• 19. Januar 2018

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Hauptstadtszene

Wie die FPÖ regieren will26

  • Haider wusste, dass seine Partei in einer Koalition zumindest ein Drittel ihrer Wähler verlieren wird. Strache hat größere Pläne.

Die Geschichte der blau-schwarzen Beziehungen gäben den Stoff ab für einen wunderbaren Roman, wenn die beiden Parteien zwei Menschen aus Fleisch und Blut wären. Aus solchen Menschen bestehen ÖVP und FPÖ zwar auch, aber eben nicht nur. Zwischen ihnen steht eine lange gemeinsame Geschichte voller Brüche und Brücken... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weiter Informationen unter www.severin-groebner.de

Glossenhauer

Das Gute und das Bürgerliche22

  • Manchmal serviert einem das Leben recht unverdauliche Kost. Im Gasthaus etwa. Und dabei geht’s gar nicht ums Essen.

Ein Gasthaus in Graz. Sehr gute gutbürgerliche Küche. Ebensolches Publikum. Am Nebentisch vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen. Ihre Lodenmäntel hängen ordentlich am Kleiderständer. Das Essen ist bereits abserviert, man trinkt Wein. Im Lauf des Gesprächs stellt sich heraus: Es handelt sich um Bruder und Schwester mit den jeweiligen... weiter




Hauptstadtszene

Alles nicht wahr3

  • Vom journalistischen Dilemma des Stillschweigens bei hochgeheimen Koalitionsverhandlungen.

Koalitionsverhandlungen sind besondere Zeiten angespannter Überreiztheit. Das betrifft nicht nur die direkt betroffenen Verhandler, die sich, wenn es blöd läuft, quälend lange Nächte und nicht viel kürzere Tage in stickigen Räumen um die Ohren schlagen müssen, allzeit bereit... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weiter Informationen unter www.severin-groebner.de

Glossenhauer

Wer sich empört, lebt verköhrt23

  • Nebensächlichkeiten regieren die Welt. Und die künstliche Aufregung ist ihr Prophet.

"Empört euch!" hieß vor ein paar Jahren ein Buch. Kurz darauf entstand der Begriff Wutbürger. Danach wurde Gutmensch zum Schimpfwort. Und dann kam Sebastian Kurz. Das ist freilich eine zeitliche Abfolge, keine kausale. (Kausal kennst du nicht? Dann schmeiß mal Google an, du Opfer... weiter




Bettina T. Resl ist Stellvertretende Vorsitzende des Hildegard Burjan Instituts - Verein zur Förderung der politischen Bildung. Sie war von 2005 bis 2011 als Kabinettsmitarbeiterin im Gesundheits- und im Wissenschaftsministerium tätig.

Gastkommentar

Alte Denkmuster aufbrechen1

  • In den einzelnen Themenclustern der Koalitionsverhandlungen darf weder die weibliche noch die männliche Perspektive fehlen.

Dieser Tage veröffentlichte eine Wiener Politikberatungsagentur die Liste der Regierungsverhandlungsteams der aktuell intensiv am Verhandlungstisch beschäftigten ÖVP und FPÖ. Die Liste liest sich wohl wie das "Who is Who" einer zukünftigen Regierung, und auch sonst stehen hier viele Namen von gut bekannten Parteigängerinnen*... weiter




Heinz-Christian Strache ist Klubobmann der FPÖ.

Gastkommentar

Den Österreichern verpflichtet7

  • Bei der Bürokratie und den vielen Vorschriften und Regeln, die die Wirtschaft bremsen, soll abgebaut werden.

Kommenden Donnerstag, am 9. November 2017, konstituiert sich der Nationalrat der Republik Österreich, in dem die FPÖ mit 51 Mandataren vertreten sein wird. Damit beginnt die XXVI. Gesetzgebungsperiode der Zweiten Republik. Bei den Wahlen am 15. Oktober erzielten wir mit 25,97 Prozent unser prozentuell zweitbestes Ergebnis unserer Geschichte... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.

Gastkommentar

Nicht Normalität, sondern Normalisierung77

  • Zur schwarz-blauen Koalition.

Ist die FPÖ nun also eine normale Partei, wie Walter Hämmerle in der "Wiener Zeitung" schrieb? Normal, weil es ihr gar nicht darum gehe, das "System" zu sprengen - wie sie in den Landtagen zeige, wo sie bereits mitregiere. Aber ist dieses Kriterium für die Beurteilung überzeugend? Da wäre zum einen das Personal... weiter




Thomas Seifert.

Leitartikel

Zeit für Neues?58

Sebastian Kurz ist mit dem Slogan "Zeit für Neues" angetreten. Doch ist ÖVP-FPÖ wirklich neu? Oder ist diese Koalitionsvariante nicht vielmehr ein düsteres Déjà-vu? Denn sie führt zurück ins Jahr 2000. Die Erinnerungen an die beiden Kabinette von Kanzler Wolfgang Schüssel sind nicht die allerbesten: Die Namen einiger Minister sind nur deshalb im... weiter




Walter Hämmerle

Leitartikel

Die Natur der FPÖ69

Es wird nicht mehr so sein wie im Februar 2000, darin sind sich die Auguren einig. Aber irgendwie anders wird es auf jeden Fall bleiben, wenn die nun eingeleiteten Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ abgeschlossen sind. Nur zur Erinnerung: Damals zwangen oberirdische Proteste die erste schwarz-blaue Regierung zum unterirdischen Gang in die... weiter




Christian Ortner.

Gastkommentar

Die Sache mit Rot-Blau64

  • Man muss kein Freund einer derartigen Koalition sein, um sie für genauso legitim wie jede andere derzeit mögliche Regierungsform zu halten.

Bei einem diskreten entspannten Abendessen im Wiener Eigenheim eines bekannten Entrepreneurs haben die Spitzen von SPÖ und FPÖ schon vor der Wahl unverbindlich darüber parliert, was miteinander so ginge und was nicht. Doch nicht allen schmeckt das: Weil er eine Regierung mit der FPÖ nicht ausgeschlossen hat und nun zumindest exploratorische... weiter




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