• 23. Januar 2018

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Reges Interesse für das Rahmenprogramm auf der "Shirty". - © Thomas Unterberger / www.oneshot.at

Mode

Anziehend & Fair3

  • Im Herbst ist wieder Messezeit und auch im Bereich nachhaltige, grüne Mode wird einiges geboten.

Am letzten September-Wochenende wird es im Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) in Wien wieder wurlen. Tausende Besucher erwarten die Veranstalter der "Shirty" zu ihrer Messe rund um T-Shirts, Pullover und Accessoires, die man am Oberkörper tragen kann. "Bei uns gibt es nichts unterhalb der Gürtellinie," lacht Philippe Lapierre... weiter




Die Seestadt Aspern. - © Philipp Naderer

Ars Electronica

Die Zukunft der Städte9

  • Wie wird sie aussehen, die Stadt der Zukunft? Gesprochen haben wir dazu mit der Wiener Stadtplanerin Ina Homeier und dem Politologen und Stadt-Experten Eugen Antalovsky.

"Wiener Journal": Weltweit strömen Menschen in nie dagewesenem Ausmaß in die Städte, laut UNO werden 2050 mehr als Dreiviertel der Weltbevölkerung in Städten leben. Was kommt da auf uns zu? Eugen Antalovsky: Man muss deutlich unterscheiden zwischen Europa und Städten in Asien, Lateinamerika oder Afrika... weiter




Nach dem Sieg über Napoleon bei der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813 verhandeln Europas Staatsmänner in Wien von 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 eine neue Friedensordnung. - © Corbis

Wiener Journal

Wiener Denkanstöße2

  • Der Wiener Kongress bietet auch 200 Jahre nach seinen Ende wertvolle Denkanstöße: Für einen dauerhaften Frieden braucht es stetiges Streben nach einer stabilen Weltordnung und eine tragfähige Machtbalance. In Europa gilt das vor allem für das Verhältnis zu Russland.

Es klang ein Hauch von Nostalgie durch. Es sei nur natürlich, schrieb er, dass man in einer "Periode, in der es gilt, angstvoll den Frieden vor der Bedrohung durch die nukleare Auslöschung zu retten", voller Verklärung auf den Wiener Kongress blickt. Das Trefen in Wien war der letzte große Versuch... weiter




Johann Nepomuk Höchle, Redoute paré während des Wiener Kongresses 1815. - © Quelle: Österr. Nationalbibliothek

Wiener Kongress

Wirbelnde Lustbarkeiten4

  • Bis heute prägt das Bonmot vom "tanzenden Kongress" unser Geschichtsbewusstsein. Und tatsächlich warfen sich die Kongressgäste damals in den Wirbel der Lustbarkeiten. Amouröse Verwicklungen und das "ewig Weibliche" beeinflussten die Verhandlungen.

Der deutsche Chronist und Schriftsteller Karl August Varnhagen von Ense, der im preußischen Gefolge als Diplomat am Wiener Kongress teilnahm, schreibt in seinen Erinnerungen: "Ich hatte Wien oft und in günstigen Zeitpunkten gesehen, aber diesmal erkannte ich kaum die Stadt wieder... weiter




Wiener Kongress

Akteure

Zu den wichtigsten Protagonisten des Wiener Kongress zählen neben Kaiser Franz I., Fürst Klemens Wenzel Lothar Nepomuk von Metternich, Napoleon I., Robert Stewart Viscount Castlereagh, Arthur Wellesley Duke of Wellington, Charles Maurice de Talleyrand, Zar Alexander I. und Karl August Fürst Hardenberg. Print-Artikel erschienen am 5... weiter




"Der Kongress tanzt, aber kommt nicht vorwärts." – Der Franzose De Ligne kritisierte den Wiener Kongress, der zunächst nicht auf Ergebnisse ausgerichtet war. - © Corbis

Wiener Kongress

Das eilige Finale

  • Zwischen März und Juni des Jahres 1815 wurden die Verhandlungen beim Wiener Kongress plötzlich effizienter als in den Monaten davor. Die Nachricht von der Rückkehr Napoleons nach Frankreich hatte die in Wien Versammelten aufgerüttelt.

Am 9. Juni 1815 endete der Wiener Kongress. Die Schlussakte, das Ergebnis von neun Monate währenden Verhandlungen,  umfasste 121 Artikel und ist zweihundert Seiten stark. Manche Historiker sehen in ihr "eines der Grunddokumente der Moderne", so der Deutsche Heinz Duchhardt vom Institut für europäische Geschichte in Mainz... weiter




Der französische Comiczeichner Jacques Tardi. - © Albert Olive / efe / picturedesk.com

Wiener Journal

"Mit Freuden ins Entsetzen"5

  • Jacques Tardis Comics gegen den Krieg: Seine Zeichnungen brennen sich ein.

Schwarze, verbrannte Erde, Mondlandschaften: verkohlt, verwüstet, umgepflügt mit Sprengmaterial aller Art, mehrfach. Jacques Tardis Bilder zum Ersten Weltkrieg brennen sich ein. Grotesker "Baumschmuck" – ein halbes Pferd im Geäst, offenbar durch eine Explosion dorthin befördert... weiter




Mit dem Anschluss Österreichs am 12. März 1938 begannen die Nationalsozialisten, die jüdische Bevölkerung zu terrorisieren. - © Corbis

Judentum

Geplündert, vertrieben, ermordet1

  • Die jüdische Gemeinde in Sechshaus überstand die Ereignisse des Jahres 1938 nicht. In der Nacht auf den 9. November wurde auch ihre Synagoge, der Turnertempel, zerstört.

Mit dem Anschluss am 12. März 1938 hörte Österreich zu existieren auf und gliederte sich – unter Druck, aber ohne Widerstand zu leisten – in das nationalsozialistisch regierte Deutsche Reich ein. Am selben Tag und noch am Vorabend traten die bis dahin illegal organisierten österreichischen Nationalsozialisten öffentlich auf und... weiter




- - © Getty Images/age fotostock RM

Sachbuch

El-Gawhary, Karim: Frauenpower auf Arabisch6

  • Der Nahost-Experte und Leiter des Nahostbüro des ORF in Kairo, Karim El-Gawhary, hat in seinem Buch "Frauenpower auf Arabisch" den mutigen Frauen der arabischen Welt "jenseits von Klischee und Kopftuchdebatte" ein Denkmal gesetzt.

"Es ist nicht gut bestellt um die Rechte der Frauen in der arabischen Welt. Die Liste frauenfeindlicher Politik, Traditionen und Praktiken scheint schier endlos", schreibt Karim El-Gawhary im Nachwort zu seinem Buch "Frauenpower auf Arabisch". Der Nahost-Korrespondent holt in seinen Porträts und Reportagen einige arabische Frauen aus der Anonymität... weiter




- - © Ivonne Wierink - Fotolia

Wiener Journal

Es ist so schön lustig, ein Bauer zu sein1

Das bäuerliche Leben ist wundervoll. Nach dem Aufstehen gegen 8 Uhr eine Runde zu den Tieren, Felder abernten, danach seine Nachbarn besuchen und Gastgeschenke verteilen und einsammeln. Natürlich entsprechend gekleidet, als Wikinger, Elfe oder Astronaut... weiter




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