfen schmelzen die Eisberge am Polarkreis bei Kulusuk in Grönland. - © ap

Weltklimarat

Trügerische Klimawandel-Pause3

  • Erwärmung erfasst derzeit weniger erdnahe Luftschichten, sondern Ozeane.

Wien. Scheinbar widersprüchliche Meldungen zum Thema Klimawandel dringen Woche für Woche an die Öffentlichkeit. Eher beruhigend klingt bei oberflächlichem Hinhören, dass die Durchschnittstemperaturen in den letzten Jahren nicht mehr so stark gestiegen sind wie vor der Jahrtausendwende... weiter




Manche Arten bilden Jahresringe in ihrem Kalkskelett. - © AB UW

Korallen

Korallen als Uran-Speicher im Meer1

  • Korallen zeichnen die Geschichte
  • von Kernwaffentests auf.

Wien. In Korallen ist die Geschichte von Kernwaffentests in den 1950er und 1960er Jahren gespeichert. Forscher der Universität Wien konnten nun in Korallen aus der Karibik erstmals das radioaktive Isotop Uran-236 messen, das bei oberirdischen Atomwaffentests freigesetzt wurde... weiter




Die Meerestiere finden sich in einer neuen Datenbank. - © Paul Souders/Corbis

Meerestiere

Bis zu zwei Drittel der Meerestierwelt noch unbekannt

Wien. In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 20.000 neue Meerestier-Arten entdeckt, mehr als in jedem Jahrzehnt davor. Dennoch ist mindestens ein Drittel der Meeresorganismen noch unbekannt, zeigt eine Studie in "Current Biology". Ein aus internationalen Experten zusammengesetztes Autorenteam... weiter




Bisher wurden küstennahe Gewässer auf ihre Organismen untersucht, sie wimmeln von Leben. Weite Teile des Meeresbodens tun es nicht. - © © Image Source/Corbis

Ozeane

Erheblich verschätzt1

  • Unter dem Meeresboden leben weniger Mikroorganismen als gedacht.

"Das Gewicht aller Lebewesen auf der Erde ist deutlich geringer als bisher angenommen", berichtet Jens Kallmeyer vom Deutschen Geoforschungszentrum und der Universität Potsdam in den "Proceedings of the National Academy of Sciences". In anderen Worten: Es gibt weniger Biomasse als bisher geschätzt wurde... weiter




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