• 22. Oktober 2017

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Christian Ortner.

Gastkommentar

Die Sache mit Rot-Blau59

  • Man muss kein Freund einer derartigen Koalition sein, um sie für genauso legitim wie jede andere derzeit mögliche Regierungsform zu halten.

Bei einem diskreten entspannten Abendessen im Wiener Eigenheim eines bekannten Entrepreneurs haben die Spitzen von SPÖ und FPÖ schon vor der Wahl unverbindlich darüber parliert, was miteinander so ginge und was nicht. Doch nicht allen schmeckt das: Weil er eine Regierung mit der FPÖ nicht ausgeschlossen hat und nun zumindest exploratorische... weiter




Heinz Fischer wurde 1938 in Graz geboren. Von 2004 bis 2016 war er österreichischer Bundespräsident. Davor war er ab 1971 Abgeordneter der SPÖ zum Nationalrat (ab 1975 Klubobmann), von 1983 bis 1987 Wissenschaftsminister und von 1990 bis 2004 zunächst Erster und dann Zweiter Nationalratspräsident. Sein nächster Gastkommentar in der "Wiener Zeitung" erscheint am 16. November. Foto: apa/Fohringer

Gastkommentar

Politische Macht und demokratische Spielregeln42

  • Gastkommentar des Bundespräsidenten a.D.: Österreich nach der Wahl - der nächste Machtwechsel steht bevor.

Unmittelbar nach meiner Wahl zum Bundespräsidenten im April 2004 habe ich alle meine politischen Funktionen niedergelegt und meine Mitgliedschaft in der SPÖ ruhend gestellt, wie das einer guten, bewährten Tradition entspricht. Nach dem Ende meiner Amtszeit als Bundespräsident habe ich an diesem Status nichts geändert, weil ich der Meinung bin... weiter




Hauptstadtszene

Sind Rechte schlechte Menschen?40

  • Ja, sagen viele überzeugte Linke. Und die Gegenseite hält es genau umgekehrt.

Politik muss die Menschen moralisch ansprechen. Das geht wohl gar nicht anders. Aber folgt aus dem politischen Meinungsstreit auch zwingend ein moralisches Werturteil über den Gegner, den Andersdenkenden? Oder ganz konkret gefragt: Sind rechte Wähler und Politiker in den Augen ihrer politischen Kontrahenten Menschen mit einem moralischen Makel und... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Tacheles reden, das wär’ gut33

Wirklich ärgerlich in der Politik sind gestanzte Sätze. Erstens nervt die ständige Wiederholung, zweitens die unschwer zu erkennende Taktik, damit Klartext zu vermeiden. Sebastian Kurz sagt derzeit gerne: ". . . wenn mich der Bundespräsident mit der Regierungsbildung beauftragt." Wen sonst... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Der Umbruch67

Die SPÖ ist als Kanzlerpartei abgewählt worden, das ist – abseits des grünen Debakels – das eigentliche Ergebnis dieser Nationalratswahl. Sebastian Kurz versprach – nicht nur farblich – Veränderung. Viele Bürger glaubten ihm das und hievten die ÖVP klar auf den ersten Platz... weiter




Johannes Huber ist selbständiger Journalist, betreibt die Seite dieSubstanz.at - Analysen und Hintergründe zur Politik; schreibt unter anderem für vienna.at und die "Vorarlberger Nachrichten", deren Stellvertretender Chefredakteur er war. Er ist Vorsitzender der Vereinigung der Parlamentsredakteure.

Gastkommentar

Rechts um!19

  • Dass ÖVP und FPÖ gestärkt aus dieser Nationalratswahl hervorgehen, ist vor allem auch auf ein Versagen der Linken zurückzuführen.

Als Deutscher, Franzose oder Italiener, der die österreichische Politik nur am Rande verfolgt, müsste man sich sehr wundern über das, was sich in der Alpenrepublik tut: Kein Jahr ist es her, da hat mit Alexander Van der Bellen ein Grüner die Bundespräsidentenwahl für sich entschieden... weiter




Die Schwarz-Blaue Koalition wird als die beste Zukunftsvariante für das Land gesehen. - © APAweb / Georg Hochmuth

NRW17

Die Motive der Wähler1

  • Ohne Christian Kern und Sebastian Kurz hätten SPÖ und ÖVP wesentlich schlechter abgeschnitten.

Christian Kern war der Anker für die Sozialdemokratischen Wähler. Ohne ihn wäre seine Partei schlechter dagestanden. Stellt sich die Frage, was gewesen wäre, wenn es nicht die Causa Silberstein gegeben hätte. Nicht, weil der Einfluss auf die Wähler so groß gewesen wäre... weiter




Erhard Fürst war Leiter der Abteilung Industrie- und Wirtschaftspolitik in der Industriellenvereinigung.

Gastkommentar

Karpfenstreicheln9

  • Warum im Wahlkampf eine europapolitische Diskussion wichtig gewesen wäre.

In einem alten Bruno-Kreisky-Witz hat der Kanzler einen lebenden Karpfen auf seinem Schoß, den er liebevoll streichelte. Gefragt, warum er dies täte, antwortete Kreisky: "So wird er auch hin." Ähnlich verhält sich die FPÖ in ihrer europapolitischen Positionierung. Spitzenvertreter der Freiheitlichen präsentieren sich als glühende Europäer... weiter




Florian Stigler ist Allgemeinmediziner in Graz und Gesundheitswissenschaftler an der London School of Hygiene & Tropical Medicine. Foto: privat

Gastkommentar

Keine Vergesslichkeit nach der Wahl10

  • Gastkommentar: Werden SPÖ und ÖVP ihre Wahlversprechen zum Nichtraucherschutz halten?

Passivrauchen führt in Österreich jedes Jahr zu mindestens 575 vermeidbaren Todesfällen. Es verursacht Herzinfarkte, Schlaganfälle und Lungenkrebs sowie Frühgeburten und plötzlichen Kindstod. Wir alle sind diesem Risiko ausgesetzt, ganz besonders aber die 42.000 Gastronomieangestellten, schwangere Frauen und Kinder... weiter




- © Alex Halada/afpAnalyse

Analyse

Die Spannung kehrt zurück43

  • Die Folgen der Affäre Silberstein für das Wahlergebnis sind völlig offen. Alles ist möglich.

Wien. SPÖ gegen ÖVP: Das ist Brutalität, die wahrscheinlich sogar den kürzlich verstorbenen Otto Wanz abgeschreckt hätte. Weil der einzige heimische Show-Wrestler von Relevanz wusste, dass bei seinen Kämpfen die Faustschläge und Untergriffe eben nur vorgetäuscht waren. Es sollte nur echt wirken... weiter




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