• 21. November 2017

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Light of Hope Gedenkmarsch zum Gedenken der Opfer der Pogrome im Jahr 1938. - © Stanislav Jenis

Pogromnacht

Erinnerung im Zeichen der Zukunft18

  • Der Gedenkmarsch "Light of Hope" erinnerte gestern Abend an das Novemberpogrom von 1938.

Wien. Am Ende hallte das Kaddisch über den Judenplatz, vorgetragen von Wiens Oberkantor Shmuel Barzilai. Da öffnete sich in den umliegenden Häusern auch so manches Fenster, und das an jenem Platz, wo einst die erste Wiener jüdische Gemeinde beheimatet war, bevor die Juden und Jüdinnen von damals 1420/21 vertrieben beziehungsweise umgebracht wurden... weiter




Der Fokus derInterviews liege auf den Alltags- und Lebensgeschichten "kleiner Leute". - © Stanislav Jenis

Austrian Heritage Archive

Lebensgeschichten jüdischer Emigranten4

  • Knapp 700 Interviews mit geflüchteten Juden bilden nun ein für jeden zugängliches Online-Archiv.

Wien. Von den rund 210.000 Juden, die 1938 in Österreich lebten, flohen rund 30.000 in die USA und 15.000 in das spätere Israel. Gedenkdiener und Freiwillige in beiden Ländern führen seit Jahren in Kooperation mit den Leo Baeck Instituten Interviews mit Vertriebenen und zeichnen ihre Lebensgeschichten auf... weiter




Grenzmauer zwischen Israel und dem Gazastreifen nahe dem Kibbutz Netiv Haashara. - © APA, afp, Jack Guez

Israel

Schwere Begegnung mit dem Feind10

  • Einmal Gaza und zurück. Eine israelisch-palästinensische Initiative organisiert gemeinsame Reisen.

Jerusalem/Ramallah. Hamsa ist müde. Schüchtern steht der 24-jährige Palästinenser ein paar Meter entfernt von der Reisegruppe, die die staubige Ruine einer Synagoge betrachtet. Wenige Stunden zuvor begab sich der junge Mann auf die bisher größte Reise seines Lebens: von Gaza nach Jericho... weiter




Im April fand die Kulturreise der jüdisch-muslimischen Gruppe in die Slowakei statt. - © Die Jüdische

Dialog

"Wiener Salon" vernetzt Juden und Muslime11

  • Dialogplattform "Dibur/Sochba" will Vorurteile abbauen. Ausbau des Projekts auf Bundesländer und Europa geplant.

Wien. Eine kleine, aber prominent besetzte Initiative will Juden und Muslime an einen Tisch bringen. Dabei bedient sich das Projekt "Dibur/Sochba" des traditionellen Settings des "Wiener Salons". In Zukunft wolle man die Dialogplattform auch in den Bundesländern und europaweit etablieren, sagte der Initiator des Projekts, Journalist Samuel Laster... weiter




Die Neveh Shalom Synagoge in Kalkutta. - © Mint via Getty Images/Indranil Bhoumik

Indien

Die letzten Juden von Kalkutta16

  • Von fast 5000 Mitgliedern ist die Gemeinde auf knapp zwei Dutzend Menschen geschrumpft.

Kalkutta. (dpa) Es wirkt, als gehe die Neveh Shalom Synagoge im Gewimmel von Kolkata unter: Das jüdische Gotteshaus ist von einem Basar umzingelt, der Eingang ist nur durch ein Geschäft für Kochtöpfe zu erreichen. Es gibt in der ostindischen Metropole drei Synagogen... weiter




Wolfgang Benz ist Historiker. Er leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Eine Langfassung des Kommentars findet sich im soeben erschienenen Sammelband "Die Zukunft Europas und das Judentum" (Herausgeber: Oskar Deutsch; Böhlau Verlag).

Gastkommentar

Die alten Vorurteile des Antisemitismus3

  • Der "neue Antisemitismus" ist nichts anderes als die alte Judenfeindschaft mit ihren Stereotypen, Legenden, Unterstellungen, Schuldzuweisungen.

Seit Jahrzehnten werden Auguren nicht müde, eine drastische Zunahme von Judenfeindschaft zu konstatieren. Dank energischer Anstrengungen von Politik, Medien und politischer Bildungsarbeit trifft das aber nicht zu. Trotzdem gehört zur politischen Realität nicht nur Österreichs oder Deutschlands eine Judenfeindschaft im Alltag... weiter




Razzia vom Vel d'Hiv

Gemeinsames Gedenken an Judendeportation1

  • Macron und Netanyahu erinnerten an die Verhaftung von 13.000 Juden vor 75 Jahren.

Paris/Jerusalem. Israels Ministerpräsident und der französische Staatschef haben gemeinsam an die größte Massenverhaftung von Juden in Frankreich während des Zweiten Weltkrieges erinnert. Benjamin Netanyahu und Emmanuel Macron legten bei der Veranstaltung zum 75. Jahrestag der "Razzia vom Vel d'Hiv" an der Pariser Gedenkstätte Blumen ab... weiter




Elvis Presley. mit Trude Forsher. - © Jüd. Museum Wien

Ausstellung

Steno für den King9

  • Das Jüdische Museum Wien erzählt die fabulöse Geschichte von Elvis Presleys Wiener Sekretärin.

Gregory Peck konnte man unter der Nummer GR29586 erreichen. Der stand nämlich im Adressbuch von Trude Forsher. Auch Frank Sinatra, Mia Farrow oder Christopher Plummer, von ihr familiär Chris abgekürzt. Was heute hollywoodaffine Gäste des Wiener Jüdischen Museums in Ehrfurcht erstarren lässt, war für Trude Forsher einst Alltag... weiter




Roman

Das Leben nach dem KZ

  • Dagmar Fohl: "Alma" - wie ein jüdisches Paar im Holocaust seine neugeborene Tochter verliert. Und was das mit der Asylpoplitik 2017 zu tun hat.

Es ist ein fiktiver Roman, den Dagmar Fohl geschrieben hat, aber es sind etliche reale Lebensgeschichten darin eingeflossen. Und so ist "Alma" nicht nur beeindruckend bedrückend, sondern in gewisser Weise auch authentisch. Fohl schildert in dem Roman um ein junges jüdisches Paar, das im Holocaust seine neugeborene Tochter bei Freunden lassen muss... weiter




Die Deportation und Vernichtung der Juden wurde am 20. Jänner 1942 im Haus der Wannsee-Konferenz nahe Berlin beschlossen. - © afp/MacDougall

Holocaust

Massenvernichtung der Juden war im Exil schon früh bekannt4

  • Exil-Medien berichteten ab 1940 über Lager und ab 1942 über systematische Deportationen.

Wien. Unter Juden, die vor den Nationalsozialisten in die USA geflohen waren, war der Holocaust erstaunlich früh bekannt. In wichtigen Exil-Zeitschriften wie "Aufbau" oder "Austro American Tribune" erschienen schon kurz nach der Einrichtung der NS-Vernichtungslager im Jahr 1942 erste Texte über die systematischen Deportationen... weiter




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