• 11. Dezember 2017

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Zuerst widerwillig, aber dann doch voll bei der Sache: Seniorin Maria sprüht ihr ersten Graffiti-Herz an die Wand. - © Zinggl

Reportage

Die Graffiti-Omas von Lissabon5

  • Mittels "Streetart" und unter kundiger Anleitung bringen portugiesische Senioren Farben in ihren vorwiegend tristen Alltag.

Eine bildhübsche Portugiesin dunkelt den Raum ab, um Fotos an eine Wand zu projizieren, die ihren Vortrag illustrieren. "Die Geschichte moderner Streetart von Lara Seixo Rodrigues", steht auf der beleuchteten Mauer geschrieben. Der Ort dieser Präsentation... weiter




Runde und ovale Mauerreste, die sich in Terrassen den Berg hinaufziehen. Viel mehr ist nicht übrig von Ciudad Perdida, der Verlorenen Stadt, im Dschungel der Sierra Nevada. - © Lichterbeck

Reportage

Näher bei den Göttern3

  • Kolumbien wird bei Touristen immer beliebter: Eine der Hauptattraktionen ist die Verlorene Stadt, die man nach einer dreitägigen Dschungelwanderung erreicht.

Und dann rennt der schon wieder an uns vorbei. In weißer Tunika und weißen Hosen nimmt der Kogi leichtfüßig die Steigung; die Beine stecken in Gummistiefeln, die langen schwarzen Haare wehen im Wind. Auf der Stirn des kleingewachsenen Indios zeigt sich kein Schweißtropfen... weiter




Mutet wie ein Ersatzteilllager für Körperteile an, was in der Puppenklinik in Lissabon dicht verstaut im "Gebeinhaus" liegt. - © Zinggl

Reportage

Notfallstation und Sammelsurium5

  • Seit fast zweihundert Jahren werden im Lissabonner Puppenspital zerbrochene Kindheitserinnerungen repariert - oder besser gesagt: geheilt.

Einst, als Lissabon noch ein kleines Küstenstädtchen war, wo jeder jeden kannte, ging man an den Markttagen zu Dona Carlota, wenn Puppen etwas fehlte. Die alte Dame saß vor einem Stand mit Kräutern und verkaufte eigenhändig hergestellte Stoffpuppen. Zudem fragten Kinder aus der Umgebung bei ihr um Rat und Tat für kaputtgegangene Spielsachen - und... weiter




Reportage

Zwischen Himmel und Erde10

  • Warum tue ich mir das an? - Unterwegs auf dem Annapurna-Circuit in Nepal, der unter Trekkern beliebtesten spirituellen Wanderroute der Welt.

Tag 3, Tal (1700 Meter über dem Meeresspiegel) Alles ist relativ. Vor zwei Tagen glaubte ich an Schmerzen zu leiden. Heute fühle ich mich zum Sterben. Aufgrund der Anstrengung sollte ich eigentlich schlafen wie ein Toter, aber verspannte Muskeln in meinen Schultern und lädierte Bandscheiben in meinem Becken erlauben das nicht... weiter




Mehrere Armlängen geballter Wertbeständigkeit: Muschelgeld am Markt von Kokopo. - © Rössler

Reportage

Für eine Handvoll Muscheln24

  • Während Geld in Europa immer weniger wert wird, zahlt man in Papua-Neuguinea mit Muscheln: Selbstversuch mit einer krisensicheren Währung.

Ich habe viel Geld getauscht in meinem Leben. Euroschein um Euroschein habe ich in die Wechselstuben fremder Länder getragen, um dann mit indischen Rupien, marokkanischen Dirham, thailändischen Bhat, mexikanischen Pesos, ghanaischen Cedis, amerikanischen, kanadischen oder fidschianischen Dollars wieder hinauszugehen... weiter




Die Jogibara Road in Upper Dharamsala, auch McLeod Ganj genannt. - © Spreitzhofer

Reportage

Zwischen Gong und Dung5

  • Dharamsala in Nordindien ist das Zentrum der tibetischen Exilregierung und Sitz des Dalai Lama - ein Besuch.

Unten, in Lower Dharamsala, auf 1220 m Seehöhe gelegen, ist nicht nur die spirituelle Erleuchtung noch recht mäßig: Der kleine Marktflecken liegt nicht selten im Nebeldunst der Ebene und lebt von einem Busbahnhof mit angeschlossener Busbahnhofbar, wo frühmorgens schon Chai und Aloo Paratha gereicht wird... weiter




Uruwarige Wannilaetto (67) ist der Chef der Vedda. Im Hintergrund sind Fotos singhalesischer Politiker zu sehen, die ihn besuchten, um über die Anliegen des indigenen Volkes zu sprechen. - © Ursula Schorn

Reportage

Die Letzten der Ersten13

  • Zu Besuch bei der Volksgruppe der Vedda, den letzten Ureinwohnern Sri Lankas, die in einem Nationalpark im Zentrum des Inselstaates im Indischen Ozean leben - und versuchen, ihre Traditionen zu bewahren.

Uruwarige Wannilaetto wirkt traurig. Der 67-jährige Mann mit den langen grauen Haaren und einem dichten weißen Vollbart ist Chef der indigenen Volksgruppe der Vedda, der letzten Ureinwohner Sri Lankas, deren Population heute nur mehr ein paar hundert Menschen ausmacht... weiter




Warum sammelt man wertlose Gegenstände? - © Michaela Bruckmüller

Reportage

Die schwere Last der vielen Dinge3

  • "Messies" haben Probleme mit der Entsorgung wertloser Gegenstände. In ihren Wohnungen türmen sich immer größer werdende Sachenberge auf.

Diese Hose braucht Luise Glaser (Name von der Red. geändert) ganz sicher nicht. Es ist schon paradox: Ausgerechnet ein Messie bekommt noch etwas geschenkt. Luise Glasers Nachbarin am Naschmarkt hat es zu gut gemeint. Den wahren Grund für die Flohmarktaktivitäten der Standnachbarin kennt sie nicht... weiter




Reichsmarschall Hermann Göring bei einem Auftritt 1938 in Kaprun. 1944 wurden im selben Ort Zwangsarbeiter eingesetzt, u.a. Giuseppe Groppo. - © Foto: Pinzgauer Bezirksarchiv

Reportage

Letztes Geleit für Giuseppe12

  • Nach 70 Jahren Ungewissheit über sein Schicksal wurde eines seit 1944 vermissten italienischen Zwangsarbeiters nun im Salzburger Pinzgau von Familie und Bevölkerung gedacht. Chronologie einer Spurensuche mit Zufällen.

Montag, 5. Juni 1944, es ist ein grauer, stürmischer und kalter Tag. Soldaten umstellen in der norditalienischen Gemeinde Mason das Haus der Familie Groppo. Sie sind auf der Suche nach dem 16-jährigen Giuseppe Groppo, geboren am 24. Oktober 1926 in Mason, Provinz Vicenza, Bezirksgericht Bassano del Grappa... weiter




Arm-in-Arm-Gehen ist in der ägyptischen Öffentlichkeit erlaubt, Küssen jedoch verboten. - © Samuli Schielke

Liebe in Ägypten

Ein Spiel mit strengen Regeln10

  • Ein Finne, ein Deutscher, ein Schweizer - drei Ethnologen erforschen die Gesetzmäßigkeiten der Liebe in Ägypten. Ihre Arbeit zeigt vor allem eins: Im Land am Nil ist Liebe eine Obsession. Und ziemlich kompliziert.

Eigentlich wollte er nur ein paar Orangen kaufen. Der braunhaarige Forscher aus Berlin hatte ja nicht ahnen können, dass seine schlichte Bemerkung "Sag mal, spielt es da im Radio nicht das Liebeslied Inta Umri?" den ägyptischen Obsthändler dazu veranlasste, seine Kollegen von den Nachbarständen zusammenzutrommeln... weiter




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